DIÄT UND FITNESSWAHN
Viele Personen definieren ihr Selbstwertgefühl hauptsächlich über ihre Figur, wollen daher dem neuen Schönheitsideal entsprechen und erliegen den Versprechungen vieler Crash-Diäten. Frustriert müssen viele Diätwillige allerdings feststellen, dass sich die Prophezeiungen der meisten Diäten (5kg in 3 Tagen usw...) nicht einstellten oder nur vorübergehender Natur waren, obwohl zum Teil irrsinnig viel Geld für "Nahrungsergänzungsmittel" und spezielle "Diätpillen" ausgegeben wurde.

Sport
nach Möglichkeit sollte Sport Teil einer diätetischen Lebensweise sein. Mehr Muskelmasse bedeutet einen höheren Grundumsatz.
Viele Deutsche mühen sich daher in einem endlosen Kampf in Fitnessstudios ab, die überflüssigen Pfunde wieder los zu werden. Meist ist der Erfolg der Crashdiäten und kurzeitiger sportlicher Aktivitäten sehr bescheiden und das Gewicht ist am Ende wegen des Jo-Jo- oder Rebound-Effektes noch höher als vor Diät-Beginn. Schließlich werden die diätetischen und sportlichen Bemühungen entnervt eingestellt, und, um den eigenen Frust nicht allzusehr zu offenbaren, vertritt man die Meinung, dass man sich mit starkem Übergewicht / Fettsucht sexy, sinnlich und erotisch findet. Doch ist diese Ansicht in den meisten Fällen Selbstbetrug.
Die Lebensqualität ist wegen der Körperfülle längst deutlich gesunken und ob der Partner das neue "körperliche Format" genauso attraktiv findet, ist die Frage. Ich hatte in den vergangenen Jahren viele (stark) übergewichtige Patienten, doch fühlte sich kein(e) einzige(r) Patient(in) in seiner Haut richtig wohl und hätte gerne nicht mehr als das Normalgewicht auf die Waage gebracht. Vielleicht scheiterten alle Bemühungen, das Gewicht zu reduzieren, nur am Verständnis für eine richtig gute Ernährung und dem fehlenden Wissen um Stoffwechselprozesse im Organismus.
Vielleicht blendeten auch irrwitzige Versprechungen der Fitness- und Diätindustrie, und vielleicht fehlte bisher die Bereitschaft, aktiv nach den Ursachen der Gewichtsprobleme zu forschen und aufgrund der Erkenntnisse das Abnehmen mit einem neuen Konzept anzugehen.
Wenn man Stoffwechselzusammenhänge richtig verstanden hat, kann die Gewichtsregulierung ohne große Probleme gesteuert werden. Eigenen Willen und Geduld kann kein noch so tolles Gerät und nur in den seltensten Fällen eine Wunderpille ersetzen.Im Folgenden will ich versuchen, verschiedene Stoffwechselaspekte und einige Mechanismen des Dickwerdens in aller Kürze verständlich zu beleuchten und darzulegen, auf welche Weise ich in 4 Wochen problemlos 10 Kilogramm abgenommen habe - und das ohne JoJo-Effekt.
Aber bevor wir uns den Einzelheiten zuwenden, wollen wir im nächsten Absatz erst einmal ein paar Fakten und Begriffe klären.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
Eiweißdrinks,
Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
Begriffserklärungen:
Adipositas:
Definiert man als ein Übermaß an Fett, wenn der
Prozentsatz 20% oder mehr des Durchschnittswerts übersteigt.
Moderne Fettanalysegeräte messen den Fettanteil des Körpers
genau.
Beim adipösen Mann findet sich das Fett besonders in
der oberen Körperhälfte, in Gesicht, Hals und dem
Bauchbereich oberhalb des Nabels.
Bei der Frau verteilen sich die
Fettpolster vor allem im unteren Körperbereich (Po, Hüften
Schenkelbereich und Unterleib).
Eine weitere Art der Adipositas
wurde vor kurzer Zeit erst entdeckt. Hier findet man ein Zuviel an
Fetten in den Eingeweiden des Bauchraums. Man kann diese Fette nicht
sehen, und die Taille weist auch einen normalen Umfang auf. Aber
auch diese Fettablagerungen können Diabetes oder
Herz-Kreislauf-Erkrankungen heraufbeschwören.
Besonders
Raucherinnen können diese tiefen Fettdepots
entwickeln.Komplikationen treten vor allem bei Männern früh
auf:
- Diabetes,
- Hypercholesterinämie (erhöhte
Cholesterinspiegel),
- Bluthochdruck und Herz- Gefäßkrankheiten
sind die größten Gefahren.
- Bei der Frau sind wegen der
Lokalisation der Fettverteilung gesundheitliche Risiken seltener.
Normalgewicht:
- Das Normalgewicht wird nach folgender Formel berechnet:
-
Körpergröße
- 100 = Normalgewicht
- Ein
Mann mit einer Körpergröße von 190cm hätte ein
Normalgewicht von 90kg.
Idealgewicht:
- Das Idealgewicht beträgt
Gewicht
(Mann) =
(Größe
- 100) - (Größe - 150) : 4
Gewicht
(Frau) =
(Größe
- 100) - (Größe - 150) : 2
- In
dieser Formel sind Alter und Knochenbau allerdings nicht
berücksichtigt. Ein
1,80m großer Mann bringt mit 72,5kg sein Idealgewicht auf die
Waage.
Der
Body Mass Index (B.M.I.):
- Dieser Wert bezieht sich auf das
Verhältnis zwischen Gewicht und dem Quadrat der Größe:
Index
= Gewicht : [Größe x Größe],
- wobei
das Gewicht in Kilogramm und die Größe in Meter angegeben
wird.
- Der
Normalwert liegt beim Mann zwischen 20 und 25, bei der Frau zwischen
19 und 24.
- Bei Werten darüber besteht bis zu einem Index von 30
Übergewicht, ab 30 Adipositas.
- Werte über 40 sollten als
medizinisch behandlungsbedürftig eingestuft werden.
- Ein
Mann mit einem Gewicht von 90kg und einer Körpergröße
von 1,90m besitzt einen BMI von 27,77 und ist damit schon
übergewichtig.
Kohlenhydrate:
Pflanzen
bilden im Rahmen der Photosynthese aus Kohlendioxid und Wasser in
Verbindung mit Sonnenlicht unbeschreibliche Mengen an
Kohlenhydraten. Dabei wird die Sonnenenergie in chemische Energie
verwandelt. Lebewesen können diese chemische Energie für
sich nutzen.Die Bezeichnung Kohlenhydrat kommt daher, weil in
ihnen Sauerstoff und Wasser in einem festen Verhältnis von 2:1
vorliegen (ebenso wie in Wasser). Chemisch strukturell können
Kohlenhydrate als Wasserverbindungen (=Hydrate) bezeichnet
werden.Die Zellulose, das am meisten verbreitete Kohlenhydrat,
gibt Pflanzen Struktur und Halt und ermöglicht ihnen so
Wachstum. Für den Organismus stellen Kohlenhydrate eine
schnell verfügbare Energiequelle dar. Es gibt drei verschiedene
Gruppen:
- Monosaccharide:
Sie sind einfache Zuckermoleküle. Der wichtigste Einfachzucker
ist die Glukose (Traubenzucker). Andere Monosaccharide sind die
Fructose (Fruchtzucker) und Galaktose.
- Disaccharide:
Sie setzen sich aus zwei Einfachzuckermolekülen zusammen.
Saccharose (Rohr- und Rübenzucker) besteht aus Glukose und
Fructose, der Milchzucker (Laktose) besteht aus Glukose und
Galaktose.Disaccharide können in Einfachzucker gespalten
und so zur Energieverwertung herangezogen werden
- Polysaccharide:
Manche Diasaccharide können mittels weiterer Einfachzucker zu
Vielfachzuckern (Polysaccharide) verknüpft werden. Stärke
(Amylose) ist solch ein Polysaccharid und stellt die pflanzliche
Speicherform der durch die Photosynthese aufgebauten Glucose dar.
Amylose findet sich vor allem in Wurzeln und Knollen. Bei der
Umwandlung der Stärke durch den Stoffwechselprozess entstehen
vor allem Glukose und Maltose.
- Glykogen:

Glykogen
Chemische Formel von Glykogen, der Speicherform von Zucker.
Ist die Speicherform der Glukose (Zucker). Menschliches Glykogen und
pflanzliche Stärke sind recht ähnlich strukturiert.
Speicherorte des Glykogens sind vor allem die Leber und
Skelettmuskulatur. Bei einem Glukosemangel im Blut kann es wieder in
einzelne Glukosemoleküle zerlegt und im Rahmen des
Energieverbrauchs verbrannt werden.
- Insulin:
Insulin ist ein Hormon, welches in den B-Zellen der Langerhanschen
Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es steuert den
Blutzuckerspiegel und versucht, ihn auf einem Wert von 1g/l zu
halten. Es gibt eine schwache, kontinuierliche Grundabsonderung,
die z.B. im nüchternen Zustand die Glukoseproduktion aus der
Leber steuert.

Insulinkristalle
Humanes Insulin unter dem Mikroskop.
Zu Beginn einer Mahlzeit wird die Insulinabgabe schon
durch einen geschmacklichen Reiz oder alleine durch den Anblick von
Speisen ausgelöst. Die Intensität der Insulinproduktion
ist abhängig von der Höhe des Blutzuckerspiegels. Insulin
hat mehrere wichtige Aufgaben:
- den
Transport der Glukose aus dem Blut in die Zellen
- die
enzymatische Verwertung der Glukose in der Zelle (Verbrennung der
Glukose in den Kraftwerken [=Mitochondrien] der Zelle zur
Energiegewinnung)
- die
Speicherung der Glukose in Form von Glykogen und Triglyceriden.
- es
beeinflusst den Fettstoffwechsel durch eine Steigerung der
Durchlässigkeit der Zellmembran für freie Fettsäuren.
In den Zellen (Leber- und Fettgewebe) werden diese Fettsäuren
dann vermehrt in Depotfett verwandelt und gespeichert.
- andere
Insulinwirkungen:
- Unterstützt
die Aminosäuren, ins Zellinnere zu gelangen
- Nach
der Speicherung der Glukose löst es Hypoglykämie aus
- Es
hält Natrium und damit auch Wasser im Körper zurück
Die
Bedeutung des Insulins ergibt sich aus der Tatsache, dass es das
einzige Hormon zur Senkung des Blutzuckers ist. Es ist damit
unverzichtbar für die Verwertung der zugeführten Speisen
in Energie und ist außerdem noch an anderen wichtigen
Vorgängen im Körper beteiligt.
Hypoglykämie:
Unter diesem Begriff versteht man eine Verminderung des Blutzuckers
unter einem Wert von 2,8mmol/l (ca. 0,5g/l). Beim Erwachen beträgt
der Blutzucker etwa 1g/l und steigt nach dem Verzehr eines
ausgewogenen Frühstücks etwa auf 1,4g/l an. Durch die
Einwirkung des Insulins sinkt der Blutzuckerspiegel innerhalb der
nächsten beiden Stunden auf den Ausgangswert von etwa 1g/l
zurück, um in der nächsten Stunde bis auf 0,7g/l zu fallen.
Von diesem niedrigsten Wert aus klettert der Blutzuckerwert wieder in
den Ausgangsbereich. Das Absinken auf einen Wert von 0,5g/l tritt
vor allem dann auf, wenn aufgrund der Steuerung des Pankreas zu hohe
Blutzuckerspiegel (zu) schnell gesenkt werden.
Diese
Blutzuckertiefstwerte sind oft mit Symptomen wie Angst, Zittern,
Blässe, Schweißausbrüchen u.a.m. verbunden. Diese
Symptomenvielfalt verdeutlicht schon, dass ein Absinken des
Blutzuckers auf derart niedrige Werte ein deutliches Warnsignal
darstellt und auf eine (beginnende) Organfunktionsstörung oder
manifeste Krankheit hinweisen kann.
Glukagon:
- Glukagon wird in den A-Zellen der Langerhanschen Inseln der
Bauchspeicheldrüse gebildet und besteht aus 29 Aminosäuren.
Seine Funktion besteht darin, über verschiedene Prozesse die
Glukose aus ihren Speicherdepots zu lösen und so den
Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Glukagon ist praktisch der
Gegenspieler zum Insulin.
Ketonkörper:
- Diese Bezeichnung steht für die Azetessigsäure, Beta- und
Hydroxibuttersäure, sowie für Aceton. Diese Stoffe werden
bei gesteigerter Lipolyse (Abbau der Fettdepots) vermehrt gebildet,
wenn Insulinmangel oder erhöhte Glukagonkonzentrationen im Blut
vorliegen oder Hungergefühl sich einstellt.
Soweit
zur Klärung der wichtigsten fachlichen Begriffe. Im folgenden
Text wird das Meiste noch einmal in den wichtigsten Zügen
umschrieben. Jetzt geht es zur Aufarbeitung der verschiedensten
"Ansätze zum Abnehmen":
1. Der Schwachsinn der Kalorientheorie
Im Jahr
1930 publizierten die
amerikanischen Ärzte Newburg und Johnston die Theorie, die
Adipositas (Fettsucht) sei das Ergebnis einer zu kalorienreichen
Ernährung und nicht Folge einer Stoffwechselstörung. Das
Ergebnis beruhte auf einer sehr begrenzten Anzahl an
Studienteilnehmern und die Studie wurde über ein zu geringes
Zeitintervall durchgeführt. Die damalige wissenschaftliche
Analyse hält heutigen Ansprüchen nicht mehr stand.
-
Trotzdem konnte sich diese Meinung durchsetzen, ist immer noch das
"Credo" vieler Ernährungswissenschaftler und stellt
den Ansatz vieler Diäten dar. Jahre später äußerten
die beiden Ärzte Bedenken bezüglich der Ergebnisse und
Schlussfolgerungen ihrer Studie.
- Doch es war zu spät, denn die
Medizin hatte die falschen Schlussfolgerungen schon verinnerlicht
und in ihre Lehrbücher aufgenommen.Die Kalorientheorie
funktioniert wie eine Gleichung nach den Grundsätzen der
Mathematik:
-
Braucht
der Mensch 2.500 Kalorien pro Tag, legt er bei einer Aufnahme von
3.500 Kalorien 1000 Kalorien in Fettpolstern an.
-
Nimmt
er aber nur 1.800 Kalorien auf, muss er das Energiedefizit aus den
Fettreserven holen.
-
D.h.: Nehme ich mehr Kalorien auf, als der Organismus verbraucht, nehme
ich zu, und ist die Kalorienaufnahme geringer als der Verbrauch,
nehme ich ab.
Klingt
gut, ist aber nicht zu 100% richtig. Wie hätten Kriegsgefangene
mit einer sehr geringen täglichen Kalorienzufuhr (etwa 750
Kalorien) über Jahre hinweg bei schwerer körperlicher
Arbeit überleben können?
- Ihre Fettreserven wären
innerhalb weniger Monate verbraucht gewesen, danach hätten sie
recht schnell verhungern müssen! Andererseits müssten
"Vielesser" mit einer täglichen Kalorienaufnahme von
bis zu 5.000 Kalorien nach einiger Zeit "platzen",
tatsächlich bleiben viele schlank. Und wie ist es zu erklären,
dass viele Menschen, die ihre Kalorienzufuhr drastisch senken, sogar
noch zunehmen?
Nehmen
wir wirklich zu, wenn wir zu viele Kalorien zu uns nehmen und nehmen
wir wirklich ab, wenn wir zu weniger Kalorien zu uns nehmen, als wir
durch die tägliche Arbeit verbrauchen, wie es die
Kalorientheorie behauptet? Diese Überlegung und Argumentation
ist richtig und falsch zugleich. Wenn wir die Kalorienaufnahme
reduzieren, muss der Körper seine Fettdepots angreifen, um
Energie aus seinen Reserven zu produzieren.
- Daher nehmen wir zu
Beginn einer Diät ohne weiteres auch ganz gut ab. Doch hat der
Organismus gelernt, auch mit einer geringen Kalorienzufuhr seine
Prozesse aufrecht zu erhalten, da er praktisch auf "Sparflamme"
umschaltet und den Stoffwechsel runterfährt. Der Organismus
kann mit einer reduzierten Kalorienzufuhr quasi die gleiche Leistung
erbringen. Trotz eines weiterhin "leeren Magens" stagniert
die Gewichtsabnahme und so ganz langsam stellen sich erste Zweifel
ein, ob der diätetische Ansatz auch richtig ist.
- Jetzt müsste
der Abnehmende sogar noch weniger essen, um eine weitere
Gewichtsreduzierung zu erreichen. Hier stößt der
Abnehmwillige sowohl physisch und vor allem auch psychisch schnell
an seine Grenzen. Irgendwann ist Schluss mit der Tortur eines
dauernden Hungergefühls....
Aufgrund
der kalorienreduzierten Ernährungsweise nimmt zu allererst die
Muskelmasse ab, da der Körper die Glukose, die er aus den
Fettzellen wiedergewinnt, erst nach ca. 3 Tagen richtig verwerten
kann. Daher werden zur Zucker- und Energiegewinnung hauptsächlich
Eiweiße der Muskelzellen kannibalisiert.
- So kann der Körper
bei einer Hungerdiät bis zu 75g Muskelmasse pro Tag abbauen.
Jedoch verbrennt der Organismus in den Muskeln die meiste
Energie. Weniger Muskelmasse heißt aber in diesem Falle auch
weniger Energieverbrennung mit der Folge der Stagnation der
Gewichtsbnahme. Der Abnehmwillige steht vor der Wahl, noch weniger
zu essen, um weiter abzunehmen, oder die aktuelle, stagnierende
Ernährungssituation weiter beizubehalten oder die alte
Ernährungsweise wieder aufzunehmen.
- In vielen Fällen
entscheidet sich der Gefrustete für die letzte Möglichkeit
und hat den Vorsatz, trotz Wiederaufnahme alter Ernährungsweisen
zumindest sein momentanes Gewicht zu halten.
Doch hat er die
Rechnung ohne den Organismus gemacht. Aufgrund der vorausgegangenen
Hungerphase will der Organismus wieder Energie in Fettreserven
speichern, um für die nächste "Hungersnot"
gerüstet zu sein und transportiert möglichst viel der ihm
jetzt wieder reichlich dargebotenen Energie in die Fettzellen.
Weiterhin werden kannibalisierte Muskelzellen "wieder
aufgebaut".
- Magere Körperzellmasse ist relativ schwer und
bringt viel Gewicht nach Restaurierung. Während der Hungerphase
hat der Organismus Wasser eingelagert, welches nach Beendigung der
Diät nicht alles ausgeschieden wird. Die Folge: In der Summe
aller Faktoren ist nach einiger Zeit nach Beendigung der Diät
das Gewicht höher als zu Beginn deren Beginn.Das Prinzip
"FdH (Friss die Hälfte)" ist also nur bedingt und
auch nur für kurze Zeit eine Möglichkeit zur
Gewichtsabnahme.
- Nach Wiederaufnahme der alten
Ernährungsgewohnheiten kann das Gewicht wegen des
Jo-Jo-Effektes sogar noch weiter nach oben klettern.
Erkenntnis:
Eine kalorienreduzierte Diät lässt den Hungernden folgende
3 Phasen durchlaufen:
-
Gewichtsverlust mit Hurragefühl)
-
Gewichtssstagnation und Stabilisierung (mit Zweifel und Kapitulation)
-
Phase der Gewichtszunahme (mit Frust und Resigantion.
Doch
leider befindet sich das Körpergewicht nach einer Diät auf
einem höheren Niveau als vor deren Beginn. Daher startet der
nächste Versuch der Gewichtsabnahme von einem höheren
Grundgewicht aus und endet noch weiter oben; usw...
Unzählige
Diätwillige sind schon Opfer der Kalorientheorie geworden. Sie
sind fast vor Hunger gestorben, um etwas abzunehmen. Leider hatte
sich der Erfolg nicht eingestellt. Sie wurden zu Sklavinnen dieser
Theorie, weil sie feststellten, dass jeder Ausstieg aus der Diät
zu einem noch höherem Gewicht führte.
- Und auch von
therapeutischer Seite werden sie unter Druck gesetzt. Weil diese
keinen Fortschritt bei der Gewichtsabnahme bemerken, verdächtigen
sie die Übergewichtigen, heimlich die Diätregeln zu
brechen. Unberechtigterweise sehen sich Dicke noch starken Vorwürfen
ausgesetzt.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
Eiweißdrinks,
Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
2. Übermäßiger Verzehr kohlenhydratreicher Nahrung

