DIÄT UND FITNESSWAHN
Viele Personen definieren ihr Selbstwertgefühl hauptsächlich über ihre Figur, wollen daher dem neuen Schönheitsideal entsprechen und erliegen den Versprechungen vieler Crash-Diäten. Frustriert müssen viele Diätwillige allerdings feststellen, dass sich die Prophezeiungen der meisten Diäten (5kg in 3 Tagen usw...) nicht einstellten oder nur vorübergehender Natur waren, obwohl zum Teil irrsinnig viel Geld für "Nahrungsergänzungsmittel" und spezielle "Diätpillen" ausgegeben wurde.

Sport
nach Möglichkeit sollte Sport Teil einer diätetischen Lebensweise sein. Mehr Muskelmasse bedeutet einen höheren Grundumsatz.
Viele Deutsche mühen sich daher in einem endlosen Kampf in Fitnessstudios ab, die überflüssigen Pfunde wieder los zu werden. Meist ist der Erfolg der Crashdiäten und kurzeitiger sportlicher Aktivitäten sehr bescheiden und das Gewicht ist am Ende wegen des Jo-Jo- oder Rebound-Effektes noch höher als vor Diät-Beginn. Schließlich werden die diätetischen und sportlichen Bemühungen entnervt eingestellt, und, um den eigenen Frust nicht allzusehr zu offenbaren, vertritt man die Meinung, dass man sich mit starkem Übergewicht / Fettsucht sexy, sinnlich und erotisch findet. Doch ist diese Ansicht in den meisten Fällen Selbstbetrug.
Die Lebensqualität ist wegen der Körperfülle längst deutlich gesunken und ob der Partner das neue "körperliche Format" genauso attraktiv findet, ist die Frage. Ich hatte in den vergangenen Jahren viele (stark) übergewichtige Patienten, doch fühlte sich kein(e) einzige(r) Patient(in) in seiner Haut richtig wohl und hätte gerne nicht mehr als das Normalgewicht auf die Waage gebracht. Vielleicht scheiterten alle Bemühungen, das Gewicht zu reduzieren, nur am Verständnis für eine richtig gute Ernährung und dem fehlenden Wissen um Stoffwechselprozesse im Organismus.
Vielleicht blendeten auch irrwitzige Versprechungen der Fitness- und Diätindustrie, und vielleicht fehlte bisher die Bereitschaft, aktiv nach den Ursachen der Gewichtsprobleme zu forschen und aufgrund der Erkenntnisse das Abnehmen mit einem neuen Konzept anzugehen.
Wenn man Stoffwechselzusammenhänge richtig verstanden hat, kann die Gewichtsregulierung ohne große Probleme gesteuert werden. Eigenen Willen und Geduld kann kein noch so tolles Gerät und nur in den seltensten Fällen eine Wunderpille ersetzen.Im Folgenden will ich versuchen, verschiedene Stoffwechselaspekte und einige Mechanismen des Dickwerdens in aller Kürze verständlich zu beleuchten und darzulegen, auf welche Weise ich in 4 Wochen problemlos 10 Kilogramm abgenommen habe - und das ohne JoJo-Effekt.
Aber bevor wir uns den Einzelheiten zuwenden, wollen wir im nächsten Absatz erst einmal ein paar Fakten und Begriffe klären.
Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
Begriffserklärungen:
Adipositas:
Definiert man als ein Übermaß an Fett, wenn der Prozentsatz 20% oder mehr des Durchschnittswerts übersteigt. Moderne Fettanalysegeräte messen den Fettanteil des Körpers genau.
Beim adipösen Mann findet sich das Fett besonders in der oberen Körperhälfte, in Gesicht, Hals und dem Bauchbereich oberhalb des Nabels.
Bei der Frau verteilen sich die Fettpolster vor allem im unteren Körperbereich (Po, Hüften Schenkelbereich und Unterleib).
Eine weitere Art der Adipositas wurde vor kurzer Zeit erst entdeckt. Hier findet man ein Zuviel an Fetten in den Eingeweiden des Bauchraums. Man kann diese Fette nicht sehen, und die Taille weist auch einen normalen Umfang auf. Aber auch diese Fettablagerungen können Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen heraufbeschwören.
Besonders Raucherinnen können diese tiefen Fettdepots entwickeln.Komplikationen treten vor allem bei Männern früh auf:- Diabetes,
- Hypercholesterinämie (erhöhte Cholesterinspiegel),
- Bluthochdruck und Herz- Gefäßkrankheiten sind die größten Gefahren.
- Bei der Frau sind wegen der Lokalisation der Fettverteilung gesundheitliche Risiken seltener.
Normalgewicht:
- Das Normalgewicht wird nach folgender Formel berechnet:
Körpergröße - 100 = Normalgewicht
- Ein Mann mit einer Körpergröße von 190cm hätte ein Normalgewicht von 90kg.
- Das Normalgewicht wird nach folgender Formel berechnet:
Idealgewicht:
- Das Idealgewicht beträgt
Gewicht (Mann) =
(Größe - 100) - (Größe - 150) : 4
Gewicht (Frau) = (Größe - 100) - (Größe - 150) : 2
- In dieser Formel sind Alter und Knochenbau allerdings nicht berücksichtigt. Ein 1,80m großer Mann bringt mit 72,5kg sein Idealgewicht auf die Waage.
- Das Idealgewicht beträgt
Der Body Mass Index (B.M.I.):
- Dieser Wert bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Gewicht und dem Quadrat der Größe:
Index = Gewicht : [Größe x Größe],
- wobei das Gewicht in Kilogramm und die Größe in Meter angegeben wird.
- Der Normalwert liegt beim Mann zwischen 20 und 25, bei der Frau zwischen 19 und 24.
- Bei Werten darüber besteht bis zu einem Index von 30 Übergewicht, ab 30 Adipositas.
- Werte über 40 sollten als medizinisch behandlungsbedürftig eingestuft werden.
- Ein Mann mit einem Gewicht von 90kg und einer Körpergröße von 1,90m besitzt einen BMI von 27,77 und ist damit schon übergewichtig.
- Dieser Wert bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Gewicht und dem Quadrat der Größe:
Kohlenhydrate:
Pflanzen bilden im Rahmen der Photosynthese aus Kohlendioxid und Wasser in Verbindung mit Sonnenlicht unbeschreibliche Mengen an Kohlenhydraten. Dabei wird die Sonnenenergie in chemische Energie verwandelt. Lebewesen können diese chemische Energie für sich nutzen.Die Bezeichnung Kohlenhydrat kommt daher, weil in ihnen Sauerstoff und Wasser in einem festen Verhältnis von 2:1 vorliegen (ebenso wie in Wasser). Chemisch strukturell können Kohlenhydrate als Wasserverbindungen (=Hydrate) bezeichnet werden.Die Zellulose, das am meisten verbreitete Kohlenhydrat, gibt Pflanzen Struktur und Halt und ermöglicht ihnen so Wachstum. Für den Organismus stellen Kohlenhydrate eine schnell verfügbare Energiequelle dar. Es gibt drei verschiedene Gruppen:- Monosaccharide: Sie sind einfache Zuckermoleküle. Der wichtigste Einfachzucker ist die Glukose (Traubenzucker). Andere Monosaccharide sind die Fructose (Fruchtzucker) und Galaktose.
- Disaccharide: Sie setzen sich aus zwei Einfachzuckermolekülen zusammen. Saccharose (Rohr- und Rübenzucker) besteht aus Glukose und Fructose, der Milchzucker (Laktose) besteht aus Glukose und Galaktose.Disaccharide können in Einfachzucker gespalten und so zur Energieverwertung herangezogen werden
- Polysaccharide: Manche Diasaccharide können mittels weiterer Einfachzucker zu Vielfachzuckern (Polysaccharide) verknüpft werden. Stärke (Amylose) ist solch ein Polysaccharid und stellt die pflanzliche Speicherform der durch die Photosynthese aufgebauten Glucose dar. Amylose findet sich vor allem in Wurzeln und Knollen. Bei der Umwandlung der Stärke durch den Stoffwechselprozess entstehen vor allem Glukose und Maltose.
