3 Faktoren sind für die Entstehung von Krankheiten enorm wichtig: 1.) Blockaden des Nervensystems, 2.) Mangelzustände und 3.) Gifte. Daher hinterfrage ich regelmäßig gewisse Erkenntnisse und Wahrheiten der konservativen Medizin, stelle meine eigenen, naturheilkundlichen Überlegungen dazu an und beschreite gerne völlig andere Therapiewege, um Licht ins therapeutische Dunkel zu bringen.

EIGENTHERAPIE

Die Informationen zu einzelnen Therapieansätzen sind sehr allgemein gehalten und dienen nur der Informations-vermittlung und Meinungsbildung. Meine Ansichten werden sich nicht in jedem Falle mit den Erkenntnissen anderer Therapeuten decken, da ich immer versuche, verschiedene Aspekte der Entstehung einer Krankheit zu beleuchten.

Daher halte ich ein persönliches Gespräch zur Erörterung der verschiedenen Meinungen in einzelnen Therapien vor einer Behandlung für zwingend notwendig. Besonders im Bereich der Orthomolekularen Medizin bestehen hier große Unterschiede in der Einschätzung, inwieweit Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente oder Fettsäuren Auslöser verschiedenster Beschwerden sein können, und wie hoch der tägliche Bedarf ist. Dies ist nicht verwunderlich, da diese Mikronährstoffe in der medizinischen Ausbildung einen untergeordneten Stellenwert besitzen.

Von einer Selbstmedikation mit einzelnen Therapieformen zur Therapie rate ich dringend ab. Eine Behandlung – vor allem bei chronischen Erkrankungen - sollte nur in Verbindung mit einem Therapeuten erfolgen. Auch in der Naturheilkunde sind gewisse Behandlungsregeln zu beachten, denn selbst die Medikamente einer sanften Medizin können bei falscher Anwendung unerwünschte Nebenwirkungen und Schäden provozieren. Nicht jeder Organismus reagiert in der gleichen Weise auf ein bestimmtes Heilverfahren, daher kann die Wirkung auf einen Therapieansatz oder eine Medikamenteneinnahme ganz verschieden ausfallen und Prozesse auslösen, die wiederum besonderer Maßnahmen bedürfen. Der ausgebildete Therapeut weiß um evtl. auftretende Reaktionen, wird darüber aufklären und entsprechend Vorsorge und Gegenmaßnahmen treffen. Deshalb sollte eine tiefgehende Behandlung von einem fachlich geschulten Therapeuten vorgenommen werden, selbst wenn eigene fundierte Kenntnisse vorhanden sind.

Die Hinweise in meinen Therapieverfahren sind nie vollständiger Natur und daher nicht als Therapieempfehlungen unter eigener Regie zu verstehen. Folglich kann ich auch keine Verantwortung für nicht von mir oder in Eigenregie vorgenommene Behandlungen übernehmen.

Der Einstieg ins eine chronische Krankheit findet oft im Säuglings- oder Kinderalter statt: Es beginnt mit Infektionen, die jedesmal innerhalb kürzester Zeit nach einer Antibiotikagabe verschwinden. Nach diesen häufigen Antibiotikagaben kommen erste leichte Ekzeme der Haut. Hier hilft das gezielte Auftragen spezieller Salben die Symptome vorübergehend zu vertreiben. Später werden leichte Cortisonprodukte (Substanz aus der Nebenniere, welche z.B. allergische Reaktionen des Organismus verhindert) eingesetzt, und irgendwann wird die Diagnose Neurodermitis gestellt. Auch für die jetzt verrückt spielende Haut gibt es geeignete Substanzen, um den Juckreiz und die Erscheinungen auf der Haut auszuradieren. Nach einer geraumen Zeit sind Facharzt und Eltern glücklich, denn der Zustand der Haut hat sich wesentlich gebessert. Doch taucht im Laufe der Zeit häufig ein neues Problem auf: Das Kind hat Atemprobleme bekommen; die neue Diagnose lautet: "Asthma bronchiale " - anfallsweise Atemnot und generelle Schwierigkeiten mit der Atmung.

An dieser Krankheitsabfolge können wir erkennen, dass sich die Krankheit von einem weniger wichtigen Organ auf ein immer wichtigeres Organ verlegt hat: Von den Mandeln auf die Haut und von der Haut auf die Lunge.