Süßigkeiten
Lieferant vieler Kalorien in Form von Zucker, der den Glukosespiegel stark belastet. Manchmal wäre ein liebes Wort oder eine Streicheleinheit süßer als Süßes...
Ungefähr seit den
70ger Jahren werden fettarme Diäten propagiert. In diesen
Diätformen wird das Fett zum Großteil durch Kohlenhydrate
ersetzt. Der Erfolg zeigt sich in einem immer größer
werdenden Anteil der Dicken (ca. 50% der Deutschen sind zu dick) an
der Gesamtbevölkerung, weil wir in der Zwischenzeit ein 1/4 bis
1/3 unserer Nahrung in Form von leeren und für den Stoffwechsel
ungünstigen kalorischen Stoffen zu uns nehmen.
- Gerade der
Zucker ist hier als Hauptverursacher zu nennen. Zucker wird
schnell ins Blut aufgenommen und macht energiegeladen und
leistungsstark. Doch so schnell wie der Zucker ins Blut gekommen
ist, verschwindet er auch wieder und macht, dass wir uns schlapp,
lustlos und unkonzentriert fühlen. Jetzt kommt erneutes
Verlangen nach Zucker auf, welches wiederum zum Verzehr leerer
kalorischer Stoffe führt.
- Der Teufelskreis beginnt von vorne.
Doch meist erfolgt der Verzehr in Verbindung mit Fetten, was
wiederum einen negativen Einfluss haben kann. Dicke Menschen konnten
erfahren, welchen Einfluss dies auf das Gewicht hat.
- Der berühmte
braune Brotaufstrich aus Haselnusscreme enthält als größten
Bestandteil Zucker, an zweiter Stelle steht Fett. In den
folgenden Absätzen wird dieser Zusammenhang erhöhter
Kohlenhydrataufnahme in Verbindung mit Fett verdeutlicht.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
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Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
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Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
3. Sind
Dicke willensschwach?
Die
meisten Diäten scheitern schon an der Praktikabilität im
Alltag. Die anfänglichen Erfolge sind geraume Zeit nach
Beendigung der Diät schnell wieder verflogen und das Gewicht ist
noch höher als zu deren Beginn.
-

Ein leerer Sack steht nicht
Dies ist die allgemeine Ansicht zu dicken Menschen. Zwar trifft dieser
Spruch auf viele dicke Menschen wirklich zu, doch müsst man die Vorgeschichte genau kennen. Dicke wollen schon schlanker sein, aber sie können es aufgrund einer Stoffwechsel- problematik nicht. Doch deren Diagnose und Behandlung zählt nicht zu den Stärken der konservativen Medizin. Hier ist meiner Meinung nach vor allem die Orthomolekulare Medizin gefragt, wird der Appetit und das Essverhalten über Botenstoffe des Gehirns und des Darms gesteuert. Und irgendwann resigniert der stärkste Charakter.
Intensive Selbstvorwürfe
plagen die Übergewichtigen, Frozzeleien der Umwelt und Vorwürfe
aus der Familie lassen nicht nur innere Wut aufkommen, sondern die
Betroffenen letztlich resignieren. Sind gewisse Bemerkungen auch
"lustig" gemeint, treffen sie übergewichtige Menschen
doch bis ins Mark.
-
Am Ende stehen Resignation und eine weiterhin
(völlig) ungesunde Ernährung, weil 'eh alles nix hilft'.
Dicke gelten als willensschwach, charakterlos, maßlos,
unkontrolliert.
Dieamerikanische Ernährungsexpertin Dr. Rachel Heller musste sich
von ihrem Arzt folgende Worte anhören: "Sie sehen aus wie
ein Schwein, weil Sie essen wie ein Schwein".
Daraufhin stellte
sie ihre Nahrungsaufnahme auf eine strikt
KOHLENHYDRATARME Ernährung um, nahm etwa 160 Pfund ab und konnte
wegen der veränderten Ernährungsgewohnheiten ihr
Wunschgewicht bis heute halten. Heller betont in ihren Schriften,
dass die Sucht nach Zucker ihr Leben bestimmte.
S
o ist es
auch bei Dicken: Meist ist es nicht ein schwacher Wille, der zu den
Ernährungssünden führt, vielmehr ist es der Zwang des
Stoffwechsels. Es ist vor allem der Zwang nach Zucker und anderen
schlechten Kohlenhydraten.
- Adipöse
Menschen sind nicht unbedingt Vielesser. Wissenschaftliche
Untersuchungen haben gezeigt, dass
-
nur
15% der Adipösen zu viel essen ( 2800 - 4000 kal/Tag)
-
35%
normal essen (2000 - 2700 kal/Tag)
-
50%
zu wenig essen (unter 2000 kal/Tag
Der
Kalorienbedarf dünner, dicker oder adipöser Menschen
unterscheidet sich nur wenig voneinander. Verschiedene
wissenschaftliche Untersuchungen haben dies bewiesen.
- Wenn sich also
weder die Menge der aufgenommenen Nahrung noch der Bedarf bei dünnen
bzw. adipösen Menschen groß unterscheiden, muss es also
andere Mechanismen geben, die zum Dickwerden führen!
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
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Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
4. Dick trotz fettfreier Ernährung:
Es
klingt unglaublich, aber es ist wahr: Selbst bei fettfreier Ernährung
können die "Stauungen am Mittleren Ring" (Fettpolster)
noch größer werden. Das funktioniert so:
Die
über die Nahrungsmittel aufgenommenen und verwertbaren
Kohlenhydrate verstoffwechselt der Körper in so genannte
Einfachzucker, und hiervon am meisten in Glukose.
- Das
in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin
transportiert den Treibstoff Glukose in die Muskeln und Zellen,
damit er dort verbrannt werden kann.
- Hat
der Organismus aber mehr Glukose aus der Nahrung aufgenommen und ins
Blut transportiert, als die Zellen verbrennen können,
transportiert das Insulin diese Zucker in die Fettzellen. Hier
werden die Zucker als Fette in Form von Triglyceriden gespeichert.
So
lässt eine übermäßig kohlenhydratreiche
Ernährung die Fettzellen und das Gewicht anwachsen. Ein erhöhter
Triglyceridspiegel im Blut kann u.a. ein Indikator für eine zu
kohlenhydratreiche Ernährung sein.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
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Dummer Organismsus?,
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wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
5. Insulinresistenz

Chrom
Chrom als Bestandteil der Nahrung oder in der Nahrungsergänzung trägt bei ausreichender Konzentration im menschlichen Organismus zur Verbesserung der Insulinresistenz bei.
Eine
stark kohlenhydratreiche Ernährung über lange Zeit kann
dazu führen, dass die Zellen den Zucker nicht mehr richtig
aufnehmen und in Energie umwandeln können (=Insulinresistenz,
die übrigens mit der Orthomolekularen Medizin positiv
beeinflusst werden kann).
Aber gerade deswegen, weil der Zucker nicht in die Zellen transportiert werden kann. produziert der
Organismus noch mehr Insulin, um die energiearmen Zellen besser mit
Treibstoff versorgen zu können.
Diese
gesteigerte Insulinproduktion jedoch macht Hungergefühle
(Insulin ist das Hungerhormon). Der Hunger verführt zu einer
erneuten Nahrungsaufnahme und eine erneute Zufuhr von Kohlenhydraten
lässt den Blutzucker ansteigen.
Doch leider findet der viele
Blutzucker wiederum nicht den Weg in die Muskelzellen, um dort
verbrannt zu werden, sondern wird in die Fettzellen zur Speicherung
transportiert.
Da
sich der letzte Prozess sehr schnell vollzieht, sinkt der
Blutzuckerspiegel drastisch bis in den Bereich des Unterzuckers
(Hypoglykämie) mit den Symptomen Unlust und Reizbarkeit. Über
das jetzt entstehende erneute Hungergefühl (auf Süßigkeit,
hochkalorische Getränke, das belegte Brötchen
zwischendurch....) und die damit verbundene Nahrungsaufnahme versucht
der Organismus den Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau
anzuheben.
Da meist wieder schlechte Kohlenhydrate verzehrt werden,
beginnt der Teufelskreis von Neuem. Wenn sie festgestellt haben, dass
Ihr Kind nach Zuckerverzehr öfters mit solchen Symptomen
reagiert, lesen Sie doch einmal die Kapitel zu ADS/ADHS und Legasthenie
und Ausleitung Schwermetalle.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
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Dummer Organismsus?,
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eigene Erfahrungen
6. Hyperinsulinismus
D
ieser
Begriff beschreibt den stetigen Zustand erhöhter Insulinspiegel
im Organismus. Der Körper kann einerseits wegen der
Insulinresistenz die energiearmen Zellen nicht ausreichend mit dem
Treibstoff Zucker versorgen, andererseits produziert er deswegen
stetig viel Insulin, weil er das Energiedefizit der Zellen
ausgleichen will.
Doch hohe Glukosespiegel im Blut bewirken hohe
Insulinspiegel und diese verursachen einen stetigen Anstieg des
Körpergewichtes (wie unter Dick
trotz fettfreier Ernährung beschrieben). Ein Teufelskreis.
Das Gewicht wird also vorwiegend durch die Insulinresistenz und den
andauernd hohen Insulinspiegel im Blut bestimmt. Dieser Zustand
kontinuierlich erhöhter Insulinspiegel ist eine Vorstufe des
Diabetes Typ II, der besonders bei Übergewichtigen häufig>
vorkommt.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
Eiweißdrinks,
Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
7. Gute und schlechte Kohlenhydrate:

Gute Kohlenhydrate
Fuchtzucker wird vom Organismus anders verstoffwechselt wie der normale Hausshaltszucker, ist damit für die Bauchspeicheldrüse wesentlich verträglicher und führt nicht zu hohen Glukosespiegeln, die zu Hungergefühlen führen.
Ist
es wirklich Schwachsinn, Kohlenhydrate in Gute und Schlechte zu
trennen, wenn uns die Werbung immer wieder suggeriert, dass DER
TRAUBENZUCKER, DIE LIMONADE und nur DER BROTAUFSTRICH und viele
andere Produkte die wahren Energiespender sind und
Leistungsbereitschaft und Energieniveau steigern können? Nein,
ist es nicht, denn meist sind diese Produkte reiner Zucker oder
bestehen zum Großteil aus Zucker!
In Hyperinsulinismus
und Insulinresistenz
sind die Mechanismen und Folgen ständig erhöhter
Kohlenhydratspiegel im Blut beschrieben. Insgesamt wäre also
deutliche Vorsicht beim Verzehr stark zuckerhaltiger Lebensmittel
angezeigt.
Doch werden oft gerade diese (meist auch stark beworbenen)
Produkte bewusst gekauft, weil man als Elternteil dem Kind nur das
Beste gönnen möchte, und ahnt nicht, dass man damit den
Grundstein für die Figurprobleme des Kindes gelegt hat.
A
ber

Schlechtes Kohlenhydrat
Fogaça, ein süßes Brot aus Portugal, ein schlechtes Kohlenhydrat -wie fast alle Brote, die nicht aus vollem Korn hergestellt werden.
auch die "hohe Qualität" industriell verarbeiteter
Lebensmittel trägt ihren Teil dazu bei, Gewichtsprobleme
entstehen zu lassen: Zucker findet sich in teils großen Mengen
in vielen Lebensmitteln. Den Lebensmitteldesignern ist es gelungen,
nicht nur den Geschmack sondern auch die Qualität eines
Lebensmittels nachhaltig zu manipulieren.
Durch Zugabe von Zucker wird der Einfluss von Lebensmitteln auf den
Stoffwechsel stark verändert:
- Die
industrielle Verarbeitung der Lebensmittel entzieht diesen oft
wichtige (Ballast)Stoffe. Dadurch kann z.B. die Aufnahme der
Kohlenhydratanteile dieser Lebensmittel stark beschleunigt werden.
Sie werden daher schneller in Glukose verwandelt und diese flutet
folglich schnell und hoch im Blut an.

Glucoseanflutung
Bei schlechten Kohlenhydraten flutet Glukose schnell und hoch an, worauf der Organismus mit einer hohen Insulinausschüttung reagieren muss, was auf Dauer für die Bauschspeicheldrüse einen hohen Stressfaktor darstellen kann. Wird der Stress der stetig schwankenden Insulinproduktion zu groß, kann das Organ Schaden nehmen. Für die Produktion von Insulin wird übrigens Zink benötigt. Hier zeigt sich wieder die enorme Wichtigkeit der orthomolekularen Stoffe.
- Auf
diese Glukoseflut im Blut reagiert der Organismus mit einer
unmittelbar einsetzenden und gesteigerten Insulinproduktion, um den
Blutzuckerspiegel in kurzer Zeit wieder auf ein optimales Niveau zu
senken. Doch so schnell wie die Glukose ins Blut gekommen ist
verschwindet sie auch wieder, da die starke Insulinausschüttung
die Blutzuckerspiegel schnell absinken lässt.
- Jetzt
tritt plötzlich die Situation eines Insulinüberangebots
und eines Glukosemangels im Blut ein. Doch der Organismus produziert
nichts umsonst. Das eigentlich arbeitslose Insulin (es fehlt
Glukose) wendet sich den mit der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren
(Butter, Fleisch usw.) zu und speichert diese in den Fettdepots ab.
Viele
industriell verarbeiteten Lebensmittel weisen genau diesen Nachteil
auf: Der Verlust wichtiger Ballaststoffe und anderer Bestandteile
(Vitamine) aufgrund der industriellen Verarbeitung nimmt den
Lebensmitteln ihre Ganzheitlichkeit und damit auch in vielen Fällen
die positive Wirkung auf den Organismus.

