3 Faktoren sind für die Entstehung von Krankheiten enorm wichtig: 1.) Blockaden des Nervensystems, 2.) Mangelzustände und 3.) Gifte. Daher hinterfrage ich regelmäßig gewisse Erkenntnisse und Wahrheiten der konservativen Medizin, stelle meine eigenen, naturheilkundlichen Überlegungen dazu an und beschreite gerne völlig andere Therapiewege, um Licht ins therapeutische Dunkel zu bringen.

OTHOMOLEKULARMEDIZIN

Orthomolekulare Medizin ist die Bezeichnung für die Therapie mit so genannten Mikronährstoffen wie Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen und Mineralien. Dieser Form der Therapie wird allgemein zu wenig Beachtung geschenkt, entstehen doch viele Krankheitsbilder durch einen Mangel an diesen Mikronährstoffen.
Die Methoden der modernen Landwirtschaft, die industrielle Verarbeitung der Lebensmittel und die sauren Böden führen zu einer Verarmung der Lebensmittel an diesen wichtigen Vitalstoffen. Einerseits nehmen wir weniger Mikronährstoffe auf, andererseits ist der Bedarf wegen der Umweltgifte und stärkerer psychischer Belastungen gestiegen. Wir können die normal notwendige Menge kaum mehr über die Nahrung aufnehmen und rutschen langsam immer tiefer in ein Vitalstoffdefizit hinein. Ein Mangel dieser Biostoffe kann aber Krankheitssymptome auslösen. Als Beispiel will ich eine Ausprägung des Vitamin-C-Mangels beleuchten:

Vitamin C


Eine der wichtigsten Wirkungen des Vitamin-C ist der Aufbau des Bindegewebes. Vitamin-C formuliert zusammen mit anderen Mikronährstoffen die netzartigen Strukturen des Bindegewebes. Auch unsere Blutgefäße lassen im Mikroskop diesen durch Vitamin-C gebildeten netzartigen Aufbau erkennen. Bei einem starken Mangel an Vitamin-C können die Gewebe und Blutgefäße unseres Organismus nicht mehr richtig gebildet und repariert werden.

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Entzündung der Zunge mit Einblutungen
Ursache in diesem Fall ist Skorbut, wie ein chronischer Mangel an Vitamin C bezeichnet wird, weil die Blutgefäßer im Laufe der Erkankung nicht mehr richtig erneuert werden können und so "undicht" werden.

Diese leidvolle Erfahrung mussten viele Seeleute früherer Zeiten machen. Lange Seereisen ohne Zufuhr von frischem Obst und Gemüse führten bei den Seefahren zu einem ausgeprägten Vitamin-C-Mangel, der sich anfangs in Zahnfleischbluten und lockeren Zähnen äußerte. Später griff die Krankheit auf die inneren Organe über, welche aufquollen, und am Ende stand der Tod durch innere Blutungen. Diese Erkrankung erhielt den Namen Skorbut.

Solche eindrucksvollen Symptome erkennen wir und unserer Zivilisation kaum mehr, wenn man vom gelegentlichen Zahnfleischbluten, welches aber nur selten mit einem Vitamn C-Mangel in Verbindung gebracht wird, einmal absieht. Aber es gibt auch eine andere Erkrankung, die im chronischen Vitamin-C-Mangel ihre Ursache haben kann: Die Arteriosklerose.

Arteriosklerose


Fakt ist, dass ein Vitamin-C-Mangel den Aufbau der Blutgefäße stören kann. Dabei entstehen mikrofeine 'Lücken' in der Vernetzung der Gewebe der Blutgefäße. Diese Lücken dichtet der Körper automatisch ab. Er verwendet dazu Cholesterin, welches in der Medizin anerkannterweise die schuldige Substanz für Ablagerungen in den Blutgefäßen ist.
Mit Hilfe eines starken Leimes in Form eines Klebeeiweißes stärkt der Organismus das brüchige Blutgefäß und lässt so kleine Löcher/Lecks gar nicht aufkommen. Dieser Prozess läuft über lange Zeit ohne eine Ausprägung körperlicher Beschwerden ab. Erst in der späten Phase der Erkrankung kommt es zu deutlichen Leistungseinschränkungen bis hin zu Herzinfarkt oder Gehirnschlag (Apoplex). Der Zustand starker Cholesterinablagerungen in den Blutgefäßen wird als Arteriosklerose bezeichnet. Die genauen Abläufe im Cholesterinstoffwechsel und weitere Hintergrundinformationen können Sie auf der Cholesterinseite nachlesen.