- Glykogen:
Ist die Speicherform der Glukose (Zucker). Menschliches Glykogen und pflanzliche Stärke sind recht ähnlich strukturiert. Speicherorte des Glykogens sind vor allem die Leber und Skelettmuskulatur. Bei einem Glukosemangel im Blut kann es wieder in einzelne Glukosemoleküle zerlegt und im Rahmen des Energieverbrauchs verbrannt werden.
Glykogen
Chemische Formel von Glykogen, der Speicherform von Zucker. - Insulin:
Insulin ist ein Hormon, welches in den B-Zellen der Langerhanschen
Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es steuert den
Blutzuckerspiegel und versucht, ihn auf einem Wert von 1g/l zu
halten. Es gibt eine schwache, kontinuierliche Grundabsonderung,
die z.B. im nüchternen Zustand die Glukoseproduktion aus der
Leber steuert.
Zu Beginn einer Mahlzeit wird die Insulinabgabe schon durch einen geschmacklichen Reiz oder alleine durch den Anblick von Speisen ausgelöst. Die Intensität der Insulinproduktion ist abhängig von der Höhe des Blutzuckerspiegels. Insulin hat mehrere wichtige Aufgaben:
Insulinkristalle
Humanes Insulin unter dem Mikroskop.- den Transport der Glukose aus dem Blut in die Zellen
- die enzymatische Verwertung der Glukose in der Zelle (Verbrennung der Glukose in den Kraftwerken [=Mitochondrien] der Zelle zur Energiegewinnung)
- die Speicherung der Glukose in Form von Glykogen und Triglyceriden.
- es beeinflusst den Fettstoffwechsel durch eine Steigerung der Durchlässigkeit der Zellmembran für freie Fettsäuren. In den Zellen (Leber- und Fettgewebe) werden diese Fettsäuren dann vermehrt in Depotfett verwandelt und gespeichert.
- andere
Insulinwirkungen:
- Unterstützt die Aminosäuren, ins Zellinnere zu gelangen
- Nach der Speicherung der Glukose löst es Hypoglykämie aus
- Es hält Natrium und damit auch Wasser im Körper zurück
Hypoglykämie:
Glukagon:
- Glukagon wird in den A-Zellen der Langerhanschen Inseln der Bauchspeicheldrüse gebildet und besteht aus 29 Aminosäuren. Seine Funktion besteht darin, über verschiedene Prozesse die Glukose aus ihren Speicherdepots zu lösen und so den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Glukagon ist praktisch der Gegenspieler zum Insulin.
Ketonkörper:
- Diese Bezeichnung steht für die Azetessigsäure, Beta- und Hydroxibuttersäure, sowie für Aceton. Diese Stoffe werden bei gesteigerter Lipolyse (Abbau der Fettdepots) vermehrt gebildet, wenn Insulinmangel oder erhöhte Glukagonkonzentrationen im Blut vorliegen oder Hungergefühl sich einstellt.
-
Trotzdem konnte sich diese Meinung durchsetzen, ist immer noch das
"Credo" vieler Ernährungswissenschaftler und stellt
den Ansatz vieler Diäten dar. Jahre später äußerten
die beiden Ärzte Bedenken bezüglich der Ergebnisse und
Schlussfolgerungen ihrer Studie.
- Doch es war zu spät, denn die Medizin hatte die falschen Schlussfolgerungen schon verinnerlicht und in ihre Lehrbücher aufgenommen.Die Kalorientheorie funktioniert wie eine Gleichung nach den Grundsätzen der Mathematik:
- Braucht der Mensch 2.500 Kalorien pro Tag, legt er bei einer Aufnahme von 3.500 Kalorien 1000 Kalorien in Fettpolstern an.
- Nimmt er aber nur 1.800 Kalorien auf, muss er das Energiedefizit aus den Fettreserven holen.
- D.h.: Nehme ich mehr Kalorien auf, als der Organismus verbraucht, nehme ich zu, und ist die Kalorienaufnahme geringer als der Verbrauch, nehme ich ab.
Klingt gut, ist aber nicht zu 100% richtig. Wie hätten Kriegsgefangene mit einer sehr geringen täglichen Kalorienzufuhr (etwa 750 Kalorien) über Jahre hinweg bei schwerer körperlicher Arbeit überleben können?- Ihre Fettreserven wären innerhalb weniger Monate verbraucht gewesen, danach hätten sie recht schnell verhungern müssen! Andererseits müssten "Vielesser" mit einer täglichen Kalorienaufnahme von bis zu 5.000 Kalorien nach einiger Zeit "platzen", tatsächlich bleiben viele schlank. Und wie ist es zu erklären, dass viele Menschen, die ihre Kalorienzufuhr drastisch senken, sogar noch zunehmen?
Nehmen wir wirklich zu, wenn wir zu viele Kalorien zu uns nehmen und nehmen wir wirklich ab, wenn wir zu weniger Kalorien zu uns nehmen, als wir durch die tägliche Arbeit verbrauchen, wie es die Kalorientheorie behauptet? Diese Überlegung und Argumentation ist richtig und falsch zugleich. Wenn wir die Kalorienaufnahme reduzieren, muss der Körper seine Fettdepots angreifen, um Energie aus seinen Reserven zu produzieren.- Daher nehmen wir zu Beginn einer Diät ohne weiteres auch ganz gut ab. Doch hat der Organismus gelernt, auch mit einer geringen Kalorienzufuhr seine Prozesse aufrecht zu erhalten, da er praktisch auf "Sparflamme" umschaltet und den Stoffwechsel runterfährt. Der Organismus kann mit einer reduzierten Kalorienzufuhr quasi die gleiche Leistung erbringen. Trotz eines weiterhin "leeren Magens" stagniert die Gewichtsabnahme und so ganz langsam stellen sich erste Zweifel ein, ob der diätetische Ansatz auch richtig ist.
- Jetzt müsste der Abnehmende sogar noch weniger essen, um eine weitere Gewichtsreduzierung zu erreichen. Hier stößt der Abnehmwillige sowohl physisch und vor allem auch psychisch schnell an seine Grenzen. Irgendwann ist Schluss mit der Tortur eines dauernden Hungergefühls....
Kufgrund der kalorienreduzierten Ernährungsweise nimmt zu allererst die Muskelmasse ab, da der Körper die Glukose, die er aus den Fettzellen wiedergewinnt, erst nach ca. 3 Tagen richtig verwerten kann. Daher werden zur Zucker- und Energiegewinnung hauptsächlich Eiweiße der Muskelzellen kannibalisiert.- So kann der Körper bei einer Hungerdiät bis zu 75g Muskelmasse pro Tag abbauen. Jedoch verbrennt der Organismus in den Muskeln die meiste Energie. Weniger Muskelmasse heißt aber in diesem Falle auch weniger Energieverbrennung mit der Folge der Stagnation der Gewichtsbnahme. Der Abnehmwillige steht vor der Wahl, noch weniger zu essen, um weiter abzunehmen, oder die aktuelle, stagnierende Ernährungssituation weiter beizubehalten oder die alte Ernährungsweise wieder aufzunehmen.
- In vielen Fällen entscheidet sich der Gefrustete für die letzte Möglichkeit und hat den Vorsatz, trotz Wiederaufnahme alter Ernährungsweisen zumindest sein momentanes Gewicht zu halten.
Doch hat er die Rechnung ohne den Organismus gemacht. Aufgrund der vorausgegangenen Hungerphase will der Organismus wieder Energie in Fettreserven speichern, um für die nächste "Hungersnot" gerüstet zu sein und transportiert möglichst viel der ihm jetzt wieder reichlich dargebotenen Energie in die Fettzellen. Weiterhin werden kannibalisierte Muskelzellen "wieder aufgebaut".- Magere Körperzellmasse ist relativ schwer und bringt viel Gewicht nach Restaurierung. Während der Hungerphase hat der Organismus Wasser eingelagert, welches nach Beendigung der Diät nicht alles ausgeschieden wird. Die Folge: In der Summe aller Faktoren ist nach einiger Zeit nach Beendigung der Diät das Gewicht höher als zu Beginn deren Beginn.Das Prinzip "FdH (Friss die Hälfte)" ist also nur bedingt und auch nur für kurze Zeit eine Möglichkeit zur Gewichtsabnahme.