Fettleibigkeit
Typisches Bild einer Adipositas (Fettleibigkeit). Im Gewebe sind feine Risse aufgrund des Verlusts der Elastizität des Bindegewebes zu erkennen.
Ein
Beispiel ist das "gute Weißmehl": Durch die
industrielle Verarbeitung werden dem Korn die Ballaststoffe (und mit
ihnen die meisten Vitamine) entzogen. Weißmehl kann deswegen
schnell vom Organismus aufgenommen und in Einfachzucker umgewandelt
werden. In der Form eines Einfachzuckers flutet es schnell im Blut an
und löst eine schnelle und erhöhte Insulinproduktion aus.
Die große Insulinmenge transportiert den Zucker schnell aus dem
Blut.
Jetzt ist zwar noch Insulin im Blut, aber praktisch keine
Glukose mehr. Das Insulin hilft jetzt die Fettsäuren aus der
Nahrung in den Fettdepots zu speichern, was zum Gewichtsanstieg
führt.
Genau
dieser Prozess tritt beim (häufigen) Verzehr belegter (mit
Wurst, Käse) Weißmehl-Brötchen ein. Es ist vor allem
die Kombination eines "schnellen" Kohlenhydrats mit einem
fetten Belag, was diese Zwischenmahlzeit so ungesund macht und die
Tendenz zum Dickwerden noch fördert. Mit etwas Phantasie fallen
dem geneigten Leser noch viele, viele andere Beispiele ein.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
Eiweißdrinks,
Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
8. Qualität der Lebensmittel

Zunahme des Übergewichts
In beide Altersguppen (6-11 und 12-19 Jahren) ist in Amerika der Anteil von niedrigen 4-5% in der Periode bis 1970 auf 16% in der Periode 1999-2002 gestiegen. In Deutschland ist die Entwicklung nicht viel anders, können die Deutschen inzwischen für sich beanspruchen, fast das dickste Volk in Europa zu sein. Das Übel beginnt meiner Meinung nach schon in der Kindheit mit übermäßigem Süßigkeitenverzehr und setzt sich fort in der Schule mit einer ungenügenden Aufklärung zu hochwertiger Nahrung.
Kritik- und gedankenlos
werden denaturierte Lebensmittel verspeist. Nicht nur das Weißmehl
ist hier zu nennen. Ein Hintergrund ist der oft niedrige Preis
solcher in Massen produzierter denaturierter Lebensmittel, ein
anderer die immer größer werdende Interesselosigkeit in
punkto Ernährung.
- Der Verzehr an Fertigprodukten steigt immer mehr an. Fertigprodukte haben
viel ihrer Ganzheitlichkeit verloren. Zum Teil muss die Nahrung vom
Organismus nicht mühsam über Stoffwechselprozesse
zerkleinert werden, um an einzelne Bestandteile zu gelangen. Sie
werden dem Körper in einer schnell aufnahmefähigen Form
angeboten. Außerdem werden viele Fertigprodukte aus
Geschmacksgründen zusätzlich mit Zucker versetzt.
-
- Deswegen
ist es nur logisch, dass der Organismus viele Kohlenhydrate aus
Fertigprodukten schnell in Glukose verstoffwechselt, was sich in
einem schnellen Anstieg des Glukosespiegels im Blut äußert.
Ob diese Form der Nahrungsaufnahme nur satt macht oder auch RICHTIG
ERNÄHRT will ich hier an dieser Stelle nicht weiter erörtern.
Ich verweise auch auf die Seiten Lebenselixir Wasser und Kristallsalz, in denen ich die Bedeutung der "Bioschwingungen",
die in solchen Fertigprodukten kaum mehr vorhanden sein dürften,
für den menschlichen Organismus beschreibe. Die Folgen eines
schnellen Blutzuckeranstiegs sind inzwischen bestens bekannt.
-
Viele
Krankheiten beruhen auf einem Mangel an Mikronährstoffen wie
Vitamine, Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen. Zuerst
gehen diese Stoffe bei der Lebensmittelverarbeitung in vielen Fällen
verloren, danach bietet sie uns die Industrie in Form von Tabletten,
Brausen und Pülverchen wieder als Nahrungsergänzungsmittel
an. Warum bleiben wir nicht gleich bei der kostengünstigen
Natur?
-
Erkenntnis
Aus
dem oben Geschriebenen geht hervor, dass es weit besser wäre,
die Nahrung so zusammenzustellen, dass
- prinzipiell
nur langsam anflutende Kohlenhydrate verzehrt und
- möglichst
(gute) Fette nur in Verbindung mit langsam verstoffwechselbaren
Kohlenhydraten verspeist werden sollten.
In beiden Fällen flutet die aus den Kohlenhydraten gebildete
Glukose nur langsam im Blut an, weswegen auch die Insulinproduktion
langsam und kontinuierlich abläuft. Die Insulinmenge ist der
Kohlenhydratmenge angepasst, und daher bleibt praktisch kein Insulin
übrig, um die Fettsäuren aus der Nahrung in den Fettdepots
zu speichern.
- Im Falle der belegten Semmel müsste man das
Weißmehlbrötchen nur durch eine aus reinem Vollkornmehl
gebackene Semmel ersetzen. So einfach ist das.
Konsequenz
für die Bauchspeicheldrüse
D er
übermäßige Verzehr von schlechten Kohlenhydraten
setzt den Blutzuckerspiegel starken Schwankungen aus, wodurch die
Buchspeicheldrüse enorm gereizt wird. Über lange Zeit kann
die Bauchspeicheldrüse dies noch ganz gut kompensieren, aber
wegen der stetigen Belastung zeigt sie irgendwann erste
Funktionsstörungen.
- Der ständige Zwang, schnell und
viel oder kontinuierlich viel Insulin produzieren zu müssen,
führt auf Dauer zu einer Überstrapazierung der
Bauchspeicheldrüse. Wegen des meist mit einhergehenden
Mangels an Vitalstoffen kann bei der Bauchspeicheldrüse eine
Funktionsstörung auftreten, die letztlich sogar in einem
Diabetes enden kann. Der sich mit zunehmenden Alter entwickelnde
Insulinresistenz
ist mit ein Auslöser für die Fettleibigkeit.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
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9. Schlank durch Sport

Jimmy Carter beim Jogging
Jimmy Carter beim Jogging
Jogging, eine Sportart mit anständigem Kalorienverbrauch, aber trotzdem nicht sehr belastend für die Gelenke, wenn sie richtig ausgeführt wird.
DDrang zur Wunschfigur treibt viele BundesbürgerInnen in
Fitnessstudios. Denn Sport, so die landläufige Meinung, ist
unverzichtbar zur der Verbrennung der Kalorien und Fettdepots und
quasi "das Mittel auf dem Weg zum Wunschgewicht". Dr.
de Mondenard hat wissenschaftlich erwiesen, dass für die
Gewichtsabnahme von 1kg ein erwachsener Mann
- 138
Stunden gehen,
- 63
Stunden laufen,
- 30
Stunden Fahrrad fahren,
- 17
Stunden schwimmen,
- 14
Stunden joggen,
- 13
Stunden Tennis spielen oder
- 8
Stunden squashen müsste.
Wer
innerhalb von 4 Monaten nur durch Sport 5 kg abnehmen möchte,
müsste an 5 Tagen in der Woche täglich 90min joggen. Eine
Gewichtsabnahme durch Sport kann zudem nur durch kontinuierliche
Bewegung erreicht werden.
In
einer Ruhephase verbraucht der Organismus ATP (Adenositriphoshat, ein
Energieträger und Energiespeicher des Körpers) und
Fettsäuren zur Energiegewinnung. Bei intensiver Bewegung
verwendet der Organismus das Glykogen der Muskeln für diesen
Prozess. Dieses wäre nach etwa 20min verbraucht, wüde es
die einzige Energiequelle darstellen. Nach etwa 25min intensiver
sportlicher Betätigung stammen je etwa 50% der verbrauchten
Energie aus dem Glykogen und aus der Umwandlung der Fette (Lipolyse).
Nach 40min holt sich der Körper die Energie fast ausschließlich
aus der Lipolyse. D.h.: Erst nach einer kontinuierlichen
sportlichen Betätigung von etwa 40min Mindestdauer kommt es zu
einer deutlichen Verbrennung der Fettreserven. In letzter Konsequenz
ist also eine einmalige sportliche Betätigung von 60min Dauer im
Hinblick auf eine Gewichtsreduktion effektiver als 3mal 30min. Wer
aber die sportliche Betätigung auf 20min limitiert, verbrennt
nur Glykogen, welches durch die Nahrung sofort wieder ersetzt wird.
Wenn man sich für eine Sportart entscheidet, dann sollte man
eine Ausdauersportart wählen und die Intervalle zwischen den
sportlichen Aktivitäten nicht länger als 3 Tage werden
lassen!
Viele
Abnehmwillige machen den Fehler, die Ernährung nicht
umzustellen. Was nützt der schweißtreibende Verlust
einiger Gramm, wenn aufgrund einer falschen Ernährung der
Organismus die aus den Fettpolstern verbrannte Energie schnell wieder
ersetzt?!? Was nützt es, 30.-€ bis 50.-€ im Monat für
den Besuch eines Fitnessstudios auszugeben, wenn der Effekt nach ein
paar Mahlzeiten wieder verschwunden ist, weil die Ernährung
immer noch falsch ist?
Ich
möchte nicht missverstanden werden: Ich bin nicht gegen Sport
und treibe selbst zumindest etwas Sport. Zum Abnehmen reicht es aber
nicht aus, "mal ein paar Meter zu laufen". Sport in dieser
Form unterstützt sicherlich eine gesündere Lebensweise und
wird auch die Sauerstoffversorgung des Organismus verbessern.
Treiben sie Sport hauptsächlich zum Vergnügen, denn
Bewegung schadet nie, es sei denn Sie wollen mit einem ehrgeizigen
Programm mit einem untrainierten Körper zur Gewichtsabnahme
Höchstleistungen vollbringen!
Gerade Adipöse haben das
Problem einer überstarken Belastung der Gelenke durch das eigene
Körpergewicht, wenn sie sportlich aktiv sind. Wie sollen Adipöse
40min Ausdauersport machen, wenn die Gelenke nicht mitspielen?
Sport
als Mittel zum Abnehmen erinnert stark an die Kalorientheorie. Auch
hier geht es um Kalorienverbrauch und Kalorienzufuhr. Was gerne
vergessen wird: Im Körper passt sich die Stoffwechsellage dem
neuen "Angebot- und Nachfrageverhältnis" an und der
Organismus reduziert die Stoffwechselvorgänge, wenn Sport immer
mit der gleichen Regelmäßigkeit ausgeübt wird
(Erinnern Sie sich an die Gefangenen des II. Weltkrieges, die trotz
geringster Kalorienzufuhr leistungsfähig waren). Um mit
Sport auf Dauer abzunehmen, müsste das Ausmaß der
sportlichen Betätigung also stetig gesteigert werden, da sich
der Organismus immer dem Angebot anpasst. Wird der Sport im gleichen
Rahmen weiter ausgeübt, ist oft festzustellen, dass das
Körpergewicht wieder auf das alte Niveau klettert. Wird aber die
sportliche Aktivität verringert oder sogar eingestellt, kann das
Gewicht sogar noch deutlich nach oben gehen.
Leichte
Bewegung hilft besonders adipösen Personen, deren Fettzellen
gegen das Insulin resistent sind, und weswegen die Bauchspeicheldrüse
vermehrt Insulin produziert, um die Folgen der Insulinresistenz
auszugleichen. Ein weiterer Nachteil einer Adipositas ist die
Störung der Wärmeproduktion des Organismus, denn
paradoxerweise braucht man, je ausgeprägter die Adipositas ist,
um so weniger Energie für eine Anstrengung.
Bei intensiver
sportlicher Betätigung sollte darauf geachtet werden, in
ausreichender Menge Orthomolekulare Medizin
einzunehmen, da sonst die Gefahr erhöhter arteriosklerotischer
Ablagerungen besteht.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
Eiweißdrinks,
Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen

Einfluss der Psyche
Erlebnisse aus der Kindheit können im Erwachsenenalter nachwirken und Menschen zu eigentlich nicht gewollten Verhaltensweisen trieben. Viele Abnehmwillige leiden unter psychischen Störungen - Störungen des Botenstoff- haushalts des Gehirns. Es gibt jedoch einen Botenstoff, der beeinflusst die Psyche und das Essverhalten - Serotonin. Doch bei den allermeisten Diäten wird auf die individuelle Stoffwechsellage (wichtig für die Bildung der Botenstoffe) kein Wert gelegt. Doch gerade darauf kommt es an.
10. Psychische Ursachen
E
in
weiterer Aspekt, der normalerweise vergessen wird, ist die Psyche.
Psychische Belastungen, die teils in der Kindheit ihre Ursprünge
haben können, wirken sich auch auf das Stoffwechselgeschehen aus
und können zur Dickleibigkeit führen. Hier sollte ein
ausführliches Gespräch mit einem Therapeuten Klarheit
verschaffen, ob Erlebnisse aus der Vergangenheit als auslösende
Faktoren in Betracht kommen.
Eine fantastische Möglichkeit,
schnell die psychische Blockade zu ermitteln ist die Kinesiologie.
Sie ist ein Muskeltestverfahren, welches erlaubt, die Wunden aus der
Vergangenheit innerhalb kurzer Zeit zu bestimmten. Die Kinesiologie
(Muskeltestverfahren) und Klassischen Homöopathie sind zwei sehr potente Heilverfahren, um Stress
und (Stoffwechsel-) Blockaden aus der Vergangenheit zu lösen.
Der Stoffwechsel des menschlichen Gehirns ist sicherlich noch nicht völlig erforscht. Immer wieder enteckt man neue Botenstoffe zur Steuerung der verschie- densten Funktionen. Das labile Gleichgewicht der Stoffwechselreaktionen der Gehirnzellen wird durch einen Mangelzustand eines benötigten Stoffes empfindlich gestört. Daher besitzen psychische Veränderungen auch immer einen biochemischen Aspekt.
Das weiß auch die Schulmedizin. Daher setzt sie zur Behandlung von Depressionen pharmakologische Substanzen ein, die in den Haushalt der Botenstoffe eingreifen.
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eigene Erfahrungen
11. Böse Fette?
F
ette sind tierischer (Fleisch, Butter, Fisch, Käse..) und
pflanzlicher (Öle, Margarine) Herkunft und lassen sich in 3
Kategorien einteilen:

Butter
Fette werden in vielen Fällen zu Unrecht verteufelt. Der übermäßige Kohlenhydrat- verzehr ist in meinen Augen wesentlich gefährlicher.
- gesättigte
Fettsäuren (hauptsächlich in Eiern, Fleisch,
Milchprodukte)
- ungesättigte
Fettsäuren (z.B. Olivenöl)
- mehrfach
ungesättigte Fettsäuren (z.B. Leinöl, Fischöl)
Fette sind lebensnotwendig, denn sie enthalten neben etlichen Vitaminen so
genannte essentielle Fettsäuren und werden zur Bildung
verschiedener Hormone benötigt. Die Fettverwertung wird
beeinflusst, wenn Fette mit schlechten Kohlenhydraten kombiniert
werden. Hier verändert das Insulin die normale Verwertung der
Fette.
Zu
viele Fette (die durchschnittliche Ernährung besteht aus
mindestens 40% Fett; der Höchstwert sollte jedoch 30% nicht
überschreiten) in Verbindung mit zu vielen schlechten
Kohlenhydraten führen zu einer Gewichtszunahme (siehe gute und schlechte Kohlenhydrate).
Prinzipiell
sollte bei diesem Ansatz der Gewichtsabnahme auf die Verwendung guter
Fette geachtet werden. Die Wahl der Fette hat auch einen Einfluss auf
die Höhe des Cholesterinspiegels, denn die Einnahme guter Fette
hilft den Gehalt schlechter Fette im Blut zu senken. Dazu später
mehr in einem eigenen Kapitel.
Bei
der Aufnahme von Fett alleine wird der Blutzuckerspiegel nicht
beeinflusst, denn es wird keine Glukose ins Blut abgegeben. Folglich
findet auch keine Abgabe von Insulin ins Blut statt. Der Verzicht
auf Fett alleine macht nicht schlank. Die "Light-Welle",
die aus Amerika zu uns geschwappt ist, beweist es: Obwohl die
Amerikaner am meisten auf fettreduzierte Diäten und Ernährung
setzen, zählen sie zu den dicksten Völkern der Welt. Und
zudem lässt sich der Verbraucher sehr leicht täuschen und
in die Irre führen:
- Früher
durfte Fett noch nahrhaft sein, deswegen bestanden gewisse
Interessensgruppen darauf, dass der Fettgehalt des Käse ohne
Wasseranteil angegeben wurde. In der damaligen Zeit wollte man auf
der Verpackung eines Käses als Bewies für den Nährwert
hohe Prozentzahlen vorweisen und gab den Fettgehalt ohne
Wasseranteil in %Fett i.Tr. = Prozent Fett in Trockenmasse an.
- Heute
ist Fett als Dickmacher verpönt, daher besteht Interesse,
niedrige Prozentzahlen auf die Verpackung drucken zu können.
Jetzt lautet die Angabe %Fett absolut. Hier wurde der Wassergehalt
des Fettes mit eingerechnet, wodurch man optisch niedrigere
Prozentwerte erreicht.
- Der
Fettanteil bei 20%Fett i.Tr. und 20%Fett absolut ist aber gleich.
War Ihnen dies bewusst?
Der hohe Verzehr denaturierter Lebensmittel und der immense Zuckerkonsum
führen zu Hyperinsulinismus, welcher die Speicherung der
gleichzeitig mit der Nahrung aufgenommenen Fette in den Fettdpots
fördert.. Die Fettreduktion alleine ist also nicht der Schlüssel
zum Erfolg.
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eigene Erfahrungen
12. Süßstoffe
I
st
es wirklich so, dass Süßstoffe ein gleichwertiger und
ungefährlicher Ersatz für Zucker sind und uns beim Abnehmen
unterstützen? Wenn man sich anschaut, wo Süßstoffe
eingesetzt werden, könnten da leichte Zweifel aufkommen...Es
gibt im Wesentlichen 4 Gruppen von Süßstoffen:

Aspartam
Dreidimensionales Modell des Süßstoffes Aspartam. Es gibt auch Kritiker dieses Stoffes, welche Aspartam nach Zerfall in seine Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) (zwei Aminosäuren) sowie Methanol (10%) (ein Alkohol) schädigende Wirkungen zuschreiben. Im Falle der Aminosäuren soll es u.a. die hohe Menge freier ungebundener Aminosäuren sein. Methanol soll sich im Körper anreichern und auch schon in geringen Mengen Nerven schädigende Wirkung entfalten.
Saccharin:
- der älteste Süßstoff. Er wird vom Körper gar
nicht aufgenommen und stand im Verdacht krebserregend zu sein.
Cyclamat:
- Auch hier wurde eine hitzige Krebsdiskussion geführt. Ihm wird
Nachgeschmack nachgesagt.
Polyalkohole:
- Sie sind Massensüßstoffe und werden u.a. in Schokolade
light, Bonbons und Kaugummis verwendet. (Die Angabe 'zuckerfrei' bei
diesen Produkten bedeutet nur, dass keine Saccharose enthalten ist.
Es dürfen daher andere Kohlenhydrate wie Glukose, Fructose oder
Zuckeralkohole wie Polyphenole enthalten sein. Diese haben aber den
selben Nährwert wie die anderen Kohlenhydrate!).
Aspartam:
- Es wurde 1965 entdeckt und setzt sich aus den beiden natürlichen
Aminosäuren Phenylanalin und Asparaginsäure zusammen.
- Selbst für höchste Dosen von 2,5mg pro kg Körpergewicht
sind für Aspartam keine schädlichen Wirkungen
nachgewiesen. Auch bei Aspartam stand ein krebsauslösender
Effekt im Raum, konnte aber definitiv von der amerikanischen FDA
(amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelkontrollbehörde)
widerlegt werden. Eine Person mit 80 kg könnte gefahrlos etwa
150 Tabletten Aspartam (Handelsname Nutrasweet) über längere
Zeit zu sich nehmen, ohne langfristig der Gefahr von
Gesundheitsschädigungen ausgesetzt zu sein (nach WHO =
Weltgesundheitsorganisation).
Die
Verwendung eines Süßstoffes scheint in gesundheitlicher
Hinsicht unbedenklich zu sein. Doch ein Problem lässt sich nicht
leugnen: Der Organismus stellt sich beim Essen süßstoffgesüßter
Speisen auf die Verstoffwechselung von Süße (Zucker und
Kohlenhydraten) ein.
Wegen der erwarteten Glukoseanflutung im Blut
produziert der Organismus reichlich Insulin; die hohe
Glukoseanflutung bleibt jedoch aus, weswegen der Insulinüberschuss
im Blut Hungergefühle verursacht, die durch neuerliche
Nahrungsaufnahme gestillt werden.In England untersuchte Dr. John
Blundell von der Universtät Leeds den Einfluss der Süßstoffe
auf den Stoffwechsel und die Nahrungsaufnahme.
Er führte die
Untersuchungsreihe bei Personen, die gerne naschten und Süßes
aßen, durch. Morgens um 11.00 Uhr gab er seinen
Versuchspersonen einen Joghurt mit Zucker (294kcal) oder mit Süßstoff
(131kcal). Nach mind. 2 Stunden Wartezeit konnten die
Versuchspersonen nach Herzenslust speisen. Sie konnten essen, wann,
soviel und was sie wollten. Am Ende des Tages wurde die
Kalorienaufnahme der einzelnen Versuchspersonen mit einander
verglichen:
- Die
Versuchspersonen, welche den zuckergesüßten Joghurt am
Morgen verspeist hatten, nahmen im Verlauf des Tages im Mittel 2.200
kcal zu sich.
- Die
Süßstoffgruppe, die kalorienarmen Joghurt gegessen hatte,
brachte es im Laufe des Tages auf 2.400 Kalorien.
- Das
Ergebnis:
"Wer Süßstoff nimmt, isst mehr. Unsere
Zunge läst sich betrügen, unser Körper nicht"
(Dr. Blundell).
Aufgrund
des vorher beschriebenen Phönomens werden Süßstoffe
mit Erfolg in der Schweinemast eingesetzt.
Es
spricht prinzipiell nichts gegen eine Verwendung der Süßstoffe
in der Küche, der Abnehmwillige sollte es aber mit der
Verwendung der Süßstoffe auch nicht übertreiben,
sonst stellen sich Hungergefühle ein....
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eigene Erfahrungen
13. Der Organismus ist nicht dumm
D
ie
Art und Weise der Funktion des Stoffwechsels ist das Ergebnis einer
langen Enwicklung. In Urzeiten waren Lebensmittel knapp und der homo
sapiens musste viel jagen, um auch Fleisch auf den Speiseplan zu
bekommen. in späteren Zeiten war das Angebot an Lebensmitteln
nicht mehr ganz so beschränkt, aber immer noch so dürftig,
dass vor allem eine nicht ausreichende Ernährung für viele
Epidemien und Infektionskrankheiten gemacht wurden.
Erst in jüngerer
Vergangenheit hat sich die Ernährungssituation so verändert,
dass wir keinen Hunger mehr leiden müssen und können
Nahrung im Überfluss kaufen. Doch konnte sich der
menschliche Stoffwechsel sich dieser rapiden Veränderung nicht
so schnell anpassen. Er besitzt immer noch das
"Stoffwechsel-Programm" aus der Urzeit und im Labor Mensch
wird jeder Nahrungsbestandteil optimal verwertet.
Der Organismus
prüft ganz genau, wie viel an Nahrung er zu sich nimmt, woraus
die Nahrung (natürliche Kohlenhydrate, natürliche Fette,
natürliche Eiweiße) besteht. Zucker mag noch so leer sein,
ist natürlich, aber Süßstoffe sind künstlich.
Der Bluff funktioniert nicht, der Stoffwechsel holt sich, worauf er
eingestellt ist...
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
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eigene Erfahrungen
14. Chemie gegen Fett
I
n
der Zwischenzeit gibt es mehrere Substanzen, um auf chemischen Wege,
den Gewichtsproblemen zu begegnen:
- Lipasehemmer:
- Die Substanz Orlistat (Xenical®) hemmt das wichtigste Enzym der
Fettverdauung, weswegen ca. 30% der aufgenommenen Fettmenge
unverdaut über den Stuhl ausgeschieden werden. Studien zeigten,
dass der Gewichtsverlust unter Xenical mit 10 kg um 4kg höher
war als die Gewichtsreduktion in der Vergleichsgruppe, die ein
Scheinmedikament erhielt (Durchschnittswerte über 1 Jahr).
- Die
Studienteilnehmer mussten sich allerdings kalorienreduziert (!)
ernähren. Bei einer weniger strikten kalorienreduzierten
Ernährung im zweiten Jahr soll sich das Gewicht sogar um 2 kg
erhöht haben (Durchschnittswerte). Es gibt auch Berichte
wesentlich höherer Gewichtsreduzierungen innerhalb recht kurzer
Zeit (5kg in 2 Monaten).
- Doch die Frage ist, wie lange ist der
Verwender dazu bereit, täglich 3 Tabletten einzunehmen. Beim
Absetzen des Medikamentes zeigt sich im Normalfall eine rasche
Gewichtszunahme. Es scheint so zu sein, dass die Einnahme von
Orlistat die Zusammensetzung und den Geruch des Stuhls deutlich
verändern und zum Teil auch schwierig beherrschbar machen kann.
Orlistat ist in der BRD rezeptpflichtig.
- Serotonin-
oder Noradrenalinaufnahmehemmer:
- Die Substanz Sibutramin (Reduktil®)
ist mit den Amphetaminen verwandt und hat ebenso wie diese einen
Appetit dämpfenden Effekt. Eigentlich sollte Sibutramin als
Antidepressivum eingestzt werden, doch war der antidepressive Effekt
zu gering. Der Effekt der Gewichtsabnahme ist ähnlich dem von
Orlistat.
- Beim Absetzen es Medikamentes kommt es zum Jo-Jo-Effekt;
es scheint so zu sein, dass die Personen, die mit Sibutramin am
meisten abgenommen haben, auch wieder am meisten zunehmen.
- Chitosan:
- Ist ein Abkömmling des Chitins, einer Substanz, die z.B. in
Insekten, Schalen- und Krustentieren vorkommt. Es hat die Fähigkeit
in hohem Maße Fett zu binden, da es ionisch positiv geladen
ist und deswegen das negativ geladene Fett im Darm wie ein Magnet
anzieht und bindet. Chitosan kann das 6- bis 8-Fache des
Eigengewichts binden.
- Diese Bindung kann nicht mehr rückgängig
gemacht werden, so dass einmal gebundenes Fett nicht mehr
aufgenommen werden kann und ausgeschieden wird. Auch hier stellt
sich die Frage, ob man langfristig bereit ist, täglich mehrere
Tabletten einzunehmen, von den Kosten gar nicht zu reden. Und auch
hier gibt es den Rebound- oder Jo-Jo-Effekt: Nach dem Absetzen der
Einnahme klettert das Gewicht wieder nach oben.
- Forschungen:
- Mehrere pharmazeutische Firmen forschen zurzeit an Produkten zum Abnehmen.
So versucht man ein Medikament zu finden, um den Appetitanreger NPY
zu blocken. Weiter sind in Amerika Bestrebungen im Gange, die
Substanz Bromocriptin (eigentlich für Diabetes entwickelt) als
Pille gegen Fettsucht zu etablieren.
Nebenwirkungen:
- Dass
die Einnahme pharmazeutischer Anti-Fett-Substanzen auch starke
Nebenwirkungen haben kann, zeigten Redux/Isomeride: Nach der
Einführung im April 1996 musste die Substanz nur 18 Monate
später wieder vom Markt genommen werden, weil die Gefahr einer
massiven Störung der Herzklappen bestand. Auch Fen-Phen, ein
mit Redux verwandtes Präparat, musste 1997 in der Schweiz aus
der Zulassung genommen werden.
Alle
hier vorgestellten Substanzen führen zu einer Gewichtsreduktion.
Jedoch sehe ich in diesen Substanzen nicht die Lösung des
Problems, da in erster Linie nicht an der Ursache der Gewichtszunahme
angesetzt wird. Es ist zu mechanistisch gedacht, dass eine
Reduzierung der Fettaufnahme den Gewichts- und Fettzuwachs im
Organismus verhindern könnte.
Eine ähnliche Denkweise zeigt
sich auch im Therapieansatz bei zu hohen Cholesterinspiegeln, die
Fettaufnahme zu reduzieren; doch wie vielen Patienten ist es wirklich
gelungen, durch starken Fettverzicht die Cholesterinspiegel in den
normalen Bereich zu drücken?
Die vorgelegten Studien zu oben
genannten Substanzen wurden mit einer gleichzeitig realisierten Diät
durchgeführt. Insofern ist vielleicht der Effekt der
Gewichtsreduktion nicht alleine den eingenommenen Substanzen
zuzuschreiben?
Und
was macht die Einnahme dieser Substanzen für einen Sinn, wenn
nach dem Absetzen der Organismus wieder in die Phase der
Gewichtszunahme zurückkehrt? Ist es da nicht besser, sich
bezüglich der Mechanismen des Dickwerdens im Klaren zu sein, und
durch konsequente Umstellung der Ernährung und Lebensweise
vernünftig Gewicht zu verlieren und dann auch halten zu können?
Aufgrund
neuerer Forschungen sollen sich die Ansichten über die
Entstehung der Adipositas geändert haben:
- Psychogene
Theorien sollen weitgehend in den Hintergrund und genetische Aspekte
in den Vordergrund getreten sein.
- Die
Adipositas entstehe durch ein Zusammenspiel genetischer Faktoren und
Verhaltensmuster, wodurch ein Missverhältnis zwischen
Energieaufnahme und Energieverbrauch entstehen soll. So entstehe
eine positive Energiebilanz.
- Die
genetischen Faktoren könnten bislang nicht beeinflusst werden,
aber durch eine Veränderung der Essgewohnheiten (richtig),
durch eine Normalisierung des Fettverzehrs (bin ich auch dafür)
und durch innovative Medikamente (muss nicht sein) könne eine
Adipositas positiv beeinflusst werden.
- Zusätzlich
sei die Energiedichte in der Ernährung zu berücksichtigen.
Fette haben eine Dichte von 9kcal/g, Alkohol von 7kcal/g Proteine
und Kohlenhydrate von 4Kcal/g. Die aufgenommene höhere
Energiedichte der Fette solle sich auf das Körpergewicht
auswirken (da die Verbrennung von 1g Fett bei gleicher körperlicher
Aktivität wesentlich mehr Zeit erfordert als die Verbrennung
von 1g Kohlenhydrat).
Auch
hier klingt die Argumentationskette irgendwie logisch. Genetische
Faktoren werden allerdings gerne herangezogen, wenn die eigentlichen
Gründe nicht bekannt sind (oder nicht erkannt oder verschleiert
werden sollen?).
Letztlich ist das Insulin der entscheidende Faktor
für die Fettleibigkeit, wie in den vorausgegangenen Abschnitten
dargelegt wurde. Die obigen Hypothesen zur Entstehung einer
Adipositas machen aus einem kurzzeitigen Verwender solcher
Fettblocker einen Dauerkunden.
Sind deswegen diese neuen Hypothesen
"entstanden", um Betroffenen die Motivation zu geben, dem
Fett über Pillen zu Leibe zu rücken?
Vielleicht wäre
es für den adipösen Menschen besser, sein vieles Geld in
gute Aufklärungsliteratur zu stecken, sich bestens zu
informieren, nur richtig gute Nahrung zu verzehren und auch davon
einmal richtig gut essen (aber eben nur Gutes) zu gehen?
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
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eigene Erfahrungen
15. Eiweißdrinks - auch nicht die Lösung!
V
ielerorts
werden Eiweißdrinks zum Abnehmen angeboten. Hier nimmt man ca.
50g - 80g Eiweiß in Flüssigkeit gelöst als Ersatz für
eine Mahlzeit ein.
- Diese Eiweiße liefern ca. 500 Kalorien pro
Tag und versprechen ein Abnehmen ohne Muskelschwund. Da hier
keine Kohlenhydrate zugeführt werden, kommt es zu einem Absinken
des Blutzuckerspiegels und damit auch einer Verminderung der
Insulinabgabe ins Blut. Der Stoffwechsel ist gezwungen, Energie über
die Auflösung der Fettreserven zu gewinnen.