Opfer der Evolution


Die Spezies Mensch hat wahrscheinlich im Laufe der Entwicklung die Fähigkeit verloren, Vitamin-C selbst zu bilden. Bei Tieren (mit wenigen Ausnahmen) ist das aber noch der Fall. Tiere, die selbst Vitamin-C bilden können, weisen auch im hohen Alter praktisch keine arteriosklerotischen Veränderungen auf.
Meerschweinchen gehören zu den wenigen Tieren, die selbst kein Vitamin-C bilden können und auf die Zufuhr von Vitamin-C über die Nahrung angewiesen sind. Füttert man ein Meerschweinchen mit Vitamin-C-freier Nahrung, entwickelt es im Laufe des Lebens arteriosklerotische Ablagerungen. Erhält es aber ausreichend Vitamin-C, lassen sich diese Ablagerungen nicht feststellen. Arbeiten von Rath haben dies in eindrucksvoller Weise bestätigt.

Vitamin-C / Ascorbinsäure


Vitamin-C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Es ist uns bekannt als weißes Pulver in 100g-Dosen, erhältlich für wenig Geld in Drogerien und Apotheken. Dieses Pulver ist sehr sauer (pH-Wert von etwa 3, was dem hohen Säuregrad eines verdauungsaktiven Magens oder einer Cola [!] entspricht) und trägt bei regelmäßiger Einnahme zur Übersäuerung des Gesamtorganismus sicher bei. Es gibt aber auch nicht-säuerndes Vitamin-C. Dieses kostet zwar mehr, ist aber die gesündere Alternative.

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Molekularstruktur der Ascorbinsäure

Die natürliche, Säurefreie Form des Vitamin-C scheint auch noch besser zu wirken, wie Ergebnisse aus der Zooforschung zeigen. Menschenaffen können wie Menschen und auch einige wenige andere Tiere auch, kein Vitamin-C produzieren. Menschenaffen laufen zumindest in der Form, wie wir sie gerne in den Zoos betrachten, nicht frei auf der Straße herum und sind in der Anschaffung sehr teuer. Deswegen betreiben Zoos einen großen Aufwand in der Lebenserhaltung der Primaten, wobei die Gabe orthomolekularer Nährstoffe schon seit vielen Jahren eine große Rolle gespielt hat.
Menschenaffen erhalten Vitamin-C-Dosen im Bereich bis zu 10g pro Tag. Die Obduktion verstorbener Primaten, die mit künstlicher Ascorbinsäure versorgt waren, dass diese trotzdem arteriosklerotische Prozesse entwickelten. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden die wertvollen Tiere nur noch mit natürlichem Vitamin-C gefüttert. Menschenaffen sind nicht nur äußerlich dem Menschen sehr ähnlich, auch Stoffwechselprozesse und biologische Abläufe sind denen des Menschen vergleichbar. Daher sollte sich der kritische Leser dieser Zeilen Gedanken darüber machen, nicht doch auf natürliches Vitamin-C umzusteigen, weil der Nutzen einfach deutlich größer ist.

Und wenn Vitamin-C noch so angeboten wird, dass es auch im Darm aufgenommen werden kann, wäre das phantastisch! Vitamin-C wird nur in den ersten Darmabschnitten gut aufgenommen. Mehr als 10mg in der kann ein gesunder Darm nicht resorbieren. Je weiter es den Weg durch den Darm findet, um so schlechter ist die Aufnahme. Deswegen stellt sich die Frage, wie sinnvoll es denn wirklich ist, Vitamin-C in sich verzögert auflösenden Pellts zu sich zu nehmen, wenn diese das Vitamin erst in den letzten Darmabschnitten freisetzen? Es gibt hier intelligentere Präparationen wie z.B. in eine Wachsträgerschicht, die immer im ersten Darmabschnitt mit der besten Aufnahmefähigkeit bis zur völligen Auflösung schwimmt, eingearbeitetes Vitamin-C oder Vitamin-C in einer relativ niedrigen Dosierung, dafür aber mit Bioflavonoiden versetzt, welche als Regenerator für verbrauchtes Vitamin-C fungieren und dieses immer wieder "recyclen".

Die richtige Menge Vitamin-C pro Tag


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Zitronenbaum auf KorfuZitronen liefern Vitamin C. Seefahrer haben über Zitonen ihren Vitamin C - Bedarf gedeckt, um das Auftreten von Skorbut zu verhindern. 1536 erkannte Jaques Cartier die Ursache für Skorbut, James Lind untersuchte 1747 systematisch die Zusammenhänge. Für die damalige Zeit sicher kein einfaches Unterfangen, kannte man ja noch keine Vitamine, sondern schrieb man die gesundend machende und prophylaktische Wirkung der Zitronen der enthaltenen Säure zu.