- Nach Wiederaufnahme der alten Ernährungsgewohnheiten kann das Gewicht wegen des Jo-Jo-Effektes sogar noch weiter nach oben klettern.
Erkenntnis:
Eine kalorienreduzierte Diät lässt den Hungernden folgende 3 Phasen durchlaufen:- Gewichtsverlust mit Hurragefühl)
- Gewichtssstagnation und Stabilisierung (mit Zweifel und Kapitulation)
- Phase der Gewichtszunahme (mit Frust und Resigantion.
Unzählige Diätwillige sind schon Opfer der Kalorientheorie geworden. Sie sind fast vor Hunger gestorben, um etwas abzunehmen. Leider hatte sich der Erfolg nicht eingestellt. Sie wurden zu Sklavinnen dieser Theorie, weil sie feststellten, dass jeder Ausstieg aus der Diät zu einem noch höherem Gewicht führte.- Und auch von therapeutischer Seite werden sie unter Druck gesetzt. Weil diese keinen Fortschritt bei der Gewichtsabnahme bemerken, verdächtigen sie die Übergewichtigen, heimlich die Diätregeln zu brechen. Unberechtigterweise sehen sich Dicke noch starken Vorwürfen ausgesetzt.
- Doch es war zu spät, denn die Medizin hatte die falschen Schlussfolgerungen schon verinnerlicht und in ihre Lehrbücher aufgenommen.Die Kalorientheorie funktioniert wie eine Gleichung nach den Grundsätzen der Mathematik:
1. Der Schwachsinn der Kalorientheorie
Im Jahr 1930 publizierten die amerikanischen Ärzte Newburg und Johnston die Theorie, die Adipositas (Fettsucht) sei das Ergebnis einer zu kalorienreichen Ernährung und nicht Folge einer Stoffwechselstörung. Das Ergebnis beruhte auf einer sehr begrenzten Anzahl an Studienteilnehmern und die Studie wurde über ein zu geringes Zeitintervall durchgeführt. Die damalige wissenschaftliche Analyse hält heutigen Ansprüchen nicht mehr stand.
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- Gerade der
Zucker ist hier als Hauptverursacher zu nennen. Zucker wird
schnell ins Blut aufgenommen und macht energiegeladen und
leistungsstark. Doch so schnell wie der Zucker ins Blut gekommen
ist, verschwindet er auch wieder und macht, dass wir uns schlapp,
lustlos und unkonzentriert fühlen. Jetzt kommt erneutes
Verlangen nach Zucker auf, welches wiederum zum Verzehr leerer
kalorischer Stoffe führt.
- Der Teufelskreis beginnt von vorne. Doch meist erfolgt der Verzehr in Verbindung mit Fetten, was wiederum einen negativen Einfluss haben kann. Dicke Menschen konnten erfahren, welchen Einfluss dies auf das Gewicht hat.
- Der berühmte braune Brotaufstrich aus Haselnusscreme enthält als größten Bestandteil Zucker, an zweiter Stelle steht Fett. In den folgenden Absätzen wird dieser Zusammenhang erhöhter Kohlenhydrataufnahme in Verbindung mit Fett verdeutlicht.
- Der Teufelskreis beginnt von vorne. Doch meist erfolgt der Verzehr in Verbindung mit Fetten, was wiederum einen negativen Einfluss haben kann. Dicke Menschen konnten erfahren, welchen Einfluss dies auf das Gewicht hat.
2. Übermäßiger Verzehr kohlenhydratreicher Nahrung
Süßigkeiten
Lieferant vieler Kalorien in Form von Zucker, der den Glukosespiegel stark belastet. Manchmal wäre ein liebes Wort oder eine Streicheleinheit süßer als Süßes...
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-
Intensive Selbstvorwürfe plagen die Übergewichtigen, Frozzeleien der Umwelt und Vorwürfe aus der Familie lassen nicht nur innere Wut aufkommen, sondern die Betroffenen letztlich resignieren. Sind gewisse Bemerkungen auch "lustig" gemeint, treffen sie übergewichtige Menschen doch bis ins Mark.
Ein leerer Sack steht nicht
Dies ist die allgemeine Ansicht zu dicken Menschen. Zwar trifft dieser Spruch auf viele dicke Menschen wirklich zu, doch müsst man die Vorgeschichte genau kennen. Dicke wollen schon schlanker sein, aber sie können es aufgrund einer Stoffwechsel- problematik nicht. Doch deren Diagnose und Behandlung zählt nicht zu den Stärken der konservativen Medizin. Hier ist meiner Meinung nach vor allem die Orthomolekulare Medizin gefragt, wird der Appetit und das Essverhalten über Botenstoffe des Gehirns und des Darms gesteuert. Und irgendwann resigniert der stärkste Charakter.- Am Ende stehen Resignation und eine weiterhin (völlig) ungesunde Ernährung, weil 'eh alles nix hilft'. Dicke gelten als willensschwach, charakterlos, maßlos, unkontrolliert.
Dieamerikanische Ernährungsexpertin Dr. Rachel Heller musste sich von ihrem Arzt folgende Worte anhören:"Sie sehen aus wie ein Schwein, weil Sie essen wie ein Schwein".
Daraufhin stellte sie ihre Nahrungsaufnahme auf eine strikt KOHLENHYDRATARME Ernährung um, nahm etwa 160 Pfund ab und konnte wegen der veränderten Ernährungsgewohnheiten ihr Wunschgewicht bis heute halten. Heller betont in ihren Schriften, dass die Sucht nach Zucker ihr Leben bestimmte.
S o ist es auch bei Dicken: Meist ist es nicht ein schwacher Wille, der zu den Ernährungssünden führt, vielmehr ist es der Zwang des Stoffwechsels. Es ist vor allem der Zwang nach Zucker und anderen schlechten Kohlenhydraten.- Adipöse Menschen sind nicht unbedingt Vielesser. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass
- nur 15% der Adipösen zu viel essen ( 2800 - 4000 kal/Tag)
- 35% normal essen (2000 - 2700 kal/Tag)
- 50% zu wenig essen (unter 2000 kal/Tag
Der Kalorienbedarf dünner, dicker oder adipöser Menschen unterscheidet sich nur wenig voneinander. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen haben dies bewiesen.- Wenn sich also weder die Menge der aufgenommenen Nahrung noch der Bedarf bei dünnen bzw. adipösen Menschen groß unterscheiden, muss es also andere Mechanismen geben, die zum Dickwerden führen!
- Am Ende stehen Resignation und eine weiterhin (völlig) ungesunde Ernährung, weil 'eh alles nix hilft'. Dicke gelten als willensschwach, charakterlos, maßlos, unkontrolliert.
3. Sind Dicke willensschwach?
Die meisten Diäten scheitern schon an der Praktikabilität im Alltag. Die anfänglichen Erfolge sind geraume Zeit nach Beendigung der Diät schnell wieder verflogen und das Gewicht ist noch höher als zu deren Beginn.
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Die über die Nahrungsmittel aufgenommenen und verwertbaren Kohlenhydrate verstoffwechselt der Körper in so genannte Einfachzucker, und hiervon am meisten in Glukose.
- Das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin transportiert den Treibstoff Glukose in die Muskeln und Zellen, damit er dort verbrannt werden kann.
- Hat der Organismus aber mehr Glukose aus der Nahrung aufgenommen und ins Blut transportiert, als die Zellen verbrennen können, transportiert das Insulin diese Zucker in die Fettzellen. Hier werden die Zucker als Fette in Form von Triglyceriden gespeichert.