Chemische Struktur der Aminosäure Methionin
Chemische Struktur der Aminosäure Methionin
Methionin ist z.B Ausgangsstoff für das Hormon Adrenalin, welches den Organismus auf Leistung einstellt. Es ist eine essentielle Aminosäure, da es vom Menschen selbst nicht hergestellt werden kann. Eiweiß ist die wichtigste Nahrungsquelle für den menschlichen Organismus. Bei nicht ausreichenden Aminosäurespiegeln im Blut reagiert der Körper mit einem Hungergefühl.
-
Doch auch Proteindrinks haben Nachteile:
- Wissenschaftliche
Studien haben gezeigt, dass es während einer ersten längeren
Phase trotzdem zu einem Muskelschwund kommt, der ungefähr ab
dem 20. Tag stoppt. Deswegen sind etwa 25% des Gewichtsverlusts auf
Muskelschwund zurückzuführen (man muss aber auch zugeben,
dass Übergewichtige normalerweise mehr Muskelmasse haben).
- Unter
diesen Proteindiäten findet ein reichlicher Salzverlust und mit
ihm einhergehend ein Wasserverlust statt, was natürlich auch
Einflüsse auf das Gewicht hat. In weiterer Folge können
wegen eines massiven Wasserverlustes Blutdruckprobleme auftreten.
- Wegen
der fehlenden Kohlenhydrate verringern sich der Nartium- und
Wassergehalt im Organismus und können niedrigen Blutdruck
hervorrufen.
- Weitere
Nebenwirkungen können in Form eines Anstiegs des Harnstoffs und
der Harnsäure, als Haarausfall, Verstopfung, Müdigkeit und
in vielen anderen Symptomen erscheinen.
- In den USA sind etwa 20
Todesfälle auf diese unsachgemäß durchgeführte
Diätform zurückzuführen. Übermäßiger
Verzehr von Proteinen kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
Der Grund liegt in der Qualität der Eiweiße der Nahrung
und in der begrenzten Fähigkeit des Organismus, Eiweiße
in die körperliche Struktur einzubringen und mit der
Stickstoffbelastung, die durch den Verzehr der Nahrungseiweiße
entsteht, fertig zu werden.
D
er
Eiweißstoffwechsel Nach ihrer Zerkleinerung durch
Salzäure (Magen) und Enzyme (im Darm) werden die kleinsten
Bestandteile als Aminosäuren vom Körper weiter verwertet.
-
Es gibt essentielle (müssen über die Nahrung zugeführt
werden) und nicht-essentielle (können vom Körper im Rahmen
der Stoffwechselprozesse selbst hergestellt werden) Aminosäuren.
Allerdings ist Eiweiß nicht gleich Eiweiß. Die Menge der
Anwesenheit aller 8 essentieller Aminosäuren im richtigen
Verhältnis zueinander im Lebensmittel scheint zu bestimmen, wie
viel vom Lebensmitteleiweiß in welchen Stofffwechselwege
eingebracht wird. Der menschliche Organismus kennt zwei
Stoffwechselwege für Nahrungseiweiße:
- Der katabole Stoffwechselweg:
-
Hier werden die Eiweiße in
Energie (Blutzucker) umgewandelt. Diesen Prozess bezeichnet man als
Gluconeogenese. Der dabei anfallende Stickstoff muss vom Körper
über Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure entsorgt werden.
- Da
die Ausscheidungskapazität von Leber und Niere begrenzt ist,
wird Stickstoff, der nicht entsorgt werden kann im Körper (z.B.
als Zellulite) abgelagert. Ist die Stickstoffaufnahme dauerhaft
größer als die Stickstoffausscheidung, kann dies zu
starken gesundheitlichen Schädigungen - wie Leberschäden
oder starke Nierenstörungen - führen.
- Patienten, die an
eine künstliche Niere angeschlossen werden, müssen genau
darauf achten, welches Eiweiß sie verzehren. Eine zu
eiweißreiche Ernährung verbietet sich also wegen der
hohen Stickstoffbelastung aus gesundheitlichen Gründen.
- Der anabole Stoffwechselweg:
-
Hier werden die Eiweiße
in ihrer kleinsten Form als Aminosäuren in den Körper als
"struktureller Bestandteil" eingelagert in Muskel- und
Knochenstrukturen, Hormone, Enzyme, Zellen des Immunsystems, in
Schleimhäute, ins Bindegewebe usw.. Eiweiße werden daher
vom Organismus als notwendigstes und wichtigstes Lebensmittel
eingestuft.
- Haben wir uns ausreichend mit Eiweißen ernährt,
spüren wir ein Sättigungsgef&uhl. Im anabolen Aminosäurenstoffwechsel fällt keine Stickstoffbelastung und damit keine Belastung der Ausscheidungsorgane an. Optimal wäre eine eiweißreiche Ernährung mit einem möglichst hohen Anteil an anabol verstoffwechselten Aminosäuren.
Kalorientheorie,
viele Kohlenhydrate,
willensschwach?,
fettfreie Ernährung,
Insulinresistenz,
Hyperinsulinismus,
Kohlenhydrate,
Lebensmittel,
Sport,
Psyche,
Fette,
Süßstoffe,
Dummer Organismsus?,
Fettbinder,
Eiweißdrinks,
Eiweißstoffwechsel,
Wirbelsäule,
wichtige Mechanismen,
Schlussbemerkung,
eigene Erfahrungen
16. Die Qualität verschiedener Nahrungseiweiße
D
ie Qualität der unten aufgeführten Nahrungsmittel richtet sich nach der Höhe, welcher Anteil der Aminosäuren anabol (also gut) oder katabol (also "belastend, abbauend) verstoffwechselt wird.
Lebensmittel
% Anaboler Stoffwechsel
% Kataboler Stoffwechsel
Milch, Käse, Molke, Quark
ca. 16
ca. 84
Pflanzliche Eiweiße
ca. 18
ca. 82
Eiweißshakes, andere Aminosäurenformeln
ca. 18
ca. 82
Fleisch, Fisch
ca. 32
ca. 68
ganzes Hühnerei
ca. 48
ca. 52
Mehr Informationen hierzu auf der Seite Abspecken.
Aus dem Blickwinkel der Stickstoffbelastung und der Möglichkeit, Aminosäuren in den Körper einzubauen oder als Funktionseiweiße einzusetzen, ist das Hühnerei da mit Abstand beste Lebensmittel. Wie giftig es für uns Menschen wirklich ist, darüber mehr auf der Cholesterin-Seite.
Eine hohe Stickstoffbelastung mit potentieller Schädigung der Ausscheidungsorgane Leber und Niere mag bei Gesunden nicht so schnell zu gesundheitlichen Problemen führen. Doch bei Leber- oder Nierenbeeinträchtigungen kann ein hoher Proteinkonsum zu nicht wieder gutmachenden Organschädigungen führen. Und welcher Diätwillige ist schon völlig gesund oder lässt vor Beginn einer Proteindiät einen Gesundheitscheck durchführen? Die Wirklichkeit zeigt, dass die Suggestionskraft der Werbung alle Vorsicht vergessen lässt, um möglichst schnell die gesteckten Ziele zu erreichen. Daher sollte eine Eiweißdrinkmethode nur denjenigen Personen verordnet werden, die einen BMI über 30
haben, und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Rolle der Eiweiße im menschlichen Körper
Schon weiter oben habe ich die beiden Wege der Verstoffwechselung von Eiweiß dargelegt. Im anabolen Stoffwechselweg werden Aminosäuren in körperliche Strukturen und Funktionseiweiße eingebaut.
Diese Prozesse unterliegen einem steigen Auf- und Abbau. Mitte 20 ungefähr besitzt der menschliche Organismus die höchste Dichte an diesen Eiweißstrukturen, danach nimmt es langsam ab, und mit einem Alter von 65 Jahren hat der Durchschnittsbürger etwa 25% dieser Strukturen verloren. Hintergründe sind Mikronährstoffmangel (die Verstoffwechselung der Aminosäuren erfordert viel aktiviertes Vitamin B6 ), veränderte Ernährungsgewohnheiten im Alter und verminderte Organfunktionen.
Als Folge erscheinen körperliche Veränderungen verschiedenster Art wie Verlust an Muskelmasse (bei vielen Senioren deutlich sichtbar an dünnen Armen und Beinen), Schwinden der Knochensubstanz (oft mit Übersäuerung verbunden) in Form von brüchigen Knochen oder "Schrumpfen" des Kiefers, Störungen im Hormonhaushalt oder im Immunsystem, usw..
Essentielle Aminosäuren kann der Körper in alle Aminosäuren je nach Bedarf umwandeln. Die Anwesenheit der entsprechenden Mikronährstoffe ist für diesen Transformationsprozess extrem wichtig. Fehlt nur ein einziger Mikronährstoff, kann die Stoffwechselkaskade nicht richtig ablaufen und es bilden sich toxische Stoffe, die ein eventuell sowieso strapaziertes Giftausscheidungssystem noch mehr belasten.
Der Stellenwert der Proteine in der Ernährung ist somit viel höher als der der Fette oder Kohlenhydrate. Daher sollte bei einer guten Diät auch die Qualität der zugeführten Eiweiße berücksichtigt werden.
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17. Der Einfluss der Wirbelsäule
W
ie ich im Kapitel Manuelle Therapie beschrieben
habe, ist durch die segmentale Gliederung der Wirbelsäule jedem Spinalnerv eine
bestimmte Region im Körper zugeordnet. Über diesen Spinalnerv laufen die
Steuerungsprozesse der Organe, die von diesem Nerv versorgt werden. Der Nerv,
der über dem Brustwirbel 7 (TH7) austritt, versorgt unter anderem die
Bauchspeicheldrüse. Blockaden dieses Nervs können eine Fehlfunktion der
Bauchspeicheldrüse nach sich ziehen.
Die Lösung
einer Blockade des 7. Brustwirbels kann sich sehr positiv auf die
Bauchspeicheldrüsenfuktion auswirken. Vor allem Diabetiker können feststellen,
das die Beseitigung der Wirbelblockade den Blutzucker weniger stark schwanken
lässt. Unter diesem Aspekt ist es immer einen Versuch wert, zu schauen, ob
vielleicht eine Blockade des TH7 eine adäquate Funktion der Bauchspeicheldrüse
gestört haben könnte.
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18. SCHLANKWERDEN OHNE PÜLVERCHEN, SHAKES usw...
- In der ersten Phase der Stoffwechselveränderung soll der
Körper Fett verbrennen. Diese Phase dauert etwa 14 Tage. In dieser Phase muss
der Organismus die Glukosevorräte in den Fettzellen zur Energiegewinnung
heranziehen, wodurch Fettzellen abgebaut werden.
- Zuerst kommen die
Glukosevorräte der Leber und der Muskel an die Reihe. Dieser Prozess dauert
etwa 48 Stunden. Danach kommen -wenn die Ernährung jetzt nicht verändert wird-
die anderen Fettdepots zum Abbau der gespeicherten Energie an die Reihe. Über
die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) erfolgt die hormonelle Steuerung, um die
Fettdepots zu leeren.
- Im Zustand der Fettverbrennung (Lipolyse, Ketose)
scheidet der Organismus Abbauprodukte des Fettstoffwechsels, so genannte
Ketonkörper, welche mittels Teststäbchen leicht bestimmt werden können, über
Atem und Urin aus.
- Die Fettzellen werden entleert, wodurch sich Körperumfang
und Körpergewicht verringern. Prinzipiell sollte
diese Form einer Gewichtsabnahme nur nach Absprache mit einem Therapeuten
vorgenommen werden, um Nebenwirkungen, wie sie bei bestimmten Nieren- oder
Herzerkrankungen erscheinen können, auszuschließen.
- Ein weiterer interessanter Ansatz zur Gewichtsabnahme ist
pro Mahlzeit die strikte Trennung von guten Kohlenhydraten und Fetten
(schlechte Kohlenhydrate sollen sowieso obsolet sein).
- Prinzipiell sollte vor der Mahlzeit ein Stück Obst
gegessen werden. Obwohl Obst Zucker in Form von Fructose enthält, ist es
dennoch aus diätetischen Gesichtspunkten nicht bedenklich, da der Zucker
aufgrund der Ballaststoffe nur langsam freigesetzt wird.
- Daher wird die
freigesetzte Energiemenge quasi für den direkten Bedarf verwendet. Obst
sollte aber mit keiner anderen Speise kombiniert werden, da Obst
enzymatische Prozesse zur Verstoffwechselung anderer Speisen inaktivieren
kann oder die Säurebildung während der Stoffwechselprozesse noch verstärkt.
- Bei dieser Form der Diät muss der Körper zur
Energiegewinnung die Fettdepots auflösen, wenn er keine oder nur wenige
Kohlenhydrate über die Nahrung erhält.
- Diese Methode der Zusammenstellung
der Speisen ist besonders in der Abnehmphase geeignet und kann problemlos
über Monate hinweg realisiert werden, da im Gegensatz zu anderen Diäten bei
diesem Ansatz einer Gewichtsreduktion nicht gehungert werden muss.
- Hat man das Wunschgewicht erreicht, kann man wieder
gute Kohlenhydrate mit guten Fetten kombinieren. Da die Höhe der
Insulinproduktion der zu verstoffwechselnden Menge der Kohlenhydrate
angepasst ist, werden Fettsäuren kaum in den Fettzellen gespeichert und die
Gefahr eines Gewichtsanstiegs minimiert.
Diese Form
der Speisenkomposition minimiert die Gefahren eines Hyperinsulinismus, einer Insulinresistenzund auch die Tendenz eines erneuten
Gewichtsanstiegs.
- Es kann problemlos zwischen der Gewichtsabnahmephase
und Gewichtshaltephase gewechselt werden. Nach einer ausgeprägten Phase
leiblicher Genüsse sollte es also nicht schwierig sein, wieder zum
Wunschgewicht zu finden, wenn man sich wieder nach den Regeln der
Abnehmphase ernährt.
- Auch sollte der Hunger zwischendurch mit einem Stück
Obst gestillt werden. So wird ohne großen Anstieg des Blutzuckers der Hunger
gestillt und der Appetit auf schlechte Kohlenhydrate bleibt aus.
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19. Schlussbemerkung
Abnehmen ist nicht so schwierig, wenn man weiß, wie man
abnehmen kann. Doch alle Bemühungen sind umsonst, wenn die
Ernährungsgewohnheiten nicht verändert werden. Ist einmal die Tendenz zum
Fettansatz vorhanden, geht sie so leicht nicht mehr weg.
-
Nach meiner Erfahrung und die mehrerer PatientInnen gibt es mit MAP die ideale Methode zur Gewichtsreduktion bis hin zum Wunschgewicht. Diese Methode ist ungefährlich und kann nach einer Unterbrechung jederzeit wieder aufgenommen werden. Rückmeldungen bestätigen mir immer wieder, dass es keinen Diätfrust gibt, die Einnahme der MAP-Kapseln in Verbindung mit Obst und/oder Gemüse keinen Hungeraufkommen lässt.
-
Selbst Frauen, die von Natur aus schlechtere Voraussetzungen zur Gewichtsabnahme besitzen, sind begeistert, wie schnell doch die Pfunde purzeln und als angenehmer Nebeneffekt der eigene Körper ein Mehr an Attraktivität gewinnt, weil Problemzonen "hinwegschmelzen".
- Um das Wunschgewicht zu erreichen oder zu erhalten, müssen
die obigen Ratschläge berücksichtigt werden. Unter Befolgung der obigen Vorgaben
ist über Monate ohne weiteres eine Gewichtsreduktion von 30kg bis 50kg oder mehr
möglich. Und was bei dieser Form der Gewichtsabnahme am schönsten ist: Der
Abnehmende darf nie wirklich hungrig sein. Deswegen fehlen
bei diesem diätetischen Ansatz auch die Hunger-, Verzichts- und Frustgefühle.
Aber es darf auch nicht vergessen werden: Der Abnehmwillige muss auf seinen
Körper hören und auch bei Eintritt eines Sättigungsgefühles die Nahrungsaufnahme
einstellen.
D
ieses Konzept einer vernünftigen Diät mit sofortiger und
dauerhafter Veränderung der Ernährungsgewohnheiten sollte mit einer moderaten Form sportlicher Betätigung und der psychischen Befreiung kombiniert werden, um
Stoffwechselfunktionen (z.B. Insulinresistenz der Fettzellen) positiv zu
verändern.
- Parallel dazu halte ich es persönlich für notwendig, dem
Organismus ein einwandfreies Funktionieren der Stoffwechselvorgänge zu
erleichtern. Deswegen empfehle ich zur Optimierung der Organfunktionen, den
Organismus konsequent zu entsäuern, zu entgiften und den Vitalstoffmangel mit Produkten der
Orthomolekulare Medizin zu beheben.
- Bestimmte Vitamine, Mineralien, Aminosäuren
und Spurenelemente sind für die Funktion der Bauchspeicheldrüse enorm wichtig.
Und auch die Steuerung der Fettzellen ist auf eine ausreichende Anwesenheit
dieser Zellvitalstoffe angewiesen.
- Doch leider finden wir diese Vitalstoffe
immer weniger in unserer Nahrung, weswegen eine verminderte Organfunktion in
vielen Fällen mit einem Vitalstoffmangel einhergeht. Es ist medizinisch
anerkannt, dass die Substitution bestimmter Vitalstoffe eine Insulinresistenz
vermindern und auch die Funktion der Bauchspeicheldrüse positiv beeinflussen
kann.
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eigene Erfahrungen
20. Eigene Erfahrungen
S
elbst bin ich auch nicht davor gefeit, Gewicht zuzulegen. Auch in meinem Leben gingen die Pfunde schon rauf und runter.
Durch entsprechende Diäten habe ich regelmäßig an Gewicht verloren - und habe, da ich ebenfalls nicht die veränderten Ernährungsgewohnheiten beibehalten hatte, regelmäßig wieder Gewicht aufgebaut.
Seit mehreren Monaten habe ich begonnen, meinen Organismus intensiv zu entgiften. Als Effekt stellt sich ein konsequenter - wenngleich auch nur im Grammbereich - Gewichtsverlust ein, der meiner Umwelt gar nicht auffällt. Innerhalb weniger Monate bin ich zwar nicht zum Spargeltarzan mutiert, aber ich habe festgestellt, dass als Nebeneffekt der Stoffwechsel anders funktioniert.
Obwohl ich mich am Wochenende gerne und reichlicher gewissen Genüssen hingebe - und dies noch eher mehr als vorher- , kann ich keine Gewichtsentwicklung nach oben feststellen. Und das Ganze ohne Sport.
Meine Entgiftungsmaßnahme umfasst einiges von den auf Seite Entgiftung empfohlenen Techniken und geht drüber noch hinaus. Da dies eher dem paranedizinischen Bereich zuzuordnen ist, werde ich zu diesem Thema prinzipiell nur in der Sprechstunde darüber detailliert Auskunft erteilen.

Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.
Diät ist eine Abkürzung und heißt: Dies Ärgernis täglich.
(Unbekannt)
Adipositas:
Definiert man als ein Übermaß an Fett, wenn der Prozentsatz 20% oder mehr des Durchschnittswerts übersteigt. Moderne Fettanalysegeräte messen den Fettanteil des Körpers genau.Beim adipösen Mann findet sich das Fett besonders in der oberen Körperhälfte, in Gesicht, Hals und dem Bauchbereich oberhalb des Nabels.
Bei der Frau verteilen sich die Fettpolster vor allem im unteren Körperbereich (Po, Hüften Schenkelbereich und Unterleib).
Eine weitere Art der Adipositas wurde vor kurzer Zeit erst entdeckt. Hier findet man ein Zuviel an Fetten in den Eingeweiden des Bauchraums. Man kann diese Fette nicht sehen, und die Taille weist auch einen normalen Umfang auf. Aber auch diese Fettablagerungen können Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen heraufbeschwören.
Besonders Raucherinnen können diese tiefen Fettdepots entwickeln.Komplikationen treten vor allem bei Männern früh auf:
- Diabetes,
- Hypercholesterinämie (erhöhte Cholesterinspiegel),
- Bluthochdruck und Herz- Gefäßkrankheiten sind die größten Gefahren.
- Bei der Frau sind wegen der Lokalisation der Fettverteilung gesundheitliche Risiken seltener.
Normalgewicht:
|
Körpergröße - 100 = Normalgewicht |
Idealgewicht:
|
Gewicht (Mann) = |
(Größe - 100) - (Größe - 150) : 4 |
| Gewicht (Frau) = | (Größe - 100) - (Größe - 150) : 2 |
Der Body Mass Index (B.M.I.):
| Index = Gewicht : [Größe x Größe], |
Kohlenhydrate:
Pflanzen bilden im Rahmen der Photosynthese aus Kohlendioxid und Wasser in Verbindung mit Sonnenlicht unbeschreibliche Mengen an Kohlenhydraten. Dabei wird die Sonnenenergie in chemische Energie verwandelt. Lebewesen können diese chemische Energie für sich nutzen.Die Bezeichnung Kohlenhydrat kommt daher, weil in ihnen Sauerstoff und Wasser in einem festen Verhältnis von 2:1 vorliegen (ebenso wie in Wasser). Chemisch strukturell können Kohlenhydrate als Wasserverbindungen (=Hydrate) bezeichnet werden.Die Zellulose, das am meisten verbreitete Kohlenhydrat, gibt Pflanzen Struktur und Halt und ermöglicht ihnen so Wachstum. Für den Organismus stellen Kohlenhydrate eine schnell verfügbare Energiequelle dar. Es gibt drei verschiedene Gruppen:- Monosaccharide: Sie sind einfache Zuckermoleküle. Der wichtigste Einfachzucker ist die Glukose (Traubenzucker). Andere Monosaccharide sind die Fructose (Fruchtzucker) und Galaktose.
- Disaccharide: Sie setzen sich aus zwei Einfachzuckermolekülen zusammen. Saccharose (Rohr- und Rübenzucker) besteht aus Glukose und Fructose, der Milchzucker (Laktose) besteht aus Glukose und Galaktose.Disaccharide können in Einfachzucker gespalten und so zur Energieverwertung herangezogen werden
- Polysaccharide: Manche Diasaccharide können mittels weiterer Einfachzucker zu Vielfachzuckern (Polysaccharide) verknüpft werden. Stärke (Amylose) ist solch ein Polysaccharid und stellt die pflanzliche Speicherform der durch die Photosynthese aufgebauten Glucose dar. Amylose findet sich vor allem in Wurzeln und Knollen. Bei der Umwandlung der Stärke durch den Stoffwechselprozess entstehen vor allem Glukose und Maltose.

Glykogen
Chemische Formel von Glykogen, der Speicherform von Zucker.

