SCHNELL ABNEHMEN
Der Eiweißstoffwechsel
Nach ihrer Zerkleinerung durch Salzäure (Magen) und Enzyme (im Darm) werden die kleinsten Bestandteile der Eiweiße als Aminosäuren vom Körper weiter verwertet.
- Der katabole Stoffwechselweg:
Hier werden die Eiweiße letztlich in Energie (Blutzucker) umgewandelt. Diesen Prozess bezeichnet man als Gluconeogenese. Der dabei anfallende Stickstoff muss vom Körper über Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure entsorgt werden.
Kalottenmodell von L-Glutathion
Ein wichtiger Stoff zur Entgiftung des Körpers, zusammengesetzt aus drei Aminosäuren: Glycin, Glutamin und Cystein. Störungen im Stofwechsel der Eiwieße können für die Entgiftung des Organismus sehr tragisch sein.- Da die Ausscheidungskapazität von Leber und Niere jedoch begrenzt ist, wird Stickstoff, der nicht entsorgt werden kann, im Körper abgelagert und kann zu Veränderungen der geweblichen Strukturen führen.
- Ist die Stickstoffaufnahme dauerhaft größer als die Stickstoffausscheidung, kann dies zu starken gesundheitlichen Schädigungen - wie Leberschäden oder starke Nierenstörungen - führen. Patienten, die an eine künstliche Niere angeschlossen werden, müssen genau darauf achten, welches Eiweiß sie verzehren. Eine zu eiweißreiche Ernährung verbietet sich also wegen der hohen Stickstoffbelastung aus gesundheitlichen Gründen.
- Der anabole Stoffwechselweg: Hier werden die Eiweiße in ihrer kleinsten Form als Aminosäuren in den Körper als "struktureller Bestandteil" eingelagert in Muskel- und Knochenstrukturen, Hormone, Enzyme, Zellen des Immunsystems, in Schleimhäute, ins Bindegewebe usw..
- Eiweiße werden daher vom Organismus als notwendigstes und wichtigstes Lebensmittel eingestuft. Haben wir uns ausreichend mit Eiweißen ernährt, spüren wir ein Sättigungsgefühl.
- Im anabolen Aminosäurenstoffwechsel fällt keine Stickstoffbelastung und damit keine Belastung der Ausscheidungsorgane an. Optimal wäre eine eiweißreiche Ernährung mit einem möglichst hohen Anteil an anabol verstoffwechselten Aminosäuren.
- Da die Ausscheidungskapazität von Leber und Niere jedoch begrenzt ist, wird Stickstoff, der nicht entsorgt werden kann, im Körper abgelagert und kann zu Veränderungen der geweblichen Strukturen führen.
Die Qualität verschiedener Nahrungseiweiße
Die Qualität der unten aufgeführten Nahrungsmittel richtet sich nach dem Ausmaß, welcher Anteil der Aminosäuren anabol (also gut) oder katabol (also "belastend, abbauend") verstoffwechselt wird.| Lebensmittel | % Anaboler Stoffwechsel | % Kataboler Stoffwechsel |
| Milch, Käse, Molke, Quark | ca. 16 | ca. 84 |
| Pflanzliche Eiweiße | ca. 18 | ca. 82 |
| Eiweißshakes, andere Aminosäurenformeln | ca. 18 | ca. 82 |
| Fleisch, Fisch | ca. 32 | ca. 68 |
| ganzes Hühnerei | ca. 48 | ca. 52 |
Aus dem Blickwinkel der Stickstoffbelastung und der Möglichkeit, Aminosäuren in den Körper einzubauen oder als Funktionseiweiße einzusetzen, ist das Hühnerei da mit Abstand beste Lebensmittel. Wie giftig es für uns Menschen wirklich ist, darüber mehr auf der Cholesterin-Seite.
Eine hohe Stickstoffbelastung mit potentieller Schädigung der Ausscheidungsorgane Leber und Niere mag bei Gesunden nicht so schnell zu gesundheitlichen Problemen führen. Doch bei Leber- oder Nierenbeeinträchtigungen kann ein hoher Proteinkonsum zu nicht wieder gutmachenden Organschädigungen führen. Und welcher Diätwillige ist schon völlig gesund oder lässt vor Beginn einer Proteindiät einen Gesundheitscheck durchführen?

Käse
Aus Milch hergestellt. Daher erreichen nur etwa 16% der Milcheiweiße den anabolen Stoffwechsel, der überwiegende Teil geht den Weg des Blutzuckers - liefert also Kalorien, die verbrannt werden müssen. Säulinge nehmen nach Umstellung auf Ersatzmilch oft zu und setzen so Baybyspeck an.
Rolle der Eiweiße im menschlichen Körper