Auch über die täglich benötigte Menge an Vitamin-C gehen die Meinungen heftig auseinander. Im deutschen Raum liegt die Empfehlung der täglichen Vitamin-C-Aufnahme der "DGE - Deutschen Gesellschaft für Ernährung" bei 100mg po Tag. Im amerikanischen Raum werden bis zu 2.500 mg -das 25facher der DGE-Empfehlung- oder sogar noch mehr vorgeschlagen.
Linus Pauling, der zweifache Nobelpreisträger (Chemie und Medizin) forschte sehr viel zur Wirkung des Vitamin-C und empfahl Höchstdosen von 6.000mg - 18.000mg. Pauling wurde 93 Jahre alt. Seine Anhänger führen sein hohes Lebensalter auf die hohe tägliche Einnahme zurück. Pauling äußerte sich 1986:
    "Die optimalen täglichen Vitaminmengen sind bei weitem größer als die Mengen, die wir mit unserer täglichen Nahrung heute zu uns nehmen können."
Die Diskrepanz zwischen den Empfehlungen aus Übersee und der DGE ist sehr groß und unverständlich, die Konsequenzen eines chronischen Viramin-C-Mangels jedoch recht drastisch. Und die Gefahr, in einen chronischen Mangel zu geraten, ist offenbar sehr leicht: 30min Stress verbrauchen etwa 20 mg Vitamin-C, das Rauchen einer Zigarette raubt etwa 15mg des wichtigen Mikronährstoffs.
Die einfache Rechnung: Die maximale Arbeitszeit eines gesressten (körperlich / psychisch) Arbeitnehmers sollte 2,5 Stunden nicht überschreiten, denn sonst würde er in einen chronischen Mangelzustand geraten, und Raucher mit einem Konsum von 7 Zigaretten und mehr pro Tag dürf(t)en überhaupt nicht arbeiten. Reichen daher 100mg pro Tag wirklich?

Studien an Bevölkerungsgruppen, die wie unsere Vorfahren als Jäger und Sammler leben, ergaben eine tägliche durchschnittliche Aufnahme an von im Bereich von 300 bis 400 mg (USA ca. 50 bis 70mg täglich). Eine Untersuchung bei 12.000 Amerikanern ergab bei einer Vitamin C - Aufnahme von 300 bis 600 mg eine drastische Verringerung der Sterblichkeit durch Herzerkrankungen und Krebs. Wie aus der Tabelle unten hervorgeht, stellen Säugetiere das 10- bis 30-fache der beim Menschen empfohlenen Vitamin C - Tagesdosis selbst her!


Vitamin C - Produktion verschiedener Säugetiere umgerechnet auf das Gewicht des Menschen
Säugetier Produktion in Gramm
Ziege 2,2 - 13
Rind 1,1 - 1,5
Schaf 2
Kaninchen 1,5 - 15
Ratte 2,8 - 15
Katze 0,4 - 2,8
Hund 0,4 - 2,8
Schwein 0,6


Alle Mikronährstoffe sind wichtig


Vitamin-C spielt eine tragende Rolle für unser Immunsystem und den Körperstoffwechsel. Ein Vitamin-C-Mangel hat also auch Auswirkungen in diesen Bereichen. Doch nicht nur Vitamin-C ist für uns wichtig, die anderen Mikronährstoffe sind es auch! Die Gruppe der B-Vitamine ist notwendig für die Verstoffwechselung der Eiweiße und der Kohlenhydrate. Fehlen bestimmte B-Vitamine, können die Eiweiße nicht in ihre kleinsten Bausteine, die Aminosäuren zerlegt werden. Dieser Prozess ist für das Funktionieren des menschlichen Organismus notwendig, denn aus Aminosäuren werden nicht nur Hormone gebildet, sie sind auch für die Vernetzung der bindegeweblichen Strukturen unverzichtbar. Deswegen sollten wir darauf achten, alle diese Mikronährstoffe ausgewogen zu uns zu nehmen.

Mangel an Mikronährstoffen in der Nahrung


Leider ist unsere Nahrung an Mikronährstoffen verarmt. Ernährungswissenschaftler des Schwarzwald-Sanatorium Obertal erwarben stichprobenartig zwei identische Lebensmittelkörbe (Supermarkt und Wochenmarkt). Sie kauften frisches Gemüse und Obst wie Brokkoli, Bohnen, Fenchel, Kartoffeln, Möhren, Spinat, Äpfel, Bananen und Erdbeeren und ließen es auf den Vitalstoffgehalt untersuchen. Die Analyseergebnisse wurden mit der offiziellen Nährstofftabelle des Pharmakonzerns Geigy (1985) verglichen:
    In 11 Jahren sank
  • der Kalziumgehalt von Brokkoli um 68 %,

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    Armes Gemüse - Armer Mensch
    Über verschiedene Medien bekommen wir immer wieder zu hören, "alles, was wir brauchen, nehmen wir über die Nahrung zu uns - die Einnahme von Nahrungsergän- zungsmitteln ist unnötig und sogar eher schädlich".
    Doch die Studienzahlen scheinen ein anderes Bild zu ergeben. Die Frage ist: Wem nützt es, wenn es aufgrund von Mikronährstoffmangel zu Krankheiten kommt?