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Muskatnuss
In der Homöopathie Nux moschata. In der traditionellen Heilkunde wird die Muskatnuss u.a. bei Verdauungsschwie- rigkeiten in zerkleinerter Form eingesetzt.
Das enthaltene ätherische Öl Myristicin hemmt ein wichtiges Enzym im Gehirn. Bei Überdosierung jedoch kann dies daher zu Halluzinationen und auch euphorischen Zuständen, die mehrere Tage andauern könnnen, führen. Ein Beweis, dass auch einfache Gewürze neben einem gesund machenden auch ein krank machendes Potential in sich tragen. Die Dosis macht das Gift.

Für Klassische Homöopathen ist solch ein Verlauf in der Praxis immer wieder zu beobachten. In seinem Buch 'Organon der Heilkunst' (organon = Werkzeug; altgriechisch) beschreibt der deutsche Arzt Samuel Hahnemann ausführlich den Mecha-nismus, wie Krankheiten aufeinander aufbauen (Dieses Buch erschien Ende des 18. Jahrhunderts und ist bis heute noch unein-geschränkt gültig. Von welchem anderen medizinischen Standardwerk kann das noch behauptet werden?!).

Nach Gabe der richtig gewählten homöopathischen Medizin, wird sich im Regelfall im Laufe der Behandlung das Asthma bessern und parallel dazu wird die zuletzt durchgemachte Krankheit, die Neuro-dermitis, wieder erscheinen. Und mit der Besserung der Neurodermitis werden sich die noch früher aufgetretenen Erkältungssymptome wieder bemerkbar machen. Weitere Infor-mationen siehe im Kapitel zur Klassischen Homöopathie.

Daraus lässt sich erkennen, dass Krankheiten wirklich aufeinander aufbauen und mit der Wahl der richtigen Heilmethode auch wieder bis zum Ursprung zurück geheilt werden können, wenn keine degenerativen Veränderungen oder andere Heilungshindernisse vorliegen. Aber leider konnte sich diese Erkenntnis bei einem Großteil der Bevölkerung noch nicht durchsetzen, deswegen nehmen viele Menscen Symptom unterdrückende Medikamente ein, ohne sich der Konsequenz einer Symptomunterdrückung bewusst zu sein. Nach der Ursache der (chronischen) Krankheit wird in den seltensten Fällen gefragt. Die Gründe können mannigfaltig sein. Am häufigsten sind Probleme der Wirbelsäule, Gelenksfehlstellungen, Mangel an Biostoffen der Orthomolekularen Medizin (Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, Spurenelemente), psychische Ursachen, usw....

Erst wenn der Druck durch das eigene Leiden zu groß geworden ist, beginnen einige Kranke, ihr Bewusstsein und ihre Einstellung zur Krankheit zu überdenken und der Ursache der Krankheit auf den Grund gehen zu wollen. Doch lässt sich in vielen Fällen das Rad der Zeit nicht zurückdrehen, und die Krankheit nimmt unbeirrbar weiter ihren Lauf. Wenn alles zu spät ist und sämtliche konservativen Methoden ausgereizt sind, soll die Naturheilkunde helfen - und das in kürzester Zeit. Doch so einfach ist es nicht. Was über (viele) Jahre entstanden ist, bedarf auch mit den Methoden der Naturheilkunde einer langen Zeit der Wiederherstellung und Harmo-nisierung, sofern dies überhaupt noch möglich ist.

Viele Methoden der konservativen Medizin sind heutzutage sehr spezialisiert und aus dem medizinischen Alltag nicht mehr weg zu denken, weil sie unverzichtbar geworden sind. Doch ist es in jedem Falle nötig, mit "Kanonen auf Spatzen zu schießen"? Sicher nicht! Ein bewusster Umgang mit dem wichtigsten Gut - der Gesundheit - ist schon in frühen Jahren wichtig. Dazu gehört, sich selbst intensiv zu informieren und sein Wissen und Bewusstsein zu erweitern, um sich in Zusammenarbeit mit einem naturkundlichen Therapeuten dem Organismus Gleichklang und Harmonie - nichts anderes ist Gesundheit - zu erhalten.





Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.

Wichtig:

Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.

Eine Frau braucht nicht nach draußen, um die beste Medizin für ihren Mann zu holen..
(aus Irland)