Insulinkristalle
Humanes Insulin unter dem Mikroskop.
- den Transport der Glukose aus dem Blut in die Zellen
- die enzymatische Verwertung der Glukose in der Zelle (Verbrennung der Glukose in den Kraftwerken [=Mitochondrien] der Zelle zur Energiegewinnung)
- die Speicherung der Glukose in Form von Glykogen und Triglyceriden.
- es beeinflusst den Fettstoffwechsel durch eine Steigerung der Durchlässigkeit der Zellmembran für freie Fettsäuren. In den Zellen (Leber- und Fettgewebe) werden diese Fettsäuren dann vermehrt in Depotfett verwandelt und gespeichert.
- andere
Insulinwirkungen:
- Unterstützt die Aminosäuren, ins Zellinnere zu gelangen
- Nach der Speicherung der Glukose löst es Hypoglykämie aus
- Es hält Natrium und damit auch Wasser im Körper zurück
Glukagon:
- Glukagon wird in den A-Zellen der Langerhanschen Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet und besteht aus 29 Aminosäuren. Seine Funktion besteht darin, über verschiedene Prozesse die Glukose aus ihren Speicherdepots zu lösen und so den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Glukagon ist praktisch der Gegenspieler zum Insulin.
Ketonkörper:
- Diese Bezeichnung steht für die Azetessigsäure, Beta- und Hydroxibuttersäure, sowie für Aceton. Diese Stoffe werden bei gesteigerter Lipolyse (Abbau der Fettdepots) vermehrt gebildet, wenn Insulinmangel oder erhöhte Glukagonkonzentrationen im Blut vorliegen oder Hungergefühl sich einstellt.
-
Trotzdem konnte sich diese Meinung durchsetzen, ist immer noch das
"Credo" vieler Ernährungswissenschaftler und stellt
den Ansatz vieler Diäten dar. Jahre später äußerten
die beiden Ärzte Bedenken bezüglich der Ergebnisse und
Schlussfolgerungen ihrer Studie.
- Doch es war zu spät, denn die Medizin hatte die falschen Schlussfolgerungen schon verinnerlicht und in ihre Lehrbücher aufgenommen.Die Kalorientheorie funktioniert wie eine Gleichung nach den Grundsätzen der Mathematik:
- Braucht der Mensch 2.500 Kalorien pro Tag, legt er bei einer Aufnahme von 3.500 Kalorien 1000 Kalorien in Fettpolstern an.
- Nimmt er aber nur 1.800 Kalorien auf, muss er das Energiedefizit aus den Fettreserven holen.
- D.h.: Nehme ich mehr Kalorien auf, als der Organismus verbraucht, nehme ich zu, und ist die Kalorienaufnahme geringer als der Verbrauch, nehme ich ab.
Klingt gut, ist aber nicht zu 100% richtig. Wie hätten Kriegsgefangene mit einer sehr geringen täglichen Kalorienzufuhr (etwa 750 Kalorien) über Jahre hinweg bei schwerer körperlicher Arbeit überleben können?- Ihre Fettreserven wären innerhalb weniger Monate verbraucht gewesen, danach hätten sie recht schnell verhungern müssen! Andererseits müssten "Vielesser" mit einer täglichen Kalorienaufnahme von bis zu 5.000 Kalorien nach einiger Zeit "platzen", tatsächlich bleiben viele schlank. Und wie ist es zu erklären, dass viele Menschen, die ihre Kalorienzufuhr drastisch senken, sogar noch zunehmen?
Nehmen wir wirklich zu, wenn wir zu viele Kalorien zu uns nehmen und nehmen wir wirklich ab, wenn wir zu weniger Kalorien zu uns nehmen, als wir durch die tägliche Arbeit verbrauchen, wie es die Kalorientheorie behauptet? Diese Überlegung und Argumentation ist richtig und falsch zugleich. Wenn wir die Kalorienaufnahme reduzieren, muss der Körper seine Fettdepots angreifen, um Energie aus seinen Reserven zu produzieren.- Daher nehmen wir zu Beginn einer Diät ohne weiteres auch ganz gut ab. Doch hat der Organismus gelernt, auch mit einer geringen Kalorienzufuhr seine Prozesse aufrecht zu erhalten, da er praktisch auf "Sparflamme" umschaltet und den Stoffwechsel runterfährt. Der Organismus kann mit einer reduzierten Kalorienzufuhr quasi die gleiche Leistung erbringen. Trotz eines weiterhin "leeren Magens" stagniert die Gewichtsabnahme und so ganz langsam stellen sich erste Zweifel ein, ob der diätetische Ansatz auch richtig ist.
- Jetzt müsste der Abnehmende sogar noch weniger essen, um eine weitere Gewichtsreduzierung zu erreichen. Hier stößt der Abnehmwillige sowohl physisch und vor allem auch psychisch schnell an seine Grenzen. Irgendwann ist Schluss mit der Tortur eines dauernden Hungergefühls....
Aufgrund der kalorienreduzierten Ernährungsweise nimmt zu allererst die Muskelmasse ab, da der Körper die Glukose, die er aus den Fettzellen wiedergewinnt, erst nach ca. 3 Tagen richtig verwerten kann. Daher werden zur Zucker- und Energiegewinnung hauptsächlich Eiweiße der Muskelzellen kannibalisiert.- So kann der Körper bei einer Hungerdiät bis zu 75g Muskelmasse pro Tag abbauen. Jedoch verbrennt der Organismus in den Muskeln die meiste Energie. Weniger Muskelmasse heißt aber in diesem Falle auch weniger Energieverbrennung mit der Folge der Stagnation der Gewichtsbnahme. Der Abnehmwillige steht vor der Wahl, noch weniger zu essen, um weiter abzunehmen, oder die aktuelle, stagnierende Ernährungssituation weiter beizubehalten oder die alte Ernährungsweise wieder aufzunehmen.
- In vielen Fällen entscheidet sich der Gefrustete für die letzte Möglichkeit und hat den Vorsatz, trotz Wiederaufnahme alter Ernährungsweisen zumindest sein momentanes Gewicht zu halten.
Doch hat er die Rechnung ohne den Organismus gemacht. Aufgrund der vorausgegangenen Hungerphase will der Organismus wieder Energie in Fettreserven speichern, um für die nächste "Hungersnot" gerüstet zu sein und transportiert möglichst viel der ihm jetzt wieder reichlich dargebotenen Energie in die Fettzellen. Weiterhin werden kannibalisierte Muskelzellen "wieder aufgebaut".- Magere Körperzellmasse ist relativ schwer und bringt viel Gewicht nach Restaurierung. Während der Hungerphase hat der Organismus Wasser eingelagert, welches nach Beendigung der Diät nicht alles ausgeschieden wird. Die Folge: In der Summe aller Faktoren ist nach einiger Zeit nach Beendigung der Diät das Gewicht höher als zu Beginn deren Beginn.Das Prinzip "FdH (Friss die Hälfte)" ist also nur bedingt und auch nur für kurze Zeit eine Möglichkeit zur Gewichtsabnahme.
- Nach Wiederaufnahme der alten Ernährungsgewohnheiten kann das Gewicht wegen des Jo-Jo-Effektes sogar noch weiter nach oben klettern.
Erkenntnis:
Eine kalorienreduzierte Diät lässt den Hungernden folgende 3 Phasen durchlaufen:- Gewichtsverlust mit Hurragefühl)
- Gewichtssstagnation und Stabilisierung (mit Zweifel und Kapitulation)
- Phase der Gewichtszunahme (mit Frust und Resigantion.
Unzählige Diätwillige sind schon Opfer der Kalorientheorie geworden. Sie sind fast vor Hunger gestorben, um etwas abzunehmen. Leider hatte sich der Erfolg nicht eingestellt. Sie wurden zu Sklavinnen dieser Theorie, weil sie feststellten, dass jeder Ausstieg aus der Diät zu einem noch höherem Gewicht führte.- Und auch von therapeutischer Seite werden sie unter Druck gesetzt. Weil diese keinen Fortschritt bei der Gewichtsabnahme bemerken, verdächtigen sie die Übergewichtigen, heimlich die Diätregeln zu brechen. Unberechtigterweise sehen sich Dicke noch starken Vorwürfen ausgesetzt.
- Doch es war zu spät, denn die Medizin hatte die falschen Schlussfolgerungen schon verinnerlicht und in ihre Lehrbücher aufgenommen.Die Kalorientheorie funktioniert wie eine Gleichung nach den Grundsätzen der Mathematik:
1. Der Schwachsinn der Kalorientheorie
Im Jahr 1930 publizierten die amerikanischen Ärzte Newburg und Johnston die Theorie, die Adipositas (Fettsucht) sei das Ergebnis einer zu kalorienreichen Ernährung und nicht Folge einer Stoffwechselstörung. Das Ergebnis beruhte auf einer sehr begrenzten Anzahl an Studienteilnehmern und die Studie wurde über ein zu geringes Zeitintervall durchgeführt. Die damalige wissenschaftliche Analyse hält heutigen Ansprüchen nicht mehr stand.
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- Gerade der
Zucker ist hier als Hauptverursacher zu nennen. Zucker wird
schnell ins Blut aufgenommen und macht energiegeladen und
leistungsstark. Doch so schnell wie der Zucker ins Blut gekommen
ist, verschwindet er auch wieder und macht, dass wir uns schlapp,
lustlos und unkonzentriert fühlen. Jetzt kommt erneutes
Verlangen nach Zucker auf, welches wiederum zum Verzehr leerer
kalorischer Stoffe führt.
- Der Teufelskreis beginnt von vorne. Doch meist erfolgt der Verzehr in Verbindung mit Fetten, was wiederum einen negativen Einfluss haben kann. Dicke Menschen konnten erfahren, welchen Einfluss dies auf das Gewicht hat.
- Der berühmte braune Brotaufstrich aus Haselnusscreme enthält als größten Bestandteil Zucker, an zweiter Stelle steht Fett. In den folgenden Absätzen wird dieser Zusammenhang erhöhter Kohlenhydrataufnahme in Verbindung mit Fett verdeutlicht.
- Der Teufelskreis beginnt von vorne. Doch meist erfolgt der Verzehr in Verbindung mit Fetten, was wiederum einen negativen Einfluss haben kann. Dicke Menschen konnten erfahren, welchen Einfluss dies auf das Gewicht hat.
2. Übermäßiger Verzehr kohlenhydratreicher Nahrung
Süßigkeiten
Lieferant vieler Kalorien in Form von Zucker, der den Glukosespiegel stark belastet. Manchmal wäre ein liebes Wort oder eine Streicheleinheit süßer als Süßes...
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-
Intensive Selbstvorwürfe plagen die Übergewichtigen, Frozzeleien der Umwelt und Vorwürfe aus der Familie lassen nicht nur innere Wut aufkommen, sondern die Betroffenen letztlich resignieren. Sind gewisse Bemerkungen auch "lustig" gemeint, treffen sie übergewichtige Menschen doch bis ins Mark.
Ein leerer Sack steht nicht
Dies ist die allgemeine Ansicht zu dicken Menschen. Zwar trifft dieser Spruch auf viele dicke Menschen wirklich zu, doch müsst man die Vorgeschichte genau kennen. Dicke wollen schon schlanker sein, aber sie können es aufgrund einer Stoffwechsel- problematik nicht. Doch deren Diagnose und Behandlung zählt nicht zu den Stärken der konservativen Medizin. Hier ist meiner Meinung nach vor allem die Orthomolekulare Medizin gefragt, wird der Appetit und das Essverhalten über Botenstoffe des Gehirns und des Darms gesteuert. Und irgendwann resigniert der stärkste Charakter.- Am Ende stehen Resignation und eine weiterhin (völlig) ungesunde Ernährung, weil 'eh alles nix hilft'. Dicke gelten als willensschwach, charakterlos, maßlos, unkontrolliert.
Dieamerikanische Ernährungsexpertin Dr. Rachel Heller musste sich von ihrem Arzt folgende Worte anhören:"Sie sehen aus wie ein Schwein, weil Sie essen wie ein Schwein".
Daraufhin stellte sie ihre Nahrungsaufnahme auf eine strikt KOHLENHYDRATARME Ernährung um, nahm etwa 160 Pfund ab und konnte wegen der veränderten Ernährungsgewohnheiten ihr Wunschgewicht bis heute halten. Heller betont in ihren Schriften, dass die Sucht nach Zucker ihr Leben bestimmte.
S o ist es auch bei Dicken: Meist ist es nicht ein schwacher Wille, der zu den Ernährungssünden führt, vielmehr ist es der Zwang des Stoffwechsels. Es ist vor allem der Zwang nach Zucker und anderen schlechten Kohlenhydraten.- Adipöse Menschen sind nicht unbedingt Vielesser. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass
- nur 15% der Adipösen zu viel essen ( 2800 - 4000 kal/Tag)
- 35% normal essen (2000 - 2700 kal/Tag)
- 50% zu wenig essen (unter 2000 kal/Tag
Der Kalorienbedarf dünner, dicker oder adipöser Menschen unterscheidet sich nur wenig voneinander. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen haben dies bewiesen.- Wenn sich also weder die Menge der aufgenommenen Nahrung noch der Bedarf bei dünnen bzw. adipösen Menschen groß unterscheiden, muss es also andere Mechanismen geben, die zum Dickwerden führen!
- Am Ende stehen Resignation und eine weiterhin (völlig) ungesunde Ernährung, weil 'eh alles nix hilft'. Dicke gelten als willensschwach, charakterlos, maßlos, unkontrolliert.
3. Sind Dicke willensschwach?
Die meisten Diäten scheitern schon an der Praktikabilität im Alltag. Die anfänglichen Erfolge sind geraume Zeit nach Beendigung der Diät schnell wieder verflogen und das Gewicht ist noch höher als zu deren Beginn.
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Die über die Nahrungsmittel aufgenommenen und verwertbaren Kohlenhydrate verstoffwechselt der Körper in so genannte Einfachzucker, und hiervon am meisten in Glukose.
- Das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin transportiert den Treibstoff Glukose in die Muskeln und Zellen, damit er dort verbrannt werden kann.
- Hat der Organismus aber mehr Glukose aus der Nahrung aufgenommen und ins Blut transportiert, als die Zellen verbrennen können, transportiert das Insulin diese Zucker in die Fettzellen. Hier werden die Zucker als Fette in Form von Triglyceriden gespeichert.
4. Dick trotz fettfreier Ernährung:
Es klingt unglaublich, aber es ist wahr: Selbst bei fettfreier Ernährung können die "Stauungen am Mittleren Ring" (Fettpolster) noch größer werden. Das funktioniert so:
So lässt eine übermäßig kohlenhydratreiche Ernährung die Fettzellen und das Gewicht anwachsen. Ein erhöhter Triglyceridspiegel im Blut kann u.a. ein Indikator für eine zu kohlenhydratreiche Ernährung sein.
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5. Insulinresistenz
Chrom
Chrom als Bestandteil der Nahrung oder in der Nahrungsergänzung trägt bei ausreichender Konzentration im menschlichen Organismus zur Verbesserung der Insulinresistenz bei.
Da sich der letzte Prozess sehr schnell vollzieht, sinkt der Blutzuckerspiegel drastisch bis in den Bereich des Unterzuckers (Hypoglykämie) mit den Symptomen Unlust und Reizbarkeit. Über das jetzt entstehende erneute Hungergefühl (auf Süßigkeit, hochkalorische Getränke, das belegte Brötchen zwischendurch....) und die damit verbundene Nahrungsaufnahme versucht der Organismus den Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau anzuheben.
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6. Hyperinsulinismus
D
ieser
Begriff beschreibt den stetigen Zustand erhöhter Insulinspiegel
im Organismus. Der Körper kann einerseits wegen der
Insulinresistenz die energiearmen Zellen nicht ausreichend mit dem
Treibstoff Zucker versorgen, andererseits produziert er deswegen
stetig viel Insulin, weil er das Energiedefizit der Zellen
ausgleichen will. Kalorientheorie, viele Kohlenhydrate, willensschwach?, fettfreie Ernährung, Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, Kohlenhydrate, Lebensmittel, Sport, Psyche, Fette, Süßstoffe, Dummer Organismsus?, Fettbinder, Eiweißdrinks, Eiweißstoffwechsel, Wirbelsäule, wichtige Mechanismen, Schlussbemerkung, eigene Erfahrungen
7. Gute und schlechte Kohlenhydrate:
Gute Kohlenhydrate
Fuchtzucker wird vom Organismus anders verstoffwechselt wie der normale Hausshaltszucker, ist damit für die Bauchspeicheldrüse wesentlich verträglicher und führt nicht zu hohen Glukosespiegeln, die zu Hungergefühlen führen.
A ber

Schlechtes Kohlenhydrat
Fogaça, ein süßes Brot aus Portugal, ein schlechtes Kohlenhydrat -wie fast alle Brote, die nicht aus vollem Korn hergestellt werden.
- Die
industrielle Verarbeitung der Lebensmittel entzieht diesen oft
wichtige (Ballast)Stoffe. Dadurch kann z.B. die Aufnahme der
Kohlenhydratanteile dieser Lebensmittel stark beschleunigt werden.
Sie werden daher schneller in Glukose verwandelt und diese flutet
folglich schnell und hoch im Blut an.

Glucoseanflutung
Bei schlechten Kohlenhydraten flutet Glukose schnell und hoch an, worauf der Organismus mit einer hohen Insulinausschüttung reagieren muss, was auf Dauer für die Bauschspeicheldrüse einen hohen Stressfaktor darstellen kann. Wird der Stress der stetig schwankenden Insulinproduktion zu groß, kann das Organ Schaden nehmen. Für die Produktion von Insulin wird übrigens Zink benötigt. Hier zeigt sich wieder die enorme Wichtigkeit der orthomolekularen Stoffe. - Auf diese Glukoseflut im Blut reagiert der Organismus mit einer unmittelbar einsetzenden und gesteigerten Insulinproduktion, um den Blutzuckerspiegel in kurzer Zeit wieder auf ein optimales Niveau zu senken. Doch so schnell wie die Glukose ins Blut gekommen ist verschwindet sie auch wieder, da die starke Insulinausschüttung die Blutzuckerspiegel schnell absinken lässt.
- Jetzt tritt plötzlich die Situation eines Insulinüberangebots und eines Glukosemangels im Blut ein. Doch der Organismus produziert nichts umsonst. Das eigentlich arbeitslose Insulin (es fehlt Glukose) wendet sich den mit der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren (Butter, Fleisch usw.) zu und speichert diese in den Fettdepots ab.
Viele industriell verarbeiteten Lebensmittel weisen genau diesen Nachteil auf: Der Verlust wichtiger Ballaststoffe und anderer Bestandteile (Vitamine) aufgrund der industriellen Verarbeitung nimmt den Lebensmitteln ihre Ganzheitlichkeit und damit auch in vielen Fällen die positive Wirkung auf den Organismus.