4. Dick trotz fettfreier Ernährung:
Es klingt unglaublich, aber es ist wahr: Selbst bei fettfreier Ernährung können die "Stauungen am Mittleren Ring" (Fettpolster) noch größer werden. Das funktioniert so:
So lässt eine übermäßig kohlenhydratreiche Ernährung die Fettzellen und das Gewicht anwachsen. Ein erhöhter Triglyceridspiegel im Blut kann u.a. ein Indikator für eine zu kohlenhydratreiche Ernährung sein.
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5. Insulinresistenz
Chrom
Chrom als Bestandteil der Nahrung oder in der Nahrungsergänzung trägt bei ausreichender Konzentration im menschlichen Organismus zur Verbesserung der Insulinresistenz bei.
Da sich der letzte Prozess sehr schnell vollzieht, sinkt der Blutzuckerspiegel drastisch bis in den Bereich des Unterzuckers (Hypoglykämie) mit den Symptomen Unlust und Reizbarkeit. Über das jetzt entstehende erneute Hungergefühl (auf Süßigkeit, hochkalorische Getränke, das belegte Brötchen zwischendurch....) und die damit verbundene Nahrungsaufnahme versucht der Organismus den Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau anzuheben.
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6. Hyperinsulinismus
D
ieser
Begriff beschreibt den stetigen Zustand erhöhter Insulinspiegel
im Organismus. Der Körper kann einerseits wegen der
Insulinresistenz die energiearmen Zellen nicht ausreichend mit dem
Treibstoff Zucker versorgen, andererseits produziert er deswegen
stetig viel Insulin, weil er das Energiedefizit der Zellen
ausgleichen will. Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
7. Gute und schlechte Kohlenhydrate:
Gute Kohlenhydrate
Fuchtzucker wird vom Organismus anders verstoffwechselt wie der normale Hausshaltszucker, ist damit für die Bauchspeicheldrüse wesentlich verträglicher und führt nicht zu hohen Glukosespiegeln, die zu Hungergefühlen führen.
A ber

Schlechtes Kohlenhydrat
Fogaça, ein süßes Brot aus Portugal, ein schlechtes Kohlenhydrat -wie fast alle Brote, die nicht aus vollem Korn hergestellt werden.
- Die
industrielle Verarbeitung der Lebensmittel entzieht diesen oft
wichtige (Ballast)Stoffe. Dadurch kann z.B. die Aufnahme der
Kohlenhydratanteile dieser Lebensmittel stark beschleunigt werden.
Sie werden daher schneller in Glukose verwandelt und diese flutet
folglich schnell und hoch im Blut an.

Glucoseanflutung
Bei schlechten Kohlenhydraten flutet Glukose schnell und hoch an, worauf der Organismus mit einer hohen Insulinausschüttung reagieren muss, was auf Dauer für die Bauschspeicheldrüse einen hohen Stressfaktor darstellen kann. Wird der Stress der stetig schwankenden Insulinproduktion zu groß, kann das Organ Schaden nehmen. Für die Produktion von Insulin wird übrigens Zink benötigt. Hier zeigt sich wieder die enorme Wichtigkeit der orthomolekularen Stoffe. - Auf diese Glukoseflut im Blut reagiert der Organismus mit einer unmittelbar einsetzenden und gesteigerten Insulinproduktion, um den Blutzuckerspiegel in kurzer Zeit wieder auf ein optimales Niveau zu senken. Doch so schnell wie die Glukose ins Blut gekommen ist verschwindet sie auch wieder, da die starke Insulinausschüttung die Blutzuckerspiegel schnell absinken lässt.
- Jetzt tritt plötzlich die Situation eines Insulinüberangebots und eines Glukosemangels im Blut ein. Doch der Organismus produziert nichts umsonst. Das eigentlich arbeitslose Insulin (es fehlt Glukose) wendet sich den mit der Nahrung aufgenommenen Fettsäuren (Butter, Fleisch usw.) zu und speichert diese in den Fettdepots ab.
Viele industriell verarbeiteten Lebensmittel weisen genau diesen Nachteil auf: Der Verlust wichtiger Ballaststoffe und anderer Bestandteile (Vitamine) aufgrund der industriellen Verarbeitung nimmt den Lebensmitteln ihre Ganzheitlichkeit und damit auch in vielen Fällen die positive Wirkung auf den Organismus.

Fettleibigkeit
Typisches Bild einer Adipositas (Fettleibigkeit). Im Gewebe sind feine Risse aufgrund des Verlusts der Elastizität des Bindegewebes zu erkennen.
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- Der Verzehr an Fertigprodukten steigt immer mehr an. Fertigprodukte haben
viel ihrer Ganzheitlichkeit verloren. Zum Teil muss die Nahrung vom
Organismus nicht mühsam über Stoffwechselprozesse
zerkleinert werden, um an einzelne Bestandteile zu gelangen. Sie
werden dem Körper in einer schnell aufnahmefähigen Form
angeboten. Außerdem werden viele Fertigprodukte aus
Geschmacksgründen zusätzlich mit Zucker versetzt.
- Deswegen ist es nur logisch, dass der Organismus viele Kohlenhydrate aus Fertigprodukten schnell in Glukose verstoffwechselt, was sich in einem schnellen Anstieg des Glukosespiegels im Blut äußert. Ob diese Form der Nahrungsaufnahme nur satt macht oder auch RICHTIG ERNÄHRT will ich hier an dieser Stelle nicht weiter erörtern. Ich verweise auch auf die Seiten Lebenselixir Wasser und Kristallsalz, in denen ich die Bedeutung der "Bioschwingungen", die in solchen Fertigprodukten kaum mehr vorhanden sein dürften, für den menschlichen Organismus beschreibe. Die Folgen eines schnellen Blutzuckeranstiegs sind inzwischen bestens bekannt.
- Viele Krankheiten beruhen auf einem Mangel an Mikronährstoffen wie Vitamine, Aminosäuren, Mineralien und Spurenelementen. Zuerst gehen diese Stoffe bei der Lebensmittelverarbeitung in vielen Fällen verloren, danach bietet sie uns die Industrie in Form von Tabletten, Brausen und Pülverchen wieder als Nahrungsergänzungsmittel an. Warum bleiben wir nicht gleich bei der kostengünstigen Natur?
Erkenntnis
Aus dem oben Geschriebenen geht hervor, dass es weit besser wäre, die Nahrung so zusammenzustellen, dass- prinzipiell nur langsam anflutende Kohlenhydrate verzehrt und
- möglichst (gute) Fette nur in Verbindung mit langsam verstoffwechselbaren Kohlenhydraten verspeist werden sollten.
In beiden Fällen flutet die aus den Kohlenhydraten gebildete Glukose nur langsam im Blut an, weswegen auch die Insulinproduktion langsam und kontinuierlich abläuft. Die Insulinmenge ist der Kohlenhydratmenge angepasst, und daher bleibt praktisch kein Insulin übrig, um die Fettsäuren aus der Nahrung in den Fettdepots zu speichern.- Im Falle der belegten Semmel müsste man das Weißmehlbrötchen nur durch eine aus reinem Vollkornmehl gebackene Semmel ersetzen. So einfach ist das.
Konsequenz für die Bauchspeicheldrüse
D er übermäßige Verzehr von schlechten Kohlenhydraten setzt den Blutzuckerspiegel starken Schwankungen aus, wodurch die Buchspeicheldrüse enorm gereizt wird. Über lange Zeit kann die Bauchspeicheldrüse dies noch ganz gut kompensieren, aber wegen der stetigen Belastung zeigt sie irgendwann erste Funktionsstörungen.- Der ständige Zwang, schnell und viel oder kontinuierlich viel Insulin produzieren zu müssen, führt auf Dauer zu einer Überstrapazierung der Bauchspeicheldrüse. Wegen des meist mit einhergehenden Mangels an Vitalstoffen kann bei der Bauchspeicheldrüse eine Funktionsstörung auftreten, die letztlich sogar in einem Diabetes enden kann. Der sich mit zunehmenden Alter entwickelnde Insulinresistenz ist mit ein Auslöser für die Fettleibigkeit.