  • der Folsäuregehalt um 52 %,
  • Bohnen wiesen 61 % weniger Vitamin B6 auf,
  • der Folsäuregehalt in Fenchel sank um 68 %, der des Kalziums um 62 %,
  • unser Hauptlebensmittel, die Kartoffel, hatte 70 % weniger Kalzium und 33 % weniger Magnesium,
  • Karotten hatten 57 % weniger Magnesium,
  • Spinat büßte 68 % seines Magnesiumgehaltes, 58 % Vitamin-C und 59 % Vitamin B6 ein,
  • Äpfel besaßen nur noch 25% des Vergleichswertes,
  • Bananen enthielten auch nur 25% Folsäure, der Vitamin-B6-Gehalt reduzierte sich sogar um 92 %,
  • der Vitamin-C-Gehalt bei Erdbeeren verminderte sich um 67%;, der Kalziumgehalt um 14 %.
Diese Ergebnisse wurden in der 'Welt am Sonntag, 24.08.1997' veröffentlicht und sollten uns alle wachrütteln, denn das enorme Vitalstoffdefizit hat starke Auswirkungen auf unsere Gesundheit (Eine zweite Studie zu diesem Thema finden sie in Säure-Basen-Haushalt).

Mikronährstoffe und Stoffwechsel


Die Verstoffwechselung aufgenommener Nahrung hängt von einer ausreichender Vitalstoffversorgung ab. Wegen des Mikronährstoffmangels werden an sich gute Lebensmittel zum Teil in schädliche Stoffwechselprodukte umgeformt. Bei einem Mangel an den Vitaminen B6, B12 und Folsäure kann die essentielle (=muss mit der Nahrung aufgenommen werden) Aminosäure Methionin nicht vollständig in die wertvolle Aminosäure Cystein (wichtig für Entgiftungsfunktionen) verstoffwechselt werden. Statt dessen entsteht Homocystein, welches für eine erhöhte Cholesterinoxidation und gesteigerte LDL-Cholesterin-Produktion verantwortlich zeichnet, und so zur Arteriosklerose beitragen kann. Inzwischen hat die Schulmedizin Homocystein -etwa 20% der Bevölkerung leben mit einer Homocysteinstoffwechselstörung- als Risikofaktor für die Entstehung der Arteriosklerose erkannt und deshalb wird es über Laboranalysen im Blut bestimmt. Bei erhöhten Homocysteinspiegeln steigt das Risiko für einen Herzinfarkt dramatisch hoch an.

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Molekularstruktur Homocystein
Die Behandlung erhöhter Homocystein- spiegel im Blut ein Paradebeispiel dafür, wie an den Ursachen vorbei therapiert wird?


Leiden Betroffene unter einer angeborenen Störung des Homocysteinstoffwechsels, kann dieser Personenkreis schon in jungen Jahren bei fehlender Behandlung eine hochgradige Arteriosklerose ausbilden und auch schon vor dem 30. Lebensjahr an Folgeerkrankungen wie Apoplex (Gehirnschlag) oder Herzinfarkt leiden oder sterben. Daher macht es wirklich Sinn, einen per Laboranalysen den Risikofaktor Homocystein auszuschließen und effizient zu behandeln.

Doch wie wird bei einem erhöhtem Wert verfahren? Es gibt eine große Palette pharmazeutischer Präparate, um einer Arteriosklerose Herr zu werden. Dabei könnte die Lösung so einfach aussehen. Eine zusätzliche Gabe der Vitaminen B6, B12 und Folsäure hilft, Homocystein (das Stoffwechselzwischenprodukt der Aminosäure Methionin) wieder in Cystein zu verwandeln.
Das -nämlich die Beseitigung des Mangels- wäre eine kausale Therapie. Vielleicht aber zu einfach? So wägt sich der Patient aufgrund der Einnahme der chemischen Keule in Sicherheit (wobei die Arteriosklerose nicht nur auf einen erhöhten Homocystein-Spiegel im Blut beruht) und kostet der Krankenkasse Monat für Monat viel Geld. Da stellt man sich zu Recht die Frage, warum hier nicht optimal aufgeklärt wird?!
Die Ausbildung von Ernährungswissenschaftlern erfolgt in deutschen Universitäten. Doch warum nehmen diese Erkenntnisse nicht Einzug in das Allgemeinwissen der deutschen Bevölkerung? Über eine Substitution fehlender oder aufgrund eines Stoffwechseldefektes notwendiger Mikronährstoffe könnte die Ausprägung verschiedenster Krankheiten verhindert werden. Die meisten Deutschen sind dazu bereit, für die eigene Gesundheit in den Geldbeutel zu greifen. So könnte ein nahrungsbedingter Vitalstoffmangel (siehe oben) ausgeglichen werden. Stattdessen läuft Aufklärung ganz anders ab:
  • In Printmedien wie auch im Fernsehen erscheinen in regelmäßigen Abständen Meldungen und Berichte über die Schädlichkeit der Einnahme der Mikronährstoffe.
  • Stattdessen geht man in den Lebenmittelinhaltstabellen immer noch von einem Mikroährstoffreichtum in Nahrungsmitteln, wie er in längst vergangenen Jahrzehnten gegeben war, aus und verkennt die Verarmung der Speisen an diesen wichtigen Stoffen
  • Die Empfehlungen der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) liegen deutlich unter den Werten anderer Länder. In den Augen vieler Orthomolekularmediziner sind diese Werte zu niedrig angesetzt. Da stellt sich die Frage, wer hinter dieser Institution steckt?
  • Inzwischen ist man so weit, per Gesetz den freien Zugang zu Hochdosis-Mikronährstoffen einzuschränken. Die Gefahr einer Gesundheitsschädigung ist ja so groß!
  • Gleiches Gesetz wird für die Zukunft den Verkauf hochwertiger Produkte verbieten. Die Konsequenz: Es gibt dann nur noch Produkte, die vom Organismus in geringem Maße aufgenommen werden können (siehe unten). Weniger Wirkstoff im Körper heißt aber auch schlechtere Gesundheit. Alles läuft unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes.
  • Stattdessen wird der Verbraucher mit Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und industriell hergestellten -und damit oft mikronährstoffarmen- Lebensmitteln überhäuft.
Viele Menschen (ca. 12% der Bevölkerung leiden an einer -wahrscheinlich vererbten- Stoffwechselanomalie des Hämoglobinstoffwechsels (betrifft den roten Blutfarbstoff) und scheiden Vitamin B6 und Zink vermehrt über den Urin aus. Auf der Seite Kryptopyrrolurie finden Sie weitere Informationen.