Fettleibigkeit
Typisches Bild einer Adipositas (Fettleibigkeit). Im Gewebe sind feine Risse aufgrund des Verlusts der Elastizität des Bindegewebes zu erkennen.
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- Der Verzehr an Fertigprodukten steigt immer mehr an. Fertigprodukte haben
viel ihrer Ganzheitlichkeit verloren. Zum Teil muss die Nahrung vom
Organismus nicht mühsam über Stoffwechselprozesse
zerkleinert werden, um an einzelne Bestandteile zu gelangen. Sie
werden dem Körper in einer schnell aufnahmefähigen Form
angeboten. Außerdem werden viele Fertigprodukte aus
Geschmacksgründen zusätzlich mit Zucker versetzt.
- Deswegen ist es nur logisch, dass der Organismus viele Kohlenhydrate aus Fertigprodukten schnell in Glukose verstoffwechselt, was sich in einem schnellen Anstieg des Glukosespiegels im Blut äußert. Ob diese Form der Nahrungsaufnahme nur satt macht oder auch RICHTIG ERNÄHRT will ich hier an dieser Stelle nicht weiter erörtern. Ich verweise auch auf die Seiten Lebenselixir Wasser und Kristallsalz, in denen ich die Bedeutung der "Bioschwingungen", die in solchen Fertigprodukten kaum mehr vorhanden sein dürften, für den menschlichen Organismus beschreibe. Die Folgen eines schnellen Blutzuckeranstiegs sind inzwischen bestens bekannt.
- Viele Krankheiten beruhen auf einem Mangel an Mikronährstoffen wie Vitamine, Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen. Zuerst gehen diese Stoffe bei der Lebensmittelverarbeitung in vielen Fällen verloren, danach bietet sie uns die Industrie in Form von Tabletten, Brausen und Pülverchen wieder als Nahrungsergänzungsmittel an. Warum bleiben wir nicht gleich bei der kostengünstigen Natur?
Erkenntnis
Aus dem oben Geschriebenen geht hervor, dass es weit besser wäre, die Nahrung so zusammenzustellen, dass- prinzipiell nur langsam anflutende Kohlenhydrate verzehrt und
- möglichst (gute) Fette nur in Verbindung mit langsam verstoffwechselbaren Kohlenhydraten verspeist werden sollten.
In beiden Fällen flutet die aus den Kohlenhydraten gebildete Glukose nur langsam im Blut an, weswegen auch die Insulinproduktion langsam und kontinuierlich abläuft. Die Insulinmenge ist der Kohlenhydratmenge angepasst, und daher bleibt praktisch kein Insulin übrig, um die Fettsäuren aus der Nahrung in den Fettdepots zu speichern.- Im Falle der belegten Semmel müsste man das Weißmehlbrötchen nur durch eine aus reinem Vollkornmehl gebackene Semmel ersetzen. So einfach ist das.
Konsequenz für die Bauchspeicheldrüse
D er übermäßige Verzehr von schlechten Kohlenhydraten setzt den Blutzuckerspiegel starken Schwankungen aus, wodurch die Buchspeicheldrüse enorm gereizt wird. Über lange Zeit kann die Bauchspeicheldrüse dies noch ganz gut kompensieren, aber wegen der stetigen Belastung zeigt sie irgendwann erste Funktionsstörungen.- Der ständige Zwang, schnell und viel oder kontinuierlich viel Insulin produzieren zu müssen, führt auf Dauer zu einer Überstrapazierung der Bauchspeicheldrüse. Wegen des meist mit einhergehenden Mangels an Vitalstoffen kann bei der Bauchspeicheldrüse eine Funktionsstörung auftreten, die letztlich sogar in einem Diabetes enden kann. Der sich mit zunehmenden Alter entwickelnde Insulinresistenz ist mit ein Auslöser für die Fettleibigkeit.
8. Qualität der Lebensmittel
Zunahme des Übergewichts
In beide Altersguppen (6-11 und 12-19 Jahren) ist in Amerika der Anteil von niedrigen 4-5% in der Periode bis 1970 auf 16% in der Periode 1999-2002 gestiegen. In Deutschland ist die Entwicklung nicht viel anders, können die Deutschen inzwischen für sich beanspruchen, fast das dickste Volk in Europa zu sein. Das Übel beginnt meiner Meinung nach schon in der Kindheit mit übermäßigem Süßigkeitenverzehr und setzt sich fort in der Schule mit einer ungenügenden Aufklärung zu hochwertiger Nahrung.
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9. Schlank durch Sport

Jimmy Carter beim Jogging
Jimmy Carter beim Jogging
Jogging, eine Sportart mit anständigem Kalorienverbrauch, aber trotzdem nicht sehr belastend für die Gelenke, wenn sie richtig ausgeführt wird.
- 138 Stunden gehen,
- 63 Stunden laufen,
- 30 Stunden Fahrrad fahren,
- 17 Stunden schwimmen,
- 14 Stunden joggen,
- 13 Stunden Tennis spielen oder
- 8 Stunden squashen müsste.
Viele Abnehmwillige machen den Fehler, die Ernährung nicht umzustellen. Was nützt der schweißtreibende Verlust einiger Gramm, wenn aufgrund einer falschen Ernährung der Organismus die aus den Fettpolstern verbrannte Energie schnell wieder ersetzt?!? Was nützt es, 30.-€ bis 50.-€ im Monat für den Besuch eines Fitnessstudios auszugeben, wenn der Effekt nach ein paar Mahlzeiten wieder verschwunden ist, weil die Ernährung immer noch falsch ist?
Ich möchte nicht missverstanden werden: Ich bin nicht gegen Sport und treibe selbst zumindest etwas Sport. Zum Abnehmen reicht es aber nicht aus, "mal ein paar Meter zu laufen". Sport in dieser Form unterstützt sicherlich eine gesündere Lebensweise und wird auch die Sauerstoffversorgung des Organismus verbessern. Treiben sie Sport hauptsächlich zum Vergnügen, denn Bewegung schadet nie, es sei denn Sie wollen mit einem ehrgeizigen Programm mit einem untrainierten Körper zur Gewichtsabnahme Höchstleistungen vollbringen!
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Einfluss der Psyche
Erlebnisse aus der Kindheit können im Erwachsenenalter nachwirken und Menschen zu eigentlich nicht gewollten Verhaltensweisen trieben. Viele Abnehmwillige leiden unter psychischen Störungen - Störungen des Botenstoff- haushalts des Gehirns. Es gibt jedoch einen Botenstoff, der beeinflusst die Psyche und das Essverhalten - Serotonin. Doch bei den allermeisten Diäten wird auf die individuelle Stoffwechsellage (wichtig für die Bildung der Botenstoffe) kein Wert gelegt. Doch gerade darauf kommt es an.
10. Psychische Ursachen
E
in
weiterer Aspekt, der normalerweise vergessen wird, ist die Psyche.
Psychische Belastungen, die teils in der Kindheit ihre Ursprünge
haben können, wirken sich auch auf das Stoffwechselgeschehen aus
und können zur Dickleibigkeit führen. Hier sollte ein
ausführliches Gespräch mit einem Therapeuten Klarheit
verschaffen, ob Erlebnisse aus der Vergangenheit als auslösende
Faktoren in Betracht kommen. Kalorientheorie, viele Kohlenhydrate, willensschwach?, fettfreie Ernährung, Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, Kohlenhydrate, Lebensmittel, Sport, Psyche, Fette, Süßstoffe, Dummer Organismsus?, Fettbinder, Eiweißdrinks, Eiweißstoffwechsel, Wirbelsäule, wichtige Mechanismen, Schlussbemerkung, eigene Erfahrungen
11. Böse Fette?
F
ette sind tierischer (Fleisch, Butter, Fisch, Käse..) und
pflanzlicher (Öle, Margarine) Herkunft und lassen sich in 3
Kategorien einteilen:

Butter
Fette werden in vielen Fällen zu Unrecht verteufelt. Der übermäßige Kohlenhydrat- verzehr ist in meinen Augen wesentlich gefährlicher.
- gesättigte Fettsäuren (hauptsächlich in Eiern, Fleisch, Milchprodukte)
- ungesättigte Fettsäuren (z.B. Olivenöl)
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. Leinöl, Fischöl)
- Früher durfte Fett noch nahrhaft sein, deswegen bestanden gewisse Interessensgruppen darauf, dass der Fettgehalt des Käse ohne Wasseranteil angegeben wurde. In der damaligen Zeit wollte man auf der Verpackung eines Käses als Bewies für den Nährwert hohe Prozentzahlen vorweisen und gab den Fettgehalt ohne Wasseranteil in %Fett i.Tr. = Prozent Fett in Trockenmasse an.
- Heute ist Fett als Dickmacher verpönt, daher besteht Interesse, niedrige Prozentzahlen auf die Verpackung drucken zu können. Jetzt lautet die Angabe %Fett absolut. Hier wurde der Wassergehalt des Fettes mit eingerechnet, wodurch man optisch niedrigere Prozentwerte erreicht.
- Der Fettanteil bei 20%Fett i.Tr. und 20%Fett absolut ist aber gleich. War Ihnen dies bewusst?
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12. Süßstoffe
I
st
es wirklich so, dass Süßstoffe ein gleichwertiger und
ungefährlicher Ersatz für Zucker sind und uns beim Abnehmen
unterstützen? Wenn man sich anschaut, wo Süßstoffe
eingesetzt werden, könnten da leichte Zweifel aufkommen...Es
gibt im Wesentlichen 4 Gruppen von Süßstoffen:

Aspartam
Dreidimensionales Modell des Süßstoffes Aspartam. Es gibt auch Kritiker dieses Stoffes, welche Aspartam nach Zerfall in seine Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) (zwei Aminosäuren) sowie Methanol (10%) (ein Alkohol) schädigende Wirkungen zuschreiben. Im Falle der Aminosäuren soll es u.a. die hohe Menge freier ungebundener Aminosäuren sein. Methanol soll sich im Körper anreichern und auch schon in geringen Mengen Nerven schädigende Wirkung entfalten.
Saccharin:
- der älteste Süßstoff. Er wird vom Körper gar nicht aufgenommen und stand im Verdacht krebserregend zu sein.
Cyclamat:
- Auch hier wurde eine hitzige Krebsdiskussion geführt. Ihm wird Nachgeschmack nachgesagt.
Polyalkohole:
- Sie sind Massensüßstoffe und werden u.a. in Schokolade light, Bonbons und Kaugummis verwendet. (Die Angabe 'zuckerfrei' bei diesen Produkten bedeutet nur, dass keine Saccharose enthalten ist. Es dürfen daher andere Kohlenhydrate wie Glukose, Fructose oder Zuckeralkohole wie Polyphenole enthalten sein. Diese haben aber den selben Nährwert wie die anderen Kohlenhydrate!).
Aspartam:
- Es wurde 1965 entdeckt und setzt sich aus den beiden natürlichen Aminosäuren Phenylanalin und Asparaginsäure zusammen.
- Selbst für höchste Dosen von 2,5mg pro kg Körpergewicht sind für Aspartam keine schädlichen Wirkungen nachgewiesen. Auch bei Aspartam stand ein krebsauslösender Effekt im Raum, konnte aber definitiv von der amerikanischen FDA (amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelkontrollbehörde) widerlegt werden. Eine Person mit 80 kg könnte gefahrlos etwa 150 Tabletten Aspartam (Handelsname Nutrasweet) über längere Zeit zu sich nehmen, ohne langfristig der Gefahr von Gesundheitsschädigungen ausgesetzt zu sein (nach WHO = Weltgesundheitsorganisation).
- der älteste Süßstoff. Er wird vom Körper gar nicht aufgenommen und stand im Verdacht krebserregend zu sein.
- Die Versuchspersonen, welche den zuckergesüßten Joghurt am Morgen verspeist hatten, nahmen im Verlauf des Tages im Mittel 2.200 kcal zu sich.
- Die Süßstoffgruppe, die kalorienarmen Joghurt gegessen hatte, brachte es im Laufe des Tages auf 2.400 Kalorien.
- Das
Ergebnis:
"Wer Süßstoff nimmt, isst mehr. Unsere Zunge läst sich betrügen, unser Körper nicht" (Dr. Blundell).
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13. Der Organismus ist nicht dumm
D
ie
Art und Weise der Funktion des Stoffwechsels ist das Ergebnis einer
langen Enwicklung. In Urzeiten waren Lebensmittel knapp und der homo
sapiens musste viel jagen, um auch Fleisch auf den Speiseplan zu
bekommen. in späteren Zeiten war das Angebot an Lebensmitteln
nicht mehr ganz so beschränkt, aber immer noch so dürftig,
dass vor allem eine nicht ausreichende Ernährung für viele
Epidemien und Infektionskrankheiten gemacht wurden. Kalorientheorie, viele Kohlenhydrate, willensschwach?, fettfreie Ernährung, Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, Kohlenhydrate, Lebensmittel, Sport, Psyche, Fette, Süßstoffe, Dummer Organismsus?, Fettbinder, Eiweißdrinks, Eiweißstoffwechsel, Wirbelsäule, wichtige Mechanismen, Schlussbemerkung, eigene Erfahrungen
14. Chemie gegen Fett
I
n
der Zwischenzeit gibt es mehrere Substanzen, um auf chemischen Wege,
den Gewichtsproblemen zu begegnen: - Lipasehemmer:
- Die Substanz Orlistat (Xenical®) hemmt das wichtigste Enzym der Fettverdauung, weswegen ca. 30% der aufgenommenen Fettmenge unverdaut über den Stuhl ausgeschieden werden. Studien zeigten, dass der Gewichtsverlust unter Xenical mit 10 kg um 4kg höher war als die Gewichtsreduktion in der Vergleichsgruppe, die ein Scheinmedikament erhielt (Durchschnittswerte über 1 Jahr).
- Die Studienteilnehmer mussten sich allerdings kalorienreduziert (!) ernähren. Bei einer weniger strikten kalorienreduzierten Ernährung im zweiten Jahr soll sich das Gewicht sogar um 2 kg erhöht haben (Durchschnittswerte). Es gibt auch Berichte wesentlich höherer Gewichtsreduzierungen innerhalb recht kurzer Zeit (5kg in 2 Monaten).
- Doch die Frage ist, wie lange ist der Verwender dazu bereit, täglich 3 Tabletten einzunehmen. Beim Absetzen des Medikamentes zeigt sich im Normalfall eine rasche Gewichtszunahme. Es scheint so zu sein, dass die Einnahme von Orlistat die Zusammensetzung und den Geruch des Stuhls deutlich verändern und zum Teil auch schwierig beherrschbar machen kann. Orlistat ist in der BRD rezeptpflichtig.
- Serotonin- oder Noradrenalinaufnahmehemmer:
- Die Substanz Sibutramin (Reduktil®) ist mit den Amphetaminen verwandt und hat ebenso wie diese einen Appetit dämpfenden Effekt. Eigentlich sollte Sibutramin als Antidepressivum eingestzt werden, doch war der antidepressive Effekt zu gering. Der Effekt der Gewichtsabnahme ist ähnlich dem von Orlistat.
- Beim Absetzen es Medikamentes kommt es zum Jo-Jo-Effekt; es scheint so zu sein, dass die Personen, die mit Sibutramin am meisten abgenommen haben, auch wieder am meisten zunehmen.
- Chitosan:
- Ist ein Abkömmling des Chitins, einer Substanz, die z.B. in Insekten, Schalen- und Krustentieren vorkommt. Es hat die Fähigkeit in hohem Maße Fett zu binden, da es ionisch positiv geladen ist und deswegen das negativ geladene Fett im Darm wie ein Magnet anzieht und bindet. Chitosan kann das 6- bis 8-Fache des Eigengewichts binden.
- Diese Bindung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, so dass einmal gebundenes Fett nicht mehr aufgenommen werden kann und ausgeschieden wird. Auch hier stellt sich die Frage, ob man langfristig bereit ist, täglich mehrere Tabletten einzunehmen, von den Kosten gar nicht zu reden. Und auch hier gibt es den Rebound- oder Jo-Jo-Effekt: Nach dem Absetzen der Einnahme klettert das Gewicht wieder nach oben.
- Forschungen:
- Mehrere pharmazeutische Firmen forschen zurzeit an Produkten zum Abnehmen. So versucht man ein Medikament zu finden, um den Appetitanreger NPY zu blocken. Weiter sind in Amerika Bestrebungen im Gange, die Substanz Bromocriptin (eigentlich für Diabetes entwickelt) als Pille gegen Fettsucht zu etablieren.
Nebenwirkungen:
- Dass die Einnahme pharmazeutischer Anti-Fett-Substanzen auch starke Nebenwirkungen haben kann, zeigten Redux/Isomeride: Nach der Einführung im April 1996 musste die Substanz nur 18 Monate später wieder vom Markt genommen werden, weil die Gefahr einer massiven Störung der Herzklappen bestand. Auch Fen-Phen, ein mit Redux verwandtes Präparat, musste 1997 in der Schweiz aus der Zulassung genommen werden.
- Die Substanz Orlistat (Xenical®) hemmt das wichtigste Enzym der Fettverdauung, weswegen ca. 30% der aufgenommenen Fettmenge unverdaut über den Stuhl ausgeschieden werden. Studien zeigten, dass der Gewichtsverlust unter Xenical mit 10 kg um 4kg höher war als die Gewichtsreduktion in der Vergleichsgruppe, die ein Scheinmedikament erhielt (Durchschnittswerte über 1 Jahr).
Alle hier vorgestellten Substanzen führen zu einer Gewichtsreduktion. Jedoch sehe ich in diesen Substanzen nicht die Lösung des Problems, da in erster Linie nicht an der Ursache der Gewichtszunahme angesetzt wird. Es ist zu mechanistisch gedacht, dass eine Reduzierung der Fettaufnahme den Gewichts- und Fettzuwachs im Organismus verhindern könnte.
- Psychogene Theorien sollen weitgehend in den Hintergrund und genetische Aspekte in den Vordergrund getreten sein.
- Die Adipositas entstehe durch ein Zusammenspiel genetischer Faktoren und Verhaltensmuster, wodurch ein Missverhältnis zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch entstehen soll. So entstehe eine positive Energiebilanz.
- Die genetischen Faktoren könnten bislang nicht beeinflusst werden, aber durch eine Veränderung der Essgewohnheiten (richtig), durch eine Normalisierung des Fettverzehrs (bin ich auch dafür) und durch innovative Medikamente (muss nicht sein) könne eine Adipositas positiv beeinflusst werden.
- Zusätzlich sei die Energiedichte in der Ernährung zu berücksichtigen. Fette haben eine Dichte von 9kcal/g, Alkohol von 7kcal/g Proteine und Kohlenhydrate von 4Kcal/g. Die aufgenommene höhere Energiedichte der Fette solle sich auf das Körpergewicht auswirken (da die Verbrennung von 1g Fett bei gleicher körperlicher Aktivität wesentlich mehr Zeit erfordert als die Verbrennung von 1g Kohlenhydrat).
Auch hier klingt die Argumentationskette irgendwie logisch. Genetische Faktoren werden allerdings gerne herangezogen, wenn die eigentlichen Gründe nicht bekannt sind (oder nicht erkannt oder verschleiert werden sollen?).
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- Diese Eiweiße liefern ca. 500 Kalorien pro
Tag und versprechen ein Abnehmen ohne Muskelschwund. Da hier
keine Kohlenhydrate zugeführt werden, kommt es zu einem Absinken
des Blutzuckerspiegels und damit auch einer Verminderung der
Insulinabgabe ins Blut. Der Stoffwechsel ist gezwungen, Energie über
die Auflösung der Fettreserven zu gewinnen.