8. Qualität der Lebensmittel
Zunahme des Übergewichts
In beide Altersguppen (6-11 und 12-19 Jahren) ist in Amerika der Anteil von niedrigen 4-5% in der Periode bis 1970 auf 16% in der Periode 1999-2002 gestiegen. In Deutschland ist die Entwicklung nicht viel anders, können die Deutschen inzwischen für sich beanspruchen, fast das dickste Volk in Europa zu sein. Das Übel beginnt meiner Meinung nach schon in der Kindheit mit übermäßigem Süßigkeitenverzehr und setzt sich fort in der Schule mit einer ungenügenden Aufklärung zu hochwertiger Nahrung.
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9. Schlank durch Sport

Jimmy Carter beim Jogging
Jimmy Carter beim Jogging
Jogging, eine Sportart mit anständigem Kalorienverbrauch, aber trotzdem nicht sehr belastend für die Gelenke, wenn sie richtig ausgeführt wird.
- 138 Stunden gehen,
- 63 Stunden laufen,
- 30 Stunden Fahrrad fahren,
- 17 Stunden schwimmen,
- 14 Stunden joggen,
- 13 Stunden Tennis spielen oder
- 8 Stunden squashen müsste.
Viele Abnehmwillige machen den Fehler, die Ernährung nicht umzustellen. Was nützt der schweißtreibende Verlust einiger Gramm, wenn aufgrund einer falschen Ernährung der Organismus die aus den Fettpolstern verbrannte Energie schnell wieder ersetzt?!? Was nützt es, 30.-€ bis 50.-€ im Monat für den Besuch eines Fitnessstudios auszugeben, wenn der Effekt nach ein paar Mahlzeiten wieder verschwunden ist, weil die Ernährung immer noch falsch ist?
Ich möchte nicht missverstanden werden: Ich bin nicht gegen Sport und treibe selbst zumindest etwas Sport. Zum Abnehmen reicht es aber nicht aus, "mal ein paar Meter zu laufen". Sport in dieser Form unterstützt sicherlich eine gesündere Lebensweise und wird auch die Sauerstoffversorgung des Organismus verbessern. Treiben sie Sport hauptsächlich zum Vergnügen, denn Bewegung schadet nie, es sei denn Sie wollen mit einem ehrgeizigen Programm mit einem untrainierten Körper zur Gewichtsabnahme Höchstleistungen vollbringen!
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Einfluss der Psyche
Erlebnisse aus der Kindheit können im Erwachsenenalter nachwirken und Menschen zu eigentlich nicht gewollten Verhaltensweisen trieben. Viele Abnehmwillige leiden unter psychischen Störungen - Störungen des Botenstoff- haushalts des Gehirns. Es gibt jedoch einen Botenstoff, der beeinflusst die Psyche und das Essverhalten - Serotonin. Doch bei den allermeisten Diäten wird auf die individuelle Stoffwechsellage (wichtig für die Bildung der Botenstoffe) kein Wert gelegt. Doch gerade darauf kommt es an.
10. Psychische Ursachen
E
in
weiterer Aspekt, der normalerweise vergessen wird, ist die Psyche.
Psychische Belastungen, die teils in der Kindheit ihre Ursprünge
haben können, wirken sich auch auf das Stoffwechselgeschehen aus
und können zur Dickleibigkeit führen. Hier sollte ein
ausführliches Gespräch mit einem Therapeuten Klarheit
verschaffen, ob Erlebnisse aus der Vergangenheit als auslösende
Faktoren in Betracht kommen. Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
11. Böse Fette?
F
ette sind tierischer (Fleisch, Butter, Fisch, Käse..) und
pflanzlicher (Öle, Margarine) Herkunft und lassen sich in 3
Kategorien einteilen:

Butter
Fette werden in vielen Fällen zu Unrecht verteufelt. Der übermäßige Kohlenhydrat- verzehr ist in meinen Augen wesentlich gefährlicher.
- gesättigte Fettsäuren (hauptsächlich in Eiern, Fleisch, Milchprodukte)
- ungesättigte Fettsäuren (z.B. Olivenöl)
- mehrfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. Leinöl, Fischöl)
- Früher durfte Fett noch nahrhaft sein, deswegen bestanden gewisse Interessensgruppen darauf, dass der Fettgehalt des Käse ohne Wasseranteil angegeben wurde. In der damaligen Zeit wollte man auf der Verpackung eines Käses als Bewies für den Nährwert hohe Prozentzahlen vorweisen und gab den Fettgehalt ohne Wasseranteil in %Fett i.Tr. = Prozent Fett in Trockenmasse an.
- Heute ist Fett als Dickmacher verpönt, daher besteht Interesse, niedrige Prozentzahlen auf die Verpackung drucken zu können. Jetzt lautet die Angabe %Fett absolut. Hier wurde der Wassergehalt des Fettes mit eingerechnet, wodurch man optisch niedrigere Prozentwerte erreicht.
- Der Fettanteil bei 20%Fett i.Tr. und 20%Fett absolut ist aber gleich. War Ihnen dies bewusst?
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12. Süßstoffe
I
st
es wirklich so, dass Süßstoffe ein gleichwertiger und
ungefährlicher Ersatz für Zucker sind und uns beim Abnehmen
unterstützen? Wenn man sich anschaut, wo Süßstoffe
eingesetzt werden, könnten da leichte Zweifel aufkommen...Es
gibt im Wesentlichen 4 Gruppen von Süßstoffen:

Aspartam
Dreidimensionales Modell des Süßstoffes Aspartam. Es gibt auch Kritiker dieses Stoffes, welche Aspartam nach Zerfall in seine Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) (zwei Aminosäuren) sowie Methanol (10%) (ein Alkohol) schädigende Wirkungen zuschreiben. Im Falle der Aminosäuren soll es u.a. die hohe Menge freier ungebundener Aminosäuren sein. Methanol soll sich im Körper anreichern und auch schon in geringen Mengen Nerven schädigende Wirkung entfalten.
Saccharin:
- der älteste Süßstoff. Er wird vom Körper gar nicht aufgenommen und stand im Verdacht krebserregend zu sein.
Cyclamat:
- Auch hier wurde eine hitzige Krebsdiskussion geführt. Ihm wird Nachgeschmack nachgesagt.
Polyalkohole:
- Sie sind Massensüßstoffe und werden u.a. in Schokolade light, Bonbons und Kaugummis verwendet. (Die Angabe 'zuckerfrei' bei diesen Produkten bedeutet nur, dass keine Saccharose enthalten ist. Es dürfen daher andere Kohlenhydrate wie Glukose, Fructose oder Zuckeralkohole wie Polyphenole enthalten sein. Diese haben aber den selben Nährwert wie die anderen Kohlenhydrate!).
Aspartam:
- Es wurde 1965 entdeckt und setzt sich aus den beiden natürlichen Aminosäuren Phenylanalin und Asparaginsäure zusammen.
- Selbst für höchste Dosen von 2,5mg pro kg Körpergewicht sind für Aspartam keine schädlichen Wirkungen nachgewiesen. Auch bei Aspartam stand ein krebsauslösender Effekt im Raum, konnte aber definitiv von der amerikanischen FDA (amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelkontrollbehörde) widerlegt werden. Eine Person mit 80 kg könnte gefahrlos etwa 150 Tabletten Aspartam (Handelsname Nutrasweet) über längere Zeit zu sich nehmen, ohne langfristig der Gefahr von Gesundheitsschädigungen ausgesetzt zu sein (nach WHO = Weltgesundheitsorganisation).
- der älteste Süßstoff. Er wird vom Körper gar nicht aufgenommen und stand im Verdacht krebserregend zu sein.
- Die Versuchspersonen, welche den zuckergesüßten Joghurt am Morgen verspeist hatten, nahmen im Verlauf des Tages im Mittel 2.200 kcal zu sich.
- Die Süßstoffgruppe, die kalorienarmen Joghurt gegessen hatte, brachte es im Laufe des Tages auf 2.400 Kalorien.