Mikronährstoffe und Stoffwechsel


Über die Qualität der Präparate

WKann der Mensch keine ausreichende Menge an Vitalstoffen über die Nahrung zu sich nehmen, bietet sich die Möglichkeit der Substitution an. Wenn man schon substituieren will oder muss, sollte man darauf achten, diese Stoffe wenigstens in qualitativ guter Zubereitung zu sich zu nehmen.
So gibt es B-Vitamine, welche aus Schlachthofabfällen hergestellt werden. Schon der Gedanke, B-Vitamine aus einer solchen Produktion zu sich zu nehmen, ist unangenehm. Dabei birgt diese Form der Herstellung der B-Vitamine noch eine andere Gefahr: Prionen könnten enthalten sein. Prionen sind kleinste infektiöse Partikel, welche sich z.B. in Viren aufhalten. Damit ist das Thema "BSE - Bovine Spongioforme Enzephalitis (Rinderwahnsinn) nicht weit weg. Persönlich nehme ich B-Vitamine ein, welche aus Zuckermelasse produziert wurden, weswegen ich keine Angst wegen eventuell enthaltener Prionen haben muss.

Doch auch alle anderen Mikronährstoffe sollten in einer Zubereitung in einer möglichst guten Zubereitung dargeboten werden. Fast alles, was der Mensch über die Nahrung zu sich nimmt, wird über einen richtig funktionierenden Darm aufgenommen. Über Salzsäure, Mikronährstoffe und auch über Enzyme wird die Nahrung in ihre kleinsten Einzelteile zerlegt, damit sie durch die Darmwand zum Abtransport ins Blut penetrieren kann. Mineralien z.B. werden so aus den organischen Bestandteilen der Nahrung herausgelöst und über den Darm resorbiert (aufgenommen).

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Chelatbindung
Das Mineral (= M) wird von Ethylen - Diamin - Tetraessig - Säure (EDTA, A steht für Acid [englisch = Säure]) umgeben. Das Mineral muss mindestens zwei Bindungsstellen besitzen, damit die Bindung vollzogen werden kann. Der Begriff "Chelat" ist vom altgriechischen Wort Chele = Krebsschere abgeleitet. EDTA wird therapeutisch zur Schwermetallentgiftung eingesetzt.

    Die Resorptionsquote ist jedoch davon abhängig, in welcher Bindungsform es vorliegt:
  • Liegt das Mineral in seiner natürlichen, anorganischen Form -also nicht an einen organischen Rest gebunden- vor, beträgt die Aufnahmequote zwischen 5% - 10%.
  • Ist das Mineral an ein Salz (z.B. als Carbonat) oder an einen pflanzlichen Rest (z.B. als Citrat) gebunden , werden um die 25% der dargebotenen Menge aufgenommen.
  • Ist das Mineral an einen Eiweißrest gebunden (so genannte Chelatbindung), finden mehr als 50% der dargebotenen Menge den Weg ins Blut.
Es gibt also große Unterschiede zwischen Präparaten mit dem "gleichen Inhalt": ein Calcium in einer Aminosäure-Chelat-Bindung ist wesentlich höherwertiger für den menschlichen Organismus als ein Calcium-Carbonat. Beim ersten reicht für die Aufnahme der gleichen Menge ins Blut etwa der halbe Tabletteninhalt.
Wunderbar, könnte man denken. Will ich mir etwas Gutes tun, kaufe ich beste Qualität! Als Deutscher sind wir es gewohnt, nur das Beste zu kaufen. Das betrifft nicht nur deutsche Autos, die immer wieder in Qualität und Preisniveau neue Höchstmarken anpeilen, es trifft auch auf Medikamente zu. Immer wieder hören wir, dass so genannte Nachahmer-Präparate nicht die gleiche Qualität besitzen, und so schlechter wirken. Orginalpräparate scheinen ein besseres Zubereitungsverfahren zu besitzen, sodass der enthaltene Wirkstoff vom Körper besser aufgenommen werden kann. Das Ganze ist natürliche aufwändiger und damit teurer. Qualität kostet eben.
Die Kenntniss über die Aufnahmequalität aminosäurechelatgebundener Mineralien ist in der Pharmawelt bestens bekannt. Daher sollte man vermuten, dass auch in diesem Sektor beste Qualität (logischerweise zu einem höheren Preis) angeboten wird. Der Verbraucher kann sich ja entscheiden, ob er wie bei den Autos ein Premiumprodukt oder einfache Qualität erwirbt. Doch in diesem Falle geht das nicht: Nach deutschem Recht sind aminosäurechelatgebundene Mineralien verboten, es gibt sie nicht zu kaufen. Stellen Sie sich ein paar Fragen:
  • Warum wohl?
  • Wer profitiert davon (vorausgesetzt, schlechtere Qualität bringt nicht die gleich guten gesundheitlichen Erfolge)
  • Wer hat das entschieden?
  • Von wem wurden die Entscheidungsträger bestens informiert ?