Kwashiorkor
Aus dem Ghanaischen (erstens-zweitens). Das Bild zeigt ein Kind aus dem Biafra - Krieg.
Kwashiorkor beschreibt eine Mangel-ernährung an essentiellen Aminosäuren, wodurch vor allem im Bauchraum Wasser nicht mehr im Gfäßsystem zurückgehalten werden kann, weswegen die typischen Wasserbäuche entstehen.
Bei vielen Frauen konnte ich feststellen, dass nach Ausgleich des Protein- stoffwechsels das Wasser aus den Beinen verschwunden ist. Daher lege ich großen Wert auf einen gut funktionierenden Eiweißstoffwechsel. Die alleinige Substi- tution essentieller Aminosäuren über MAP ist mir nicht genug.
ie oben bei den beiden Wegen zur Verstoffwechselung von Eiweiß dargelegt, werden Aminosäuren in körperliche Strukturen und Funktionseiweiße eingebaut. Diese Prozesse unterliegen einem steigen Auf- und Abbau.
Auch bei mir haben die Annehmlichkeiten des Lebens und der Genuss am Essen oder einem guten Tropfen Wein das Gewicht langsam noch oben klettern lassen. Vor Jahren hatte ich mit einer radikalen Null-Diät über 5 Tage einige Kilogramm verloren, aber nach einigen Monaten hatte ich mein Ausgangsgewicht wieder erreicht, obwohl ich meine Ernährung umgestellt hatte (JOJO-Effekt, Erklärung siehe Seite Diätproblematik).
Im April 2007 habe ich mit der MAP-Abnehmkur begonnen - entwickelt von Prof. Moretti, dem das Verdienst gebührt, entdeckt zu haben, in welchem Verhältnis die 8 essentiellen Aminosäuren dem Körper am besten verabreicht werden. Das von Prof. Moretti entwickelte enthält diese 8 Aminosäuren so, wie sie in der Muttermilch vorkommen. Aus diesen 8 Aminosäuren kann im Stoffwechsel jede andere Aminosäure je nach Bedarf hergestellt werden.
MAP hat den Vorteil, dass diese Aminosäuren zu 99% anbaol verstoffwechselt werden, die Stickstoffbelastung ist also nur sehr gering im Gegensatz zu Eiweißshakes, welche noch andere Aminosäuren beinhalten und daher zu entsprechenden Stickstoffbelastungen führen. Meist sind die Aminosäuren in Eiweißshakes pflanzlicher Herkunft, weswegen davon auszugehen ist, dass der überwiegende Teil der Aminosäuren den katabolen Stoffwechselweg beschreitet. Das kann ohne weiteres über 80% des angebotenen Eiweißes sein. Die Diät mit MAP (Mega-Amino-Power) ist einfach durchzuführen. Kurz zusammengefasst: Morgens viel Obst, mittags Obst, Gemüse und Fleisch oder Fisch, abends Obst, Gemüse und etwa 10 Tabletten MAP. Der Verzicht auf schlechte Kohlenhydrate lässt den Blutglukosespiegel nur moderat ansteigen, Heißhungerattacken werden vermieden, und trotzdem ist die Zuckeraufnahme in Form von Fructose ausreichend, um dem Gehirn genügend Nahrung zu geben.
Jetzt wird verständlich, warum mein deutlicher Gewichtsverlust ohne Verlust an Muskelmasse möglich war. Im Gegenteil, ich habe aufgrund meiner regelmäßigen sportlichen Aktivitäten - Pflicht in der MAP-Abnehmkur - sogar an Muskelmasse zugelegt, was bedeutet, dass ich eigentlich mehr als 10 Kilogramm an Fettmasse abgebaut habe! Und da ich keine Muskelmasse verloren habe, muss mein Körper nach der Diät keine alten Muskelzellen wieder aufbauen, wie er sie in meinen vorangegangenen Diäten kannibalisiert hatte, um aus Muskeleiweiß Blutzucker zu gewinnen.
Durch diese intelligente Diät habe ich meinen Stoffwechsel verändert. Das Mehr an Muskelmasse steigert meinen Grundumsatz, weswegen die Tendenz zum Dickwerden natürlich geringer ist.
Eines darf nicht vergessen werden: DIE VERÄNDERUNG DER ERNÄHRUNGSGEWOHNHEITEN und REGELMÄSSIG SPORT. Ein Rückfall in alte Ernährungsmuster lässt Fettzellen das tun, was sie können, die Speicherung nicht verbrannter Kalorien. Eine Fettzelle lebt wesentlich länger als eine normale Körperzelle, welche ungefähr alle 2 Jahre erneuert wird. Daher muss die Ernährungsumstellung von Dauer sein.
Mein Favorit
Seit einiger Zeit verwende ich als Präparat Mega-Amino-Power (MAP). Es besteht aus den 8 essentiellen Aminosäuren und beschreitet laut Beschreibung zu 99% in den anabolen Stoffwechselweg, womit es genau die Eigenschaften mitbringt, die zur Optimierung des Eiweißstoffwechsels erforderlich sind.Eine der wichtigsten Maßnahmen zur dauerhaften Normalisierung des körpergewichtes ist in meinen Augen die Entgiftung des Körpers. Wie ich in der Seite Diätproblematiken beschrieben habe, war meine Gewichtsreduktion nicht von Dauer, da ich einerseits mich nicht konsequent an die veränderten Erneährungsnotwendigkeiten gehalten habe, andererseits mein Stoffwechsel meiner Meinung nach nicht optimal funktionieren konnte, da ich im Bindegewebe einfach noch zu viele Schlacken und Gifte deponiert hatte, weswegen meine Zell-zu-Zell-Kommunikation und mein Zellstoffwechsel nicht optimal funktionieren konnte.
Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.Ich bedanke mich für ihr Verständnis.
Patientin: "Wenn ich Ihre Diät befolge, beiße ich ins Gras."
"Macht nichts, Gras hat nur acht Kalorien!"
(Unbekannt)


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