Auch wenn viele Informationen auf meiner Website Ihnen Mut machen sollten,
Ihre Beschwerden selbst zu therapieren, überlassen Sie dies bitte den Fachleuten, denn wenn
Sie das Falsche tun, können Sie sich auch schaden...
Die Informationen zu einzelnen Therapieansätzen sind sehr
allgemein gehalten und dienen nur der Informations-vermittlung und
Meinungsbildung. Meine Ansichten werden sich nicht in jedem Falle
mit den Erkenntnissen anderer Therapeuten decken, da ich immer
versuche, verschiedene Aspekte der Entstehung einer Krankheit zu
beleuchten.
Daher halte ich ein persönliches Gespräch zur
Erörterung der verschiedenen Meinungen in einzelnen Therapien
vor einer Behandlung für zwingend notwendig. Besonders im
Bereich der
Orthomolekularen Medizin
bestehen
hier große Unterschiede in der Einschätzung, inwieweit
Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente oder
Fettsäuren Auslöser verschiedenster Beschwerden sein
können, und wie hoch der tägliche Bedarf ist. Dies ist
nicht verwunderlich, da diese Mikronährstoffe in der
medizinischen Ausbildung einen untergeordneten Stellenwert besitzen.
Von einer Selbstmedikation mit einzelnen Therapieformen zur Therapie
rate ich dringend ab. Eine Behandlung – vor allem bei chronischen
Erkrankungen - sollte nur in Verbindung mit einem Therapeuten
erfolgen. Auch in der Naturheilkunde sind gewisse Behandlungsregeln
zu beachten, denn selbst die Medikamente einer sanften Medizin
können bei falscher Anwendung unerwünschte Nebenwirkungen
und Schäden provozieren. Nicht jeder Organismus reagiert in der
gleichen Weise auf ein bestimmtes Heilverfahren, daher kann die
Wirkung auf einen Therapieansatz oder eine Medikamenteneinnahme ganz
verschieden ausfallen und Prozesse auslösen, die wiederum
besonderer Maßnahmen bedürfen. Der ausgebildete Therapeut
weiß um evtl. auftretende Reaktionen, wird darüber
aufklären und entsprechend Vorsorge und Gegenmaßnahmen
treffen. Deshalb sollte eine tiefgehende Behandlung von einem
fachlich geschulten Therapeuten vorgenommen werden, selbst wenn eigene
fundierte Kenntnisse vorhanden sind.
Die Hinweise in meinen Therapieverfahren sind nie vollständiger
Natur und daher nicht als Therapieempfehlungen unter eigener Regie
zu verstehen. Folglich kann ich auch keine Verantwortung für
nicht von mir oder in Eigenregie vorgenommene Behandlungen
übernehmen.
Der Einstieg ins eine chronische Krankheit findet oft im Säuglings- oder Kinderalter statt:
Es beginnt mit Infektionen, die jedesmal
innerhalb kürzester Zeit nach einer Antibiotikagabe verschwinden. Nach
diesen häufigen Antibiotikagaben kommen erste leichte Ekzeme der Haut.
Hier hilft das gezielte Auftragen spezieller Salben die Symptome vorübergehend zu vertreiben. Später werden leichte
Cortisonprodukte (Substanz aus der Nebenniere, welche z.B. allergische Reaktionen des Organismus
verhindert) eingesetzt, und irgendwann wird die Diagnose Neurodermitis
gestellt. Auch für die jetzt verrückt spielende Haut gibt es geeignete
Substanzen, um den Juckreiz und die Erscheinungen auf der Haut auszuradieren.
Nach einer geraumen Zeit sind Facharzt und Eltern glücklich, denn der
Zustand der Haut hat sich wesentlich gebessert. Doch taucht im Laufe der Zeit
häufig ein neues Problem auf: Das Kind hat Atemprobleme bekommen; die neue
Diagnose lautet: "Asthma bronchiale " - anfallsweise Atemnot und
generelle Schwierigkeiten mit der Atmung.
An dieser Krankheitsabfolge können wir erkennen,
dass sich die Krankheit von einem weniger wichtigen Organ auf ein immer wichtigeres
Organ verlegt hat: Von den Mandeln auf die Haut und von der Haut auf die Lunge.