Der Einfluss des pH-Wertes des Darms

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pH-Indikator-Papier
Der Säuregrad einer Flüssigkeit kann mit einem pH-Indikatorpapier gemessen und über den Farbumschlag des Papiers bestimmt werden. Verantwortlich für die Verfärbung ist die Menge freier Wasserstoff- (H+) bzw. Sauerstoff-Wasserstoff- (OH-) Ionen.

Aber leider ist das Ausmaß der Resorption der Mikronährstoffe nicht nur von der Qualität des Angebotes abhängig. Das Darmmilieu selbst spielt in Form des Säure-Basen-Haushaltes die entscheidende Rolle, denn je sauerer der Darm ist, desto weniger der angebotenen Menge nimmt er auf. Je sauerer der Urin, desto sauerer der Darm. Diese einfache Formel stimmt und hat tragische Konsequenzen.
Sinkt der pH-Wertes des Urins unter 6,3, wird -durch Forschungen belegt- als erstes Jod nicht mehr über den Darm resorbiert. Wird der Urin noch sauerer, folgen in der Liste der nicht mehr verwerteten Mikronährstoffe Molybdän, Silber, Germanium, Selen, Kupfer, Zink, Eisen, Kobalt und bei einem Urin-pH-Wert von etwa 5,8 können die Vitamine A,B,D,E,F,K nicht mehr ihren Weg durch die Darmwand finden. Die Folgen sind Krankheiten auf der Basis eines Mikronährstoffmangels. Aber leider wird der kausale Zusammenhang meist nicht erkannt und als Therapie werden Pharmaka eingesetzt, obgleich die Einnahme von Mikronährstoffen die günstigere und auch nebenwirkungsfreiere Alternative wären.
Zusätzlich tritt im Lauf der Zeit eine Schädigung der Darmschleimhaut auf. Kalziuminonen werden in der Darmschleimhaut durch Wasserstoffionen ersetzt, wodurch die Darmschleimhaut "löchriger " wird und den Weg für Speisereste, die bei einem gesunden Darm die Barriere Schleimhaut nicht passieren können, in die Blutbahn ebnet. Im Blut werden diese kleinen Nahrungsbestandteile als Fremdkörper erkannt und vehement bekämpft. Der Patient nimmt Antihistaminika oder Kortison, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Und im Allergiepass stehen die unverträglichen Lebensmittel feinst aufgelistet. Doch wo bleibt eine kausale Therapie?

Allgemein kann man sagen, dass nur das richtige Zusammenspiel aller Mikronährstoffe für die Qualität der Stoffwechselprozesse, Abwehrreaktionen unseres Immunsystems und für die richtigen Organfunktionen eine ganz bedeutende Rolle spielt.
    Erkrankungen und Störungen, die mit einem Mangel an Mikronährstoffen in Zusammenhang gebracht werden:
  • Arteriosklerose,
  • Bluthochdruck,
  • Diabetes (Zuckerkrankheit), Asthma,
  • Migräne,
  • Zahnfleischbluten und Parodontose,
  • Sehprobleme wie Nachtblindheit,
  • Bindegewebsschwäche,
  • schlechtes Immunsystem,
  • Haarausfall
  • u.v.m..

Wie lange einnehmen?

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Mikronährstoffe in Tablettenform
Die Einnahme von Mikronährstoffen ist Glaubenssache. Trotz gegenteiliger Empfehlungen nimmt der Markt an nahrungsergänzung in Deutschleand stetig zu.