- Das
Ergebnis:
"Wer Süßstoff nimmt, isst mehr. Unsere Zunge läst sich betrügen, unser Körper nicht" (Dr. Blundell).
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13. Der Organismus ist nicht dumm
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ie
Art und Weise der Funktion des Stoffwechsels ist das Ergebnis einer
langen Enwicklung. In Urzeiten waren Lebensmittel knapp und der homo
sapiens musste viel jagen, um auch Fleisch auf den Speiseplan zu
bekommen. in späteren Zeiten war das Angebot an Lebensmitteln
nicht mehr ganz so beschränkt, aber immer noch so dürftig,
dass vor allem eine nicht ausreichende Ernährung für viele
Epidemien und Infektionskrankheiten gemacht wurden. Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
14. Chemie gegen Fett
I
n
der Zwischenzeit gibt es mehrere Substanzen, um auf chemischen Wege,
den Gewichtsproblemen zu begegnen: - Lipasehemmer:
- Die Substanz Orlistat (Xenical®) hemmt das wichtigste Enzym der Fettverdauung, weswegen ca. 30% der aufgenommenen Fettmenge unverdaut über den Stuhl ausgeschieden werden. Studien zeigten, dass der Gewichtsverlust unter Xenical mit 10 kg um 4kg höher war als die Gewichtsreduktion in der Vergleichsgruppe, die ein Scheinmedikament erhielt (Durchschnittswerte über 1 Jahr).
- Die Studienteilnehmer mussten sich allerdings kalorienreduziert (!) ernähren. Bei einer weniger strikten kalorienreduzierten Ernährung im zweiten Jahr soll sich das Gewicht sogar um 2 kg erhöht haben (Durchschnittswerte). Es gibt auch Berichte wesentlich höherer Gewichtsreduzierungen innerhalb recht kurzer Zeit (5kg in 2 Monaten).
- Doch die Frage ist, wie lange ist der Verwender dazu bereit, täglich 3 Tabletten einzunehmen. Beim Absetzen des Medikamentes zeigt sich im Normalfall eine rasche Gewichtszunahme. Es scheint so zu sein, dass die Einnahme von Orlistat die Zusammensetzung und den Geruch des Stuhls deutlich verändern und zum Teil auch schwierig beherrschbar machen kann. Orlistat ist in der BRD rezeptpflichtig.
- Serotonin- oder Noradrenalinaufnahmehemmer:
- Die Substanz Sibutramin (Reduktil®) ist mit den Amphetaminen verwandt und hat ebenso wie diese einen Appetit dämpfenden Effekt. Eigentlich sollte Sibutramin als Antidepressivum eingestzt werden, doch war der antidepressive Effekt zu gering. Der Effekt der Gewichtsabnahme ist ähnlich dem von Orlistat.
- Beim Absetzen es Medikamentes kommt es zum Jo-Jo-Effekt; es scheint so zu sein, dass die Personen, die mit Sibutramin am meisten abgenommen haben, auch wieder am meisten zunehmen.
- Chitosan:
- Ist ein Abkömmling des Chitins, einer Substanz, die z.B. in Insekten, Schalen- und Krustentieren vorkommt. Es hat die Fähigkeit in hohem Maße Fett zu binden, da es ionisch positiv geladen ist und deswegen das negativ geladene Fett im Darm wie ein Magnet anzieht und bindet. Chitosan kann das 6- bis 8-Fache des Eigengewichts binden.
- Diese Bindung kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, so dass einmal gebundenes Fett nicht mehr aufgenommen werden kann und ausgeschieden wird. Auch hier stellt sich die Frage, ob man langfristig bereit ist, täglich mehrere Tabletten einzunehmen, von den Kosten gar nicht zu reden. Und auch hier gibt es den Rebound- oder Jo-Jo-Effekt: Nach dem Absetzen der Einnahme klettert das Gewicht wieder nach oben.
- Forschungen:
- Mehrere pharmazeutische Firmen forschen zurzeit an Produkten zum Abnehmen. So versucht man ein Medikament zu finden, um den Appetitanreger NPY zu blocken. Weiter sind in Amerika Bestrebungen im Gange, die Substanz Bromocriptin (eigentlich für Diabetes entwickelt) als Pille gegen Fettsucht zu etablieren.
Nebenwirkungen:
- Dass die Einnahme pharmazeutischer Anti-Fett-Substanzen auch starke Nebenwirkungen haben kann, zeigten Redux/Isomeride: Nach der Einführung im April 1996 musste die Substanz nur 18 Monate später wieder vom Markt genommen werden, weil die Gefahr einer massiven Störung der Herzklappen bestand. Auch Fen-Phen, ein mit Redux verwandtes Präparat, musste 1997 in der Schweiz aus der Zulassung genommen werden.
- Die Substanz Orlistat (Xenical®) hemmt das wichtigste Enzym der Fettverdauung, weswegen ca. 30% der aufgenommenen Fettmenge unverdaut über den Stuhl ausgeschieden werden. Studien zeigten, dass der Gewichtsverlust unter Xenical mit 10 kg um 4kg höher war als die Gewichtsreduktion in der Vergleichsgruppe, die ein Scheinmedikament erhielt (Durchschnittswerte über 1 Jahr).
Alle hier vorgestellten Substanzen führen zu einer Gewichtsreduktion. Jedoch sehe ich in diesen Substanzen nicht die Lösung des Problems, da in erster Linie nicht an der Ursache der Gewichtszunahme angesetzt wird. Es ist zu mechanistisch gedacht, dass eine Reduzierung der Fettaufnahme den Gewichts- und Fettzuwachs im Organismus verhindern könnte.
- Psychogene Theorien sollen weitgehend in den Hintergrund und genetische Aspekte in den Vordergrund getreten sein.
- Die Adipositas entstehe durch ein Zusammenspiel genetischer Faktoren und Verhaltensmuster, wodurch ein Missverhältnis zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch entstehen soll. So entstehe eine positive Energiebilanz.
- Die genetischen Faktoren könnten bislang nicht beeinflusst werden, aber durch eine Veränderung der Essgewohnheiten (richtig), durch eine Normalisierung des Fettverzehrs (bin ich auch dafür) und durch innovative Medikamente (muss nicht sein) könne eine Adipositas positiv beeinflusst werden.
- Zusätzlich sei die Energiedichte in der Ernährung zu berücksichtigen. Fette haben eine Dichte von 9kcal/g, Alkohol von 7kcal/g Proteine und Kohlenhydrate von 4Kcal/g. Die aufgenommene höhere Energiedichte der Fette solle sich auf das Körpergewicht auswirken (da die Verbrennung von 1g Fett bei gleicher körperlicher Aktivität wesentlich mehr Zeit erfordert als die Verbrennung von 1g Kohlenhydrat).
Auch hier klingt die Argumentationskette irgendwie logisch. Genetische Faktoren werden allerdings gerne herangezogen, wenn die eigentlichen Gründe nicht bekannt sind (oder nicht erkannt oder verschleiert werden sollen?).
Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
- Diese Eiweiße liefern ca. 500 Kalorien pro
Tag und versprechen ein Abnehmen ohne Muskelschwund. Da hier
keine Kohlenhydrate zugeführt werden, kommt es zu einem Absinken
des Blutzuckerspiegels und damit auch einer Verminderung der
Insulinabgabe ins Blut. Der Stoffwechsel ist gezwungen, Energie über
die Auflösung der Fettreserven zu gewinnen.

Chemische Struktur der Aminosäure Methionin
Chemische Struktur der Aminosäure Methionin Methionin ist z.B Ausgangsstoff für das Hormon Adrenalin, welches den Organismus auf Leistung einstellt. Es ist eine essentielle Aminosäure, da es vom Menschen selbst nicht hergestellt werden kann. Eiweiß ist die wichtigste Nahrungsquelle für den menschlichen Organismus. Bei nicht ausreichenden Aminosäurespiegeln im Blut reagiert der Körper mit einem Hungergefühl.- Doch auch Proteindrinks haben Nachteile:
- Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es während einer ersten längeren Phase trotzdem zu einem Muskelschwund kommt, der ungefähr ab dem 20. Tag stoppt. Deswegen sind etwa 25% des Gewichtsverlusts auf Muskelschwund zurückzuführen (man muss aber auch zugeben, dass Übergewichtige normalerweise mehr Muskelmasse haben).