Chemische Struktur der Aminosäure Methionin
Chemische Struktur der Aminosäure Methionin Methionin ist z.B Ausgangsstoff für das Hormon Adrenalin, welches den Organismus auf Leistung einstellt. Es ist eine essentielle Aminosäure, da es vom Menschen selbst nicht hergestellt werden kann. Eiweiß ist die wichtigste Nahrungsquelle für den menschlichen Organismus. Bei nicht ausreichenden Aminosäurespiegeln im Blut reagiert der Körper mit einem Hungergefühl.- Doch auch Proteindrinks haben Nachteile:
- Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es während einer ersten längeren Phase trotzdem zu einem Muskelschwund kommt, der ungefähr ab dem 20. Tag stoppt. Deswegen sind etwa 25% des Gewichtsverlusts auf Muskelschwund zurückzuführen (man muss aber auch zugeben, dass Übergewichtige normalerweise mehr Muskelmasse haben).
- Unter diesen Proteindiäten findet ein reichlicher Salzverlust und mit ihm einhergehend ein Wasserverlust statt, was natürlich auch Einflüsse auf das Gewicht hat. In weiterer Folge können wegen eines massiven Wasserverlustes Blutdruckprobleme auftreten.
- Wegen der fehlenden Kohlenhydrate verringern sich der Nartium- und Wassergehalt im Organismus und können niedrigen Blutdruck hervorrufen.
- Weitere
Nebenwirkungen können in Form eines Anstiegs des Harnstoffs und
der Harnsäure, als Haarausfall, Verstopfung, Müdigkeit und
in vielen anderen Symptomen erscheinen.
- In den USA sind etwa 20 Todesfälle auf diese unsachgemäß durchgeführte Diätform zurückzuführen. Übermäßiger Verzehr von Proteinen kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Grund liegt in der Qualität der Eiweiße der Nahrung und in der begrenzten Fähigkeit des Organismus, Eiweiße in die körperliche Struktur einzubringen und mit der Stickstoffbelastung, die durch den Verzehr der Nahrungseiweiße entsteht, fertig zu werden.
D er Eiweißstoffwechsel Nach ihrer Zerkleinerung durch Salzäure (Magen) und Enzyme (im Darm) werden die kleinsten Bestandteile als Aminosäuren vom Körper weiter verwertet.- Es gibt essentielle (müssen über die Nahrung zugeführt werden) und nicht-essentielle (können vom Körper im Rahmen der Stoffwechselprozesse selbst hergestellt werden) Aminosäuren. Allerdings ist Eiweiß nicht gleich Eiweiß. Die Menge der Anwesenheit aller 8 essentieller Aminosäuren im richtigen Verhältnis zueinander im Lebensmittel scheint zu bestimmen, wie viel vom Lebensmitteleiweiß in welchen Stofffwechselwege eingebracht wird. Der menschliche Organismus kennt zwei Stoffwechselwege für Nahrungseiweiße:
- Der katabole Stoffwechselweg:
- Hier werden die Eiweiße in Energie (Blutzucker) umgewandelt. Diesen Prozess bezeichnet man als Gluconeogenese. Der dabei anfallende Stickstoff muss vom Körper über Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure entsorgt werden.
- Da die Ausscheidungskapazität von Leber und Niere begrenzt ist, wird Stickstoff, der nicht entsorgt werden kann im Körper (z.B. als Zellulite) abgelagert. Ist die Stickstoffaufnahme dauerhaft größer als die Stickstoffausscheidung, kann dies zu starken gesundheitlichen Schädigungen - wie Leberschäden oder starke Nierenstörungen - führen.
- Patienten, die an eine künstliche Niere angeschlossen werden, müssen genau darauf achten, welches Eiweiß sie verzehren. Eine zu eiweißreiche Ernährung verbietet sich also wegen der hohen Stickstoffbelastung aus gesundheitlichen Gründen.
- Der anabole Stoffwechselweg:
- Hier werden die Eiweiße in ihrer kleinsten Form als Aminosäuren in den Körper als "struktureller Bestandteil" eingelagert in Muskel- und Knochenstrukturen, Hormone, Enzyme, Zellen des Immunsystems, in Schleimhäute, ins Bindegewebe usw.. Eiweiße werden daher vom Organismus als notwendigstes und wichtigstes Lebensmittel eingestuft.
- Haben wir uns ausreichend mit Eiweißen ernährt, spüren wir ein Sättigungsgef&uhl. Im anabolen Aminosäurenstoffwechsel fällt keine Stickstoffbelastung und damit keine Belastung der Ausscheidungsorgane an. Optimal wäre eine eiweißreiche Ernährung mit einem möglichst hohen Anteil an anabol verstoffwechselten Aminosäuren.
- Hier werden die Eiweiße in Energie (Blutzucker) umgewandelt. Diesen Prozess bezeichnet man als Gluconeogenese. Der dabei anfallende Stickstoff muss vom Körper über Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure entsorgt werden.
Kalorientheorie, viele Kohlenhydrate, willensschwach?, fettfreie Ernährung, Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, Kohlenhydrate, Lebensmittel, Sport, Psyche, Fette, Süßstoffe, Dummer Organismsus?, Fettbinder, Eiweißdrinks, Eiweißstoffwechsel, Wirbelsäule, wichtige Mechanismen, Schlussbemerkung, eigene Erfahrungen
- Doch auch Proteindrinks haben Nachteile:
15. Eiweißdrinks - auch nicht die Lösung!
V ielerorts werden Eiweißdrinks zum Abnehmen angeboten. Hier nimmt man ca. 50g - 80g Eiweiß in Flüssigkeit gelöst als Ersatz für eine Mahlzeit ein.
16. Die Qualität verschiedener Nahrungseiweiße
D ie Qualität der unten aufgeführten Nahrungsmittel richtet sich nach der Höhe, welcher Anteil der Aminosäuren anabol (also gut) oder katabol (also "belastend, abbauend) verstoffwechselt wird.
| Lebensmittel | % Anaboler Stoffwechsel | % Kataboler Stoffwechsel |
| Milch, Käse, Molke, Quark | ca. 16 | ca. 84 |
| Pflanzliche Eiweiße | ca. 18 | ca. 82 |
| Eiweißshakes, andere Aminosäurenformeln | ca. 18 | ca. 82 |
| Fleisch, Fisch | ca. 32 | ca. 68 |
| ganzes Hühnerei | ca. 48 | ca. 52 |
Eine hohe Stickstoffbelastung mit potentieller Schädigung der Ausscheidungsorgane Leber und Niere mag bei Gesunden nicht so schnell zu gesundheitlichen Problemen führen. Doch bei Leber- oder Nierenbeeinträchtigungen kann ein hoher Proteinkonsum zu nicht wieder gutmachenden Organschädigungen führen. Und welcher Diätwillige ist schon völlig gesund oder lässt vor Beginn einer Proteindiät einen Gesundheitscheck durchführen? Die Wirklichkeit zeigt, dass die Suggestionskraft der Werbung alle Vorsicht vergessen lässt, um möglichst schnell die gesteckten Ziele zu erreichen. Daher sollte eine Eiweißdrinkmethode nur denjenigen Personen verordnet werden, die einen BMI über 30 haben, und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Rolle der Eiweiße im menschlichen Körper
Schon weiter oben habe ich die beiden Wege der Verstoffwechselung von Eiweiß dargelegt. Im anabolen Stoffwechselweg werden Aminosäuren in körperliche Strukturen und Funktionseiweiße eingebaut.Kalorientheorie, viele Kohlenhydrate, willensschwach?, fettfreie Ernährung, Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, Kohlenhydrate, Lebensmittel, Sport, Psyche, Fette, Süßstoffe, Dummer Organismsus?, Fettbinder, Eiweißdrinks, Eiweißstoffwechsel, Wirbelsäule, wichtige Mechanismen, Schlussbemerkung, eigene Erfahrungen
17. Der Einfluss der Wirbelsäule
W ie ich im Kapitel Manuelle Therapie beschrieben habe, ist durch die segmentale Gliederung der Wirbelsäule jedem Spinalnerv eine bestimmte Region im Körper zugeordnet. Über diesen Spinalnerv laufen die Steuerungsprozesse der Organe, die von diesem Nerv versorgt werden. Der Nerv, der über dem Brustwirbel 7 (TH7) austritt, versorgt unter anderem die Bauchspeicheldrüse. Blockaden dieses Nervs können eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse nach sich ziehen.
Kalorientheorie, viele Kohlenhydrate, willensschwach?, fettfreie Ernährung, Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, Kohlenhydrate, Lebensmittel, Sport, Psyche, Fette, Süßstoffe, Dummer Organismsus?, Fettbinder, Eiweißdrinks, Eiweißstoffwechsel, Wirbelsäule, wichtige Mechanismen, Schlussbemerkung, eigene Erfahrungen
18. SCHLANKWERDEN OHNE PÜLVERCHEN, SHAKES usw...
- In der ersten Phase der Stoffwechselveränderung soll der
Körper Fett verbrennen. Diese Phase dauert etwa 14 Tage. In dieser Phase muss
der Organismus die Glukosevorräte in den Fettzellen zur Energiegewinnung
heranziehen, wodurch Fettzellen abgebaut werden.
- Zuerst kommen die Glukosevorräte der Leber und der Muskel an die Reihe. Dieser Prozess dauert etwa 48 Stunden. Danach kommen -wenn die Ernährung jetzt nicht verändert wird- die anderen Fettdepots zum Abbau der gespeicherten Energie an die Reihe. Über die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) erfolgt die hormonelle Steuerung, um die Fettdepots zu leeren.
- Im Zustand der Fettverbrennung (Lipolyse, Ketose) scheidet der Organismus Abbauprodukte des Fettstoffwechsels, so genannte Ketonkörper, welche mittels Teststäbchen leicht bestimmt werden können, über Atem und Urin aus.
- Die Fettzellen werden entleert, wodurch sich Körperumfang und Körpergewicht verringern. Prinzipiell sollte diese Form einer Gewichtsabnahme nur nach Absprache mit einem Therapeuten vorgenommen werden, um Nebenwirkungen, wie sie bei bestimmten Nieren- oder Herzerkrankungen erscheinen können, auszuschließen.
- Ein weiterer interessanter Ansatz zur Gewichtsabnahme ist pro Mahlzeit die strikte Trennung von guten Kohlenhydraten und Fetten (schlechte Kohlenhydrate sollen sowieso obsolet sein).
- Prinzipiell sollte vor der Mahlzeit ein Stück Obst gegessen werden. Obwohl Obst Zucker in Form von Fructose enthält, ist es dennoch aus diätetischen Gesichtspunkten nicht bedenklich, da der Zucker aufgrund der Ballaststoffe nur langsam freigesetzt wird.
- Daher wird die freigesetzte Energiemenge quasi für den direkten Bedarf verwendet. Obst sollte aber mit keiner anderen Speise kombiniert werden, da Obst enzymatische Prozesse zur Verstoffwechselung anderer Speisen inaktivieren kann oder die Säurebildung während der Stoffwechselprozesse noch verstärkt.
- Bei dieser Form der Diät muss der Körper zur
Energiegewinnung die Fettdepots auflösen, wenn er keine oder nur wenige
Kohlenhydrate über die Nahrung erhält.
- Diese Methode der Zusammenstellung der Speisen ist besonders in der Abnehmphase geeignet und kann problemlos über Monate hinweg realisiert werden, da im Gegensatz zu anderen Diäten bei diesem Ansatz einer Gewichtsreduktion nicht gehungert werden muss.
- Hat man das Wunschgewicht erreicht, kann man wieder gute Kohlenhydrate mit guten Fetten kombinieren. Da die Höhe der Insulinproduktion der zu verstoffwechselnden Menge der Kohlenhydrate angepasst ist, werden Fettsäuren kaum in den Fettzellen gespeichert und die Gefahr eines Gewichtsanstiegs minimiert.
Diese Form der Speisenkomposition minimiert die Gefahren eines Hyperinsulinismus, einer Insulinresistenzund auch die Tendenz eines erneuten Gewichtsanstiegs.- Es kann problemlos zwischen der Gewichtsabnahmephase und Gewichtshaltephase gewechselt werden. Nach einer ausgeprägten Phase leiblicher Genüsse sollte es also nicht schwierig sein, wieder zum Wunschgewicht zu finden, wenn man sich wieder nach den Regeln der Abnehmphase ernährt.
- Auch sollte der Hunger zwischendurch mit einem Stück Obst gestillt werden. So wird ohne großen Anstieg des Blutzuckers der Hunger gestillt und der Appetit auf schlechte Kohlenhydrate bleibt aus.
- Diese Methode der Zusammenstellung der Speisen ist besonders in der Abnehmphase geeignet und kann problemlos über Monate hinweg realisiert werden, da im Gegensatz zu anderen Diäten bei diesem Ansatz einer Gewichtsreduktion nicht gehungert werden muss.
- Zuerst kommen die Glukosevorräte der Leber und der Muskel an die Reihe. Dieser Prozess dauert etwa 48 Stunden. Danach kommen -wenn die Ernährung jetzt nicht verändert wird- die anderen Fettdepots zum Abbau der gespeicherten Energie an die Reihe. Über die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) erfolgt die hormonelle Steuerung, um die Fettdepots zu leeren.
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Nach meiner Erfahrung und die mehrerer PatientInnen gibt es mit MAP die ideale Methode zur Gewichtsreduktion bis hin zum Wunschgewicht. Diese Methode ist ungefährlich und kann nach einer Unterbrechung jederzeit wieder aufgenommen werden. Rückmeldungen bestätigen mir immer wieder, dass es keinen Diätfrust gibt, die Einnahme der MAP-Kapseln in Verbindung mit Obst und/oder Gemüse keinen Hungeraufkommen lässt.
- Selbst Frauen, die von Natur aus schlechtere Voraussetzungen zur Gewichtsabnahme besitzen, sind begeistert, wie schnell doch die Pfunde purzeln und als angenehmer Nebeneffekt der eigene Körper ein Mehr an Attraktivität gewinnt, weil Problemzonen "hinwegschmelzen".
- Um das Wunschgewicht zu erreichen oder zu erhalten, müssen die obigen Ratschläge berücksichtigt werden. Unter Befolgung der obigen Vorgaben ist über Monate ohne weiteres eine Gewichtsreduktion von 30kg bis 50kg oder mehr möglich. Und was bei dieser Form der Gewichtsabnahme am schönsten ist: Der Abnehmende darf nie wirklich hungrig sein. Deswegen fehlen bei diesem diätetischen Ansatz auch die Hunger-, Verzichts- und Frustgefühle. Aber es darf auch nicht vergessen werden: Der Abnehmwillige muss auf seinen Körper hören und auch bei Eintritt eines Sättigungsgefühles die Nahrungsaufnahme einstellen.
D ieses Konzept einer vernünftigen Diät mit sofortiger und dauerhafter Veränderung der Ernährungsgewohnheiten sollte mit einer moderaten Form sportlicher Betätigung und der psychischen Befreiung kombiniert werden, um Stoffwechselfunktionen (z.B. Insulinresistenz der Fettzellen) positiv zu verändern.- Parallel dazu halte ich es persönlich für notwendig, dem Organismus ein einwandfreies Funktionieren der Stoffwechselvorgänge zu erleichtern. Deswegen empfehle ich zur Optimierung der Organfunktionen, den Organismus konsequent zu entsäuern, zu entgiften und den Vitalstoffmangel mit Produkten der Orthomolekulare Medizin zu beheben.
- Bestimmte Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelemente sind für die Funktion der Bauchspeicheldrüse enorm wichtig. Und auch die Steuerung der Fettzellen ist auf eine ausreichende Anwesenheit dieser Zellvitalstoffe angewiesen.
- Doch leider finden wir diese Vitalstoffe immer weniger in unserer Nahrung, weswegen eine verminderte Organfunktion in vielen Fällen mit einem Vitalstoffmangel einhergeht. Es ist medizinisch anerkannt, dass die Substitution bestimmter Vitalstoffe eine Insulinresistenz vermindern und auch die Funktion der Bauchspeicheldrüse positiv beeinflussen kann.
- Selbst Frauen, die von Natur aus schlechtere Voraussetzungen zur Gewichtsabnahme besitzen, sind begeistert, wie schnell doch die Pfunde purzeln und als angenehmer Nebeneffekt der eigene Körper ein Mehr an Attraktivität gewinnt, weil Problemzonen "hinwegschmelzen".
19. Schlussbemerkung
Abnehmen ist nicht so schwierig, wenn man weiß, wie man abnehmen kann. Doch alle Bemühungen sind umsonst, wenn die Ernährungsgewohnheiten nicht verändert werden. Ist einmal die Tendenz zum Fettansatz vorhanden, geht sie so leicht nicht mehr weg.
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20. Eigene Erfahrungen
S elbst bin ich auch nicht davor gefeit, Gewicht zuzulegen. Auch in meinem Leben gingen die Pfunde schon rauf und runter.
Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.Ich bedanke mich für ihr Verständnis.
Diät ist eine Abkürzung und heißt: Dies Ärgernis täglich.
(Unbekannt)

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