Die Wirkstoffe der OM benötigen normalerweise Zeit, bis sich der gewünschte Effekt aufbauen kann. Vor allem bei chronischen Krankheiten muss der Patient etwas Geduld aufbringen, bis eine deutliche Besserung erscheint oder die Beschwerden gänzlich verschwunden sind. Es kommt also darauf an, die richtigen orthomolekularen Substanzen zur richtigen Zeit einzunehmen. Deswegen wird mir öfters die Frage gestellt, wie lange die Vitalstoffe eingenommen werden sollten.
Nach der gezielten therapeutischen Substitution sollte die Mikronährstoffaufnahme, die durch den Verzehr hochwertiger Speisen nicht gedeckt werden kann, über Nahrungsergänzungsprodukte gesichert werden. Jüngere Daten (von 1985 bis 1988) der Verzehrstudie der Deutschen zeigen, dass in der Versorgung alter und chronische Kranker deutliche Mikronährstoffdefizite vorhanden sind. 30% bis 50%aller Krankheitskosten werden übrigens durch falsche Ernährung verursacht.
Untersuchungen haben gezeigt, dass unsere Nahrung weniger Vitalstoffe aufweist, als Lebensmittelinhaltstabellen vorgeben. Da aufgrund von Umweltbelastungen, der Einnahme von Medikamenten, die dem Körper Mikronährstoffe rauben, und chronischer Krankheiten der Mikronährstoffbedarf eher gestiegen ist, empfiehlt sich eine lebenslange Einnahme der Produkte zur Vorbeugung von chronischen Krankheiten.

Bezug hochwertiger Mikronährstoffe


Produkte, die oben erwähnten Qualitätskriterien entsprechen, gibt es nicht sehr häufig. Viele frei verkäufliche Vitalstoffprodukte entspringen einer kostengünstigen Produktion und sind daher weder eines natürlichen Ursprungs noch bieten sie die Wirkstoffe in einer hochwertigen Zubereitungsform -wie Aminosäurechelatbindung- an. Persönlich bevorzuge ich Produkte eines einzigen Herstellers, von dem ich mir sicher bin, dass Sämtliche Präparate höchste Qualitätsansprüche erfüllen und dewegen beste Bioverfügbarkeit garantieren.

Für den Einstieg erachte ich folgende Substanzen für wertvoll:
  • Natürliches Vitamin C: Gerade beim Vitamin-C sollte auf Qualität geachtet werden. Synthetisches Vitamin-C in Form von Ascorbinsäure besitzt nicht die gleich guten Eigenschaften wie ein Präparat aus natürlicher Quelle, wie weiter oben schon verdeutlicht. Das antioxidative Potenzial eines natürlichen Produktes ist deutlich größer. Besitzer eines Redox-Messgerätes können den Test leicht selbst zu Hause durchführen. Zugesetzte Bioflavonoide regenerieren verbrauchtes Vitamin-C immer wieder, daher ist die Wirkung besser als bei einer gleich großen Menge Vitamin-C ohne Bioflavonoide.
  • Basenmittel mit Indikatorpapier: Säurebelastungen können viele Auswirkungen haben. Auf der Seite Säure-Basen-Haushalt habe ich die wichtigsten Auswirkungen eines gestörten Säure-Basen-Haushaltes dargestellt.
  • NONI-Saft: Die Südseefrucht ist ein Lieferant wichtiger Mikronährstoffe. Aufgrund einer allgemein guten Wirkung ist der Bekanntheitsgrad des Noni-Saftes enorm gestiegen. In der Zwischenzeit tummeln sich viele Anbieter am Markt. Allerdings gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Am besten ist Direktsaft, der ohne konservierende Erhitzung, wodurch ein wichtiges Enzym (Eiweißstoff, der eine chemische Reaktion im Organismus auslöst) erhalten bleibt, direkt eingeflogen wird.
    Noni-Saft besitzt noch eine zweite, ganz hervorragende Wirkung: Er verbessert die Kommunikation der Zellen untereinander, indem er die dazunötigen Zuckerstoffe liefert.
  • Probiotik in Form von Milchsäurebakterien: Ein probiotisches (=Zubereitung mit lebensfähigen Mikroorganismen) Getränk aus Milchsäurebakterien ist bestens geeignet zum Aufbau eines gesunden Darmmilieus. Der Darm ist das Organ des Körpers mit der größten Oberfläche. Die Haut besitzt eine Oberfläche von etwa 2,5m2.Die Lunge optimiert den Gasaustausch in kleinsten Gewebebläschen -Alveolen genannt-, die ausgebreitet etwa eine Fläche von 80m2 bedecken würden.
    Der Darm bildet große bis kleinste Ausstülpungen, um seiner Hauptfunktion, der Verstoffwechselung und Aufnahme der Nahrung nachkommen zu können. Alle Darmausstülpungen zusammen ergeben eine Oberfläche von ca. 400m2 und bietet so Darmkeimen guter und schlechter Art viel Platz. Aufgrund verschiedener Noxen wie Schwermetallbelastungen, Umweltgifte, nach Einnahme von Antibiotikas und allen voran ein gestörtes Säure-Basen-Milieu im Darm sinkt die Konzentration der guten Darmkeime, deren Aufgabe es u.a. ist,

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    Pilzbfall der Mundhöhle mit Candida albicans
    Candida albicans muss nicht unbedingt Beschwerden verursachen. Normalerweise lebt er im menschlichen Organismus in einem Gleichgewicht mit anderen Mikroorganismen. Nimmt er im Darm überhand (Candidiasis), kann es zu Verdauungs- beschwerden kommen.