- Unter diesen Proteindiäten findet ein reichlicher Salzverlust und mit ihm einhergehend ein Wasserverlust statt, was natürlich auch Einflüsse auf das Gewicht hat. In weiterer Folge können wegen eines massiven Wasserverlustes Blutdruckprobleme auftreten.
- Wegen der fehlenden Kohlenhydrate verringern sich der Nartium- und Wassergehalt im Organismus und können niedrigen Blutdruck hervorrufen.
- Weitere
Nebenwirkungen können in Form eines Anstiegs des Harnstoffs und
der Harnsäure, als Haarausfall, Verstopfung, Müdigkeit und
in vielen anderen Symptomen erscheinen.
- In den USA sind etwa 20 Todesfälle auf diese unsachgemäß durchgeführte Diätform zurückzuführen. Übermäßiger Verzehr von Proteinen kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Grund liegt in der Qualität der Eiweiße der Nahrung und in der begrenzten Fähigkeit des Organismus, Eiweiße in die körperliche Struktur einzubringen und mit der Stickstoffbelastung, die durch den Verzehr der Nahrungseiweiße entsteht, fertig zu werden.
D er Eiweißstoffwechsel Nach ihrer Zerkleinerung durch Salzäure (Magen) und Enzyme (im Darm) werden die kleinsten Bestandteile als Aminosäuren vom Körper weiter verwertet.- Es gibt essentielle (müssen über die Nahrung zugeführt werden) und nicht-essentielle (können vom Körper im Rahmen der Stoffwechselprozesse selbst hergestellt werden) Aminosäuren. Allerdings ist Eiweiß nicht gleich Eiweiß. Die Menge der Anwesenheit aller 8 essentieller Aminosäuren im richtigen Verhältnis zueinander im Lebensmittel scheint zu bestimmen, wie viel vom Lebensmitteleiweiß in welchen Stofffwechselwege eingebracht wird. Der menschliche Organismus kennt zwei Stoffwechselwege für Nahrungseiweiße:
- Der katabole Stoffwechselweg:
- Hier werden die Eiweiße in Energie (Blutzucker) umgewandelt. Diesen Prozess bezeichnet man als Gluconeogenese. Der dabei anfallende Stickstoff muss vom Körper über Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure entsorgt werden.
- Da die Ausscheidungskapazität von Leber und Niere begrenzt ist, wird Stickstoff, der nicht entsorgt werden kann im Körper (z.B. als Zellulite) abgelagert. Ist die Stickstoffaufnahme dauerhaft größer als die Stickstoffausscheidung, kann dies zu starken gesundheitlichen Schädigungen - wie Leberschäden oder starke Nierenstörungen - führen.
- Patienten, die an eine künstliche Niere angeschlossen werden, müssen genau darauf achten, welches Eiweiß sie verzehren. Eine zu eiweißreiche Ernährung verbietet sich also wegen der hohen Stickstoffbelastung aus gesundheitlichen Gründen.
- Der anabole Stoffwechselweg:
- Hier werden die Eiweiße in ihrer kleinsten Form als Aminosäuren in den Körper als "struktureller Bestandteil" eingelagert in Muskel- und Knochenstrukturen, Hormone, Enzyme, Zellen des Immunsystems, in Schleimhäute, ins Bindegewebe usw.. Eiweiße werden daher vom Organismus als notwendigstes und wichtigstes Lebensmittel eingestuft.
- Haben wir uns ausreichend mit Eiweißen ernährt, spüren wir ein Sättigungsgef&uhl. Im anabolen Aminosäurenstoffwechsel fällt keine Stickstoffbelastung und damit keine Belastung der Ausscheidungsorgane an. Optimal wäre eine eiweißreiche Ernährung mit einem möglichst hohen Anteil an anabol verstoffwechselten Aminosäuren.
- Hier werden die Eiweiße in Energie (Blutzucker) umgewandelt. Diesen Prozess bezeichnet man als Gluconeogenese. Der dabei anfallende Stickstoff muss vom Körper über Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure entsorgt werden.
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- Doch auch Proteindrinks haben Nachteile:
15. Eiweißdrinks - auch nicht die Lösung!
V ielerorts werden Eiweißdrinks zum Abnehmen angeboten. Hier nimmt man ca. 50g - 80g Eiweiß in Flüssigkeit gelöst als Ersatz für eine Mahlzeit ein.
16. Die Qualität verschiedener Nahrungseiweiße
D ie Qualität der unten aufgeführten Nahrungsmittel richtet sich nach der Höhe, welcher Anteil der Aminosäuren anabol (also gut) oder katabol (also "belastend, abbauend) verstoffwechselt wird.
| Lebensmittel | % Anaboler Stoffwechsel | % Kataboler Stoffwechsel |
| Milch, Käse, Molke, Quark | ca. 16 | ca. 84 |
| Pflanzliche Eiweiße | ca. 18 | ca. 82 |
| Eiweißshakes, andere Aminosäurenformeln | ca. 18 | ca. 82 |
| Fleisch, Fisch | ca. 32 | ca. 68 |
| ganzes Hühnerei | ca. 48 | ca. 52 |
Eine hohe Stickstoffbelastung mit potentieller Schädigung der Ausscheidungsorgane Leber und Niere mag bei Gesunden nicht so schnell zu gesundheitlichen Problemen führen. Doch bei Leber- oder Nierenbeeinträchtigungen kann ein hoher Proteinkonsum zu nicht wieder gutmachenden Organschädigungen führen. Und welcher Diätwillige ist schon völlig gesund oder lässt vor Beginn einer Proteindiät einen Gesundheitscheck durchführen? Die Wirklichkeit zeigt, dass die Suggestionskraft der Werbung alle Vorsicht vergessen lässt, um möglichst schnell die gesteckten Ziele zu erreichen. Daher sollte eine Eiweißdrinkmethode nur denjenigen Personen verordnet werden, die einen BMI über 30 haben, und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Rolle der Eiweiße im menschlichen Körper
Schon weiter oben habe ich die beiden Wege der Verstoffwechselung von Eiweiß dargelegt. Im anabolen Stoffwechselweg werden Aminosäuren in körperliche Strukturen und Funktionseiweiße eingebaut.Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
17. Der Einfluss der Wirbelsäule
W ie ich im Kapitel Manuelle Therapie beschrieben habe, ist durch die segmentale Gliederung der Wirbelsäule jedem Spinalnerv eine bestimmte Region im Körper zugeordnet. Über diesen Spinalnerv laufen die Steuerungsprozesse der Organe, die von diesem Nerv versorgt werden. Der Nerv, der über dem Brustwirbel 7 (TH7) austritt, versorgt unter anderem die Bauchspeicheldrüse. Blockaden dieses Nervs können eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse nach sich ziehen.
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18. SCHLANKWERDEN OHNE PÜLVERCHEN, SHAKES usw...
- In der ersten Phase der Stoffwechselveränderung soll der
Körper Fett verbrennen. Diese Phase dauert etwa 14 Tage. In dieser Phase muss
der Organismus die Glukosevorräte in den Fettzellen zur Energiegewinnung
heranziehen, wodurch Fettzellen abgebaut werden.
- Zuerst kommen die Glukosevorräte der Leber und der Muskel an die Reihe. Dieser Prozess dauert etwa 48 Stunden. Danach kommen -wenn die Ernährung jetzt nicht verändert wird- die anderen Fettdepots zum Abbau der gespeicherten Energie an die Reihe. Über die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) erfolgt die hormonelle Steuerung, um die Fettdepots zu leeren.
- Im Zustand der Fettverbrennung (Lipolyse, Ketose) scheidet der Organismus Abbauprodukte des Fettstoffwechsels, so genannte Ketonkörper, welche mittels Teststäbchen leicht bestimmt werden können, über Atem und Urin aus.