Muskatnuss
In der Homöopathie Nux moschata. In der
traditionellen Heilkunde wird die Muskatnuss u.a. bei
Verdauungsschwie- rigkeiten in zerkleinerter Form eingesetzt.
Das
enthaltene ätherische Öl Myristicin hemmt ein wichtiges
Enzym im Gehirn. Bei Überdosierung jedoch kann dies daher zu
Halluzinationen und auch euphorischen Zuständen, die mehrere
Tage andauern könnnen, führen. Ein Beweis, dass auch
einfache Gewürze neben einem gesund machenden auch ein krank
machendes Potential in sich tragen. Die Dosis macht das Gift.
Für Klassische Homöopathen ist solch ein Verlauf in der Praxis immer wieder zu beobachten. In seinem Buch
'Organon der Heilkunst' (organon = Werkzeug; altgriechisch) beschreibt der deutsche Arzt Samuel Hahnemann
ausführlich den Mecha-nismus, wie Krankheiten aufeinander aufbauen (Dieses Buch erschien Ende des
18. Jahrhunderts und ist bis heute noch unein-geschränkt gültig. Von welchem anderen medizinischen
Standardwerk kann das noch behauptet werden?!).
Nach Gabe der richtig gewählten homöopathischen Medizin, wird sich im Regelfall im Laufe der
Behandlung das Asthma bessern und parallel dazu wird die zuletzt durchgemachte Krankheit, die
Neuro-dermitis, wieder erscheinen. Und mit der Besserung der Neurodermitis werden sich die noch
früher aufgetretenen Erkältungssymptome wieder bemerkbar machen. Weitere Infor-mationen siehe im
Kapitel zur
Klassischen Homöopathie.
Daraus lässt sich erkennen, dass Krankheiten wirklich aufeinander
aufbauen und mit der Wahl der richtigen Heilmethode auch wieder bis zum Ursprung zurück geheilt
werden können, wenn keine degenerativen Veränderungen oder andere Heilungshindernisse vorliegen.
Aber leider konnte sich diese Erkenntnis bei einem Großteil der Bevölkerung noch nicht durchsetzen,
deswegen nehmen viele Menscen Symptom unterdrückende Medikamente ein, ohne sich der Konsequenz
einer Symptomunterdrückung bewusst zu sein.
Nach der Ursache der (chronischen) Krankheit wird in den seltensten Fällen gefragt. Die Gründe
können mannigfaltig sein. Am häufigsten sind Probleme der Wirbelsäule, Gelenksfehlstellungen,
Mangel an Biostoffen der Orthomolekularen Medizin (Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente),
psychische Ursachen, usw....
Erst wenn der Druck durch das eigene Leiden zu groß geworden ist,
beginnen einige Kranke, ihr Bewusstsein und ihre Einstellung zur Krankheit zu überdenken und
der Ursache der Krankheit auf den Grund gehen zu wollen. Doch lässt sich in vielen Fällen das
Rad der Zeit nicht zurückdrehen, und die Krankheit nimmt unbeirrbar weiter ihren Lauf. Wenn
alles zu spät ist und sämtliche konservativen Methoden ausgereizt sind, soll die Naturheilkunde
helfen - und das in kürzester Zeit.
Doch so einfach ist es nicht. Was über (viele) Jahre entstanden ist, bedarf auch mit den Methoden
der Naturheilkunde einer langen Zeit der Wiederherstellung und Harmo-nisierung, sofern dies
überhaupt noch möglich ist.
Viele Methoden der konservativen Medizin sind heutzutage
sehr spezialisiert und aus dem medizinischen Alltag nicht mehr weg zu denken, weil sie unverzichtbar
geworden sind. Doch ist es in jedem Falle nötig, mit "Kanonen auf Spatzen zu schießen"? Sicher nicht!
Ein bewusster Umgang mit dem wichtigsten Gut - der Gesundheit - ist schon in frühen Jahren wichtig.
Dazu gehört, sich selbst intensiv zu informieren und sein Wissen und Bewusstsein zu erweitern,
um sich in Zusammenarbeit mit einem naturkundlichen Therapeuten dem Organismus Gleichklang und
Harmonie - nichts anderes ist Gesundheit - zu erhalten.
Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der
Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter
Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.
Eine Frau braucht nicht nach draußen,
um die beste Medizin für ihren Mann zu holen..
(aus Irland)