3 Faktoren sind für die Entstehung von Krankheiten enorm wichtig: 1.) Blockaden des Nervensystems, 2.) Mangelzustände und 3.) Gifte. Daher hinterfrage ich regelmäßig gewisse Erkenntnisse und Wahrheiten der konservativen Medizin, stelle meine eigenen, naturheilkundlichen Überlegungen dazu an und beschreite gerne völlig andere Therapiewege, um Licht ins therapeutische Dunkel zu bringen.

BERUF HEILPRAKTIKER

Als Heilpraktiker darf sich bezeichnen, wer nach Paragraph 1 des Gesetzes über die berufsmäßige Ausbildung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz, vom 17. 02. 1939, ) die Heilkunde berufs- und gewerbemäßig ausübt.
Weitere Informationen zum Heilpraktikerrecht finden Sie hier.

Voraussetzungen für die Ausübung des Berufs:

  • mind. 25 Jahre
  • körperliche und geistige Eignung
  • Abschluss der Hauptschule
  • Zulassung durch das staatliche Gesundheitsamt.

Das staatliche Gesundheitsamt erteilt nach bestandener schriftlicher und mündlicher Prüfung die Zulassung. Der Fragenkatalog setzt sich aus den verschiedensten Bereichen zusammen. Themengebiete, die abgefragt werden sind
  • Anatomie (Lehre vom Bau des Menschen)
  • Physiologie (Lehre von der Funktionsweise des Menschen)
  • Pathologie (Lehre von den Krankheiten)
  • Diagnose
  • Pharmakologie (Lehre von der Wirkung der Medikamente)
  • Gesetzeskunde
  • Fragen zu naturheilkundlichen Therapien

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Erkältungskrankheiten bis hin zu Infektionen der Bronchien sind mit homöopathischen Mitteln recht gut beherrschbar. Wichtig ist eine sorgfältige Auswahl des homöopathischen Mittels aufgrund der Symptome. Es muss nicht immer gleich ein Antibiotikum sein, welches die guten Darmkeime zerstören kann.

Die Ausbildung unterliegt keinen gesetzlichen Regelungen. In vielen Städten gibt es Einrichtungen zur Ausbildung des Berufes als Heilpraktiker. In der Regel dauern die Ausbildungen um die 3 Jahre und werden von den interessierten Personen berufsbegleitend durchgeführt. Es gibt aber auch Vollzeitschulen, hier dauert die Ausbildung ca. 1 Jahr. Normalerweise werden die dieser Zeit je nach Schule Fortbildungen in naturheilkundlichen Therapien und Praxishospitationen angeboten.

Naturheilkunde ist eine andere Medizin

Viele Heilpraktiker eröffnen nach bestandener Prüfung nicht einmal eine Praxis. Diesem Personenkreis genügt es, innerhalb der eigenen Familie etwas tun zu können. Mit der Zulassung alleine ist es jedoch in Bezug auf das therapeutische Fachwissen nicht getan. In weiteren Fortbildungen gilt es, sich in bestimmten Therapien zu spezialisieren, um auf qualitativ hohem Niveau behandeln zu können. Der Titel Heilpraktiker ist zwar die allgemeine Erlaubnis, am Menschen therapeutisch wirken zu dürfen, die Spezialisierung über die praktizierten Heilverfahren lässt Hinweise auf die Behandlungsschwerpunkte zu.

Was die Naturheilkunde ausmacht

Da Heilpraktiker keine Heilkunst im Sinne der konservativen Medizin ausüben, ist nicht nur die Ausbildung im Vergleich zu Ärzteschaft anders, auch das therapeutische Vorgehen ist im Regelfall different.

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Kopfschmerzen beruhen oft auf Wirbelverschiebungen nach Un- fällen, Stößen, Geburtstrauma usw.. Gerade bei Kindern mit Lernstörungen wird die obere Halswirbelsäule als Verursacher der geistigen Probleme aus- geblendet

Definiert sich die Schulmedizin hauptsächlich über die Begriffe Diagnose, Pharmakologie, Radiologie und Chirurgie zur Beseitigung von Beschwerden, versucht die Naturheilkunde typischerweise ins Stocken geratene Regulations- und Harmonisierungsprozesse wieder ins Laufen zu bringen, indem nach den Ursachen geforscht und dementsprechend therapiert wird. Ein gänzlich anderes Therapieprinzip, wie ich meine.
Hierzu ein Beispiel:
Bei Kopfschmerzen kann ich als Betroffener Tabletten einnehmen, um den Kopf schmerzfrei zu bekommen und wieder klar denken zu können. Ein anderer Ansatz wäre die Korrektur einer verschobenen Halswirbelsäule (sofern als Ursache identifiziert), um eingeengte nervale Strukturen wieder frei zu legen. Bei Ischiasbeschwerden muss es nicht die Spritze sein, um die Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen, eine Lockerung verspannter muskulärer Strukturen und Repositionierung verstellter knöcherner Anteile besitzt für mich in den meisten Fällen eine nachhaltigere Wirkung.

Stellenwert der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde - und mit ihr Heilpraktiker - haben in den letzten Jahren an Zulauf gewonnen. Vor allem Menschen, die mit den abgelaufenen Vorbehandlungen unzufrieden sind, suchen in natürlichen Behandlungen einen Weg, ihrem gesundheitlichen Dilemma zu entkommen. Oft genug mit großem Erfolg. Zum Wohle des Patienten wäre eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen "Lagern" wünschenswert, doch leider gibt es diesbezüglich im Regelfall unüberwindliche Hürden verschiedenster Art.
Die Entscheidung einer gewissen Anzahl chronischer Kranker, sich ausschließlich der Naturheilkunde - diese wird von Heilpraktikern und entsprechend fortgebildeten Ärzten ausgeübt - zuzuwenden, hat viel mit einer Perspektivlosigkeit bisher durchgemachter Therapien zu tun. Und die Naturheilkunde muss sich mit ihrer Erfolgsquote nicht verstecken. Eigentlich ein Segen für das Sozialsystem der gesetzlichen Kassen, da die meisten naturheilkundlichen Therapien und Leistungen aus dem Erstattungssystem der gesetzlichen Kassen fallen, und die Patienten typischerweise Selbstzahler sind. Doch leider gibt es gewisse Indikatoren, dass versucht wird, natürliche Heilverfahren immer mehr zurückzudrängen.



Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.

Wichtig:

Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.

Jeder Zellkern einer Tier- oder Pflanzenzelle enthält eine kodifizierte Datenbank, deren Informationsgehalt umfangreicher ist als die 30 Bände der "Encyclopaedia Britannica" zusammen. Die Gesamtzahl der Zellen in einem menschlichen Körper beträgt 10 Billionen. Wer ein Steak ißt, verzehrt eine Informationsmenge, die 100 Milliarden Kopien der "Encyclopaedia Britannica" entspricht. Mit diesem Beispiel vermittelt Richard Dawkins zu Beginn seines Buches "Der blinde Uhrmacher" eine Ahnung von der Komplexität der lebendigen Welt.
(Unbekannt)