- Die Fettzellen werden entleert, wodurch sich Körperumfang und Körpergewicht verringern. Prinzipiell sollte diese Form einer Gewichtsabnahme nur nach Absprache mit einem Therapeuten vorgenommen werden, um Nebenwirkungen, wie sie bei bestimmten Nieren- oder Herzerkrankungen erscheinen können, auszuschließen.
- Ein weiterer interessanter Ansatz zur Gewichtsabnahme ist pro Mahlzeit die strikte Trennung von guten Kohlenhydraten und Fetten (schlechte Kohlenhydrate sollen sowieso obsolet sein).
- Prinzipiell sollte vor der Mahlzeit ein Stück Obst gegessen werden. Obwohl Obst Zucker in Form von Fructose enthält, ist es dennoch aus diätetischen Gesichtspunkten nicht bedenklich, da der Zucker aufgrund der Ballaststoffe nur langsam freigesetzt wird.
- Daher wird die freigesetzte Energiemenge quasi für den direkten Bedarf verwendet. Obst sollte aber mit keiner anderen Speise kombiniert werden, da Obst enzymatische Prozesse zur Verstoffwechselung anderer Speisen inaktivieren kann oder die Säurebildung während der Stoffwechselprozesse noch verstärkt.
- Bei dieser Form der Diät muss der Körper zur
Energiegewinnung die Fettdepots auflösen, wenn er keine oder nur wenige
Kohlenhydrate über die Nahrung erhält.
- Diese Methode der Zusammenstellung der Speisen ist besonders in der Abnehmphase geeignet und kann problemlos über Monate hinweg realisiert werden, da im Gegensatz zu anderen Diäten bei diesem Ansatz einer Gewichtsreduktion nicht gehungert werden muss.
- Hat man das Wunschgewicht erreicht, kann man wieder gute Kohlenhydrate mit guten Fetten kombinieren. Da die Höhe der Insulinproduktion der zu verstoffwechselnden Menge der Kohlenhydrate angepasst ist, werden Fettsäuren kaum in den Fettzellen gespeichert und die Gefahr eines Gewichtsanstiegs minimiert.
Diese Form der Speisenkomposition minimiert die Gefahren eines Hyperinsulinismus, einer Insulinresistenzund auch die Tendenz eines erneuten Gewichtsanstiegs.- Es kann problemlos zwischen der Gewichtsabnahmephase und Gewichtshaltephase gewechselt werden. Nach einer ausgeprägten Phase leiblicher Genüsse sollte es also nicht schwierig sein, wieder zum Wunschgewicht zu finden, wenn man sich wieder nach den Regeln der Abnehmphase ernährt.
- Auch sollte der Hunger zwischendurch mit einem Stück Obst gestillt werden. So wird ohne großen Anstieg des Blutzuckers der Hunger gestillt und der Appetit auf schlechte Kohlenhydrate bleibt aus.
- Diese Methode der Zusammenstellung der Speisen ist besonders in der Abnehmphase geeignet und kann problemlos über Monate hinweg realisiert werden, da im Gegensatz zu anderen Diäten bei diesem Ansatz einer Gewichtsreduktion nicht gehungert werden muss.
- Zuerst kommen die Glukosevorräte der Leber und der Muskel an die Reihe. Dieser Prozess dauert etwa 48 Stunden. Danach kommen -wenn die Ernährung jetzt nicht verändert wird- die anderen Fettdepots zum Abbau der gespeicherten Energie an die Reihe. Über die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) erfolgt die hormonelle Steuerung, um die Fettdepots zu leeren.
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Nach meiner Erfahrung und die mehrerer PatientInnen gibt es mit MAP die ideale Methode zur Gewichtsreduktion bis hin zum Wunschgewicht. Diese Methode ist ungefährlich und kann nach einer Unterbrechung jederzeit wieder aufgenommen werden. Rückmeldungen bestätigen mir immer wieder, dass es keinen Diätfrust gibt, die Einnahme der MAP-Kapseln in Verbindung mit Obst und/oder Gemüse keinen Hungeraufkommen lässt.
- Selbst Frauen, die von Natur aus schlechtere Voraussetzungen zur Gewichtsabnahme besitzen, sind begeistert, wie schnell doch die Pfunde purzeln und als angenehmer Nebeneffekt der eigene Körper ein Mehr an Attraktivität gewinnt, weil Problemzonen "hinwegschmelzen".
- Um das Wunschgewicht zu erreichen oder zu erhalten, müssen die obigen Ratschläge berücksichtigt werden. Unter Befolgung der obigen Vorgaben ist über Monate ohne weiteres eine Gewichtsreduktion von 30kg bis 50kg oder mehr möglich. Und was bei dieser Form der Gewichtsabnahme am schönsten ist: Der Abnehmende darf nie wirklich hungrig sein. Deswegen fehlen bei diesem diätetischen Ansatz auch die Hunger-, Verzichts- und Frustgefühle. Aber es darf auch nicht vergessen werden: Der Abnehmwillige muss auf seinen Körper hören und auch bei Eintritt eines Sättigungsgefühles die Nahrungsaufnahme einstellen.
D ieses Konzept einer vernünftigen Diät mit sofortiger und dauerhafter Veränderung der Ernährungsgewohnheiten sollte mit einer moderaten Form sportlicher Betätigung und der psychischen Befreiung kombiniert werden, um Stoffwechselfunktionen (z.B. Insulinresistenz der Fettzellen) positiv zu verändern.- Parallel dazu halte ich es persönlich für notwendig, dem Organismus ein einwandfreies Funktionieren der Stoffwechselvorgänge zu erleichtern. Deswegen empfehle ich zur Optimierung der Organfunktionen, den Organismus konsequent zu entsäuern, zu entgiften und den Vitalstoffmangel mit Produkten der Orthomolekulare Medizin zu beheben.
- Bestimmte Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und Spurenelemente sind für die Funktion der Bauchspeicheldrüse enorm wichtig. Und auch die Steuerung der Fettzellen ist auf eine ausreichende Anwesenheit dieser Zellvitalstoffe angewiesen.
- Doch leider finden wir diese Vitalstoffe immer weniger in unserer Nahrung, weswegen eine verminderte Organfunktion in vielen Fällen mit einem Vitalstoffmangel einhergeht. Es ist medizinisch anerkannt, dass die Substitution bestimmter Vitalstoffe eine Insulinresistenz vermindern und auch die Funktion der Bauchspeicheldrüse positiv beeinflussen kann.
- Selbst Frauen, die von Natur aus schlechtere Voraussetzungen zur Gewichtsabnahme besitzen, sind begeistert, wie schnell doch die Pfunde purzeln und als angenehmer Nebeneffekt der eigene Körper ein Mehr an Attraktivität gewinnt, weil Problemzonen "hinwegschmelzen".
19. Schlussbemerkung
Abnehmen ist nicht so schwierig, wenn man weiß, wie man abnehmen kann. Doch alle Bemühungen sind umsonst, wenn die Ernährungsgewohnheiten nicht verändert werden. Ist einmal die Tendenz zum Fettansatz vorhanden, geht sie so leicht nicht mehr weg.
Kalorientheorie , viele Kohlenhydrate , willensschwach? , fettfreie Ernährung , Insulinresistenz , Hyperinsulinismus , Kohlenhydrate , Lebensmittel , Sport , Psyche , Fette , Süßstoffe , Dummer Organismsus? , Fettbinder , Eiweißdrinks , Eiweißstoffwechsel , Wirbelsäule , wichtige Mechanismen , Schlussbemerkung , eigene Erfahrungen
20. Eigene Erfahrungen
S elbst bin ich auch nicht davor gefeit, Gewicht zuzulegen. Auch in meinem Leben gingen die Pfunde schon rauf und runter.
Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.Ich bedanke mich für ihr Verständnis.
Diät ist eine Abkürzung und heißt: Dies Ärgernis täglich.
(Unbekannt)

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