    • die Produktion von Vitamin-B12
    • die Absonderung von Caprylsäure, einer Substanz, die hilft, schlechte Darmkeime (wie z.B. Candida albicans) an der Vermehrung zu hindern.
    • für einen geordneten Aufbau der Darmzotten zu sorgen
    • ein einwandfreies Funktionieren des Immunsystems zu gewährleisten (z.B. Produktion von Lymphfollikeln, Unterstützung der Funktion der Makrophagen, der B- und der T-Lymphozyten)
    • die Motilität (Weitertransport des Speisebreis) im Darm zu unterstützen
    • u.a.m....
Der Begriff der guten (probiotischen) Darmmikroben ist in den letzten Jahren immer stärker ins Bewusstsein der Menschen gedrungen. Die Ernährung dieser Keime ist von Mikro- und Makronährstoffen und von einem guten pH-Wert im Darm abhängig. Anders ausgedrückt bestimmt die Qualität der Speisen die Qualitöt der Darmfunktion. In Hungersnöten z.B. ist ausreichende Ernährung der guten Keine nicht mehr möglich. Die Fähigkeit des Darms einer adäquaten Immunantwort nachzukommen, bricht zusammen, und der Darm wird zur Eintrittspforte für eine Vielzahl von Erregern. So ist die Verbreitung von Epidemien in Notzeiten zu erklären. Die hohe Infektanfälligkeit der Menschen in der Dritten Welt ist durch eine Malnutrition (schlechte Ernährung) ausgelöst.

In Europa leiden wir nicht an Hunger. Das Nahrungsangebot in den Läden ist größer denn je. Doch ist ein Großteil der Nahrung industriell verarbeitet und weist daher oft weit weniger Mikronährstoffe als im natürlichen Zustand auf. Und die säurebetonte Zusammensetzung der Nahrung tut noch ihr Übriges, um den guten Keimen das Leben schwer zu machen. In der Folge treten Störungen der Nahrungsaufnahme und der Vitalstoffe ein, die wiederum die Darmfunktion negativ beeinflussen. Ein Teufelskreis.
Durch Milchsäurebakterien werden gute Darmkeime von außen zugeführt. Sie helfen beim Aufbau eines gesunden Darmmilieus und bereiten so die Basis, dass die Nährstoffe wieder durch die Darmschleimhaut in den Körper aufgenommen werden können. Aber erst ein guter pH-Wert des Darmes ermöglicht die Besiedelung mit den positiven Keimen!

Die zugeführten Milchsäurebakterien sollten frisch, lebens- und vermehrungsfähig sein. Eine Garantie über qualitativ hochwertige Bakterie gibt der Hersteller bis zum aufgedruckten Verzehrdatum. Der Unterschied zwischen hochwertigen und verbrauchten Keimen ist anhand der beiden Bilder verdeutlicht.

Qualitätsunterschied Milchsäurebakterien
Gut
Schlecht
Im Bild oben sehen Sie qualitativ hochwertige Milchsäurebakterien. Diese sind lang und stark geformt, sind klar konturiert, besitzen die Fähigkeit sich gut zu vermehren und wirken einfach gesund. Diese Milchsäurebakterien sind und wirken recht schwach. Die Struktur hat sich verändert; sie sind nicht mehr so groß. Die Keime wirken kleiner und "ausgefranst". Die Fähigkeit der Keime zur Vermehrung ist deutlich eingeschränkt.
Bild mit freundlicher Genehmigung von proV. Bild mit freundlicher Genehmigung von proV.


Den Teufelskreis durchbrechen


UUm diesen Teufelskreis zu durchbrechen, sollte mit einer konsequenten Entsäuerung begonnen werden, sofern diese vorhanden ist. Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten sollte ebenso stattfinden.
In nächsten Schritt sollte ein bedarfsgerechte Substitution der Mikronährstoffe erfolgen, um den Stoffwechsel allgemein zu unterstützen. Die Einnahme von Medikamenten und anderen Leber belastenden Stoffen scheint größere Mengen an Mikronährstoffen zu erfordern, damit das Entgiftungsorgan Leber seiner Tätigkeit richtig nachkommen kann.

Bei einer Kryptopyrrolurie kann ein erhöhter Bedarf an Mikronährstoffen vorliegen. Diese Stoffwechseproblematik wir nur von sehr wenigen Therapeuten in Deutschland konsequent behandelt.


Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde

Wichtig:

Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.



Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.

Wichtig:

Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.

Viel besser als ein guter Wille wirkt manchmal eine gute Pille.
(Wilhelm Busch)