CHOLESTERIN
Ein Märchen für Erwachsene
Tierische Fette werden allgemein als Verursacher des Herzinfarktes angesehen. Cholesterin wird geradezu verteufelt und die moderne Medizin starrt auf die Cholesterinwerte im Blut wie die Schlange auf das Kaninchen.

Erkennungszeichen eines Hirninfarkts
Obige Symptome können auf einen Schlaganfall (Apoplex) hindeuten.
Wichtig ist schnelles Handeln und eine möglichst zügig
eingeleitete Therapie.
Moderne Kliniken habe
spezielle Abteilungen dafür geschaffen, da erkannt wurde,
dass eine möglichst frühe Intervention im akuten Stadium
eine deutlich bessere Prognose zeigt.
Als Prävention wird
eine Veränderng des Lebensstils, Verminderung der Risikofaktoren
und medikamentöser Behandlung begleitender Erkrankungen empfohlen.
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bei genauer Betrachtung so nicht ganz zu stimmen. Die Frage ist, ob Cholesterin auch zu Recht als der allein schuldige Faktor dargestellt wird?
Die Arteriosklerose

Erkrankung der Netzhaut des Auges
Totale Ablösung der Netzhaut des Auges mit Cholesterin - Kristallen enthaltendem Ausfluss.
- Abmagerungen,
- körperlicher und/oder geistiger Leistungseinbuße,
- Infarkten (Herz, Gehirn),
- krankhafter Erweichung der betroffenen Organe (Malazie)
- ausgeprägte Durchblutungsstörungen
- u.v.m..
Die Hypercholesterinämie (HLP):
Sie bezeichnet einen erhöhten Gehalt des Blutes an Cholesterin. Sie ist laut Fachbuch ein Risikofaktor für arteriosklerotische Gefäßerkrankungen.

Chemische Struktur des Cholersterins
Das Transportsystem der Fette
Fette stellen neben den Kohlenhydraten die Hauptnährstoffe des menschlichen Organismus dar. Sie sind nicht nur ein wesentlicher, sondern auch ein großer Energielieferant, weiter Träger essentieller Fettsäuren und fettlöslicher Vitamine und besitzen außerdem die Funktion eines Körperaufbaustoffes.Die wichtigsten Blutfette sind:
- Gesamtcholesterin,
welches sie Summe der einzelnen Cholesterinfraktionen darstellt. - Triglyceride,
die so genannten Neutralfette - HDL-Cholesterin,
hier ist das Cholesterin an Transporteiweiße mit hoher Dichte (high density lipoptroteins) gebunden. - LDL-Cholesterin,
hier ist das Cholesterin an Transporteiweiße mit niedriger Dichte (low density lipoptroteins) gebunden. - VLDL-Cholesterin, hier ist das Cholesterin an Transporteiweiße mit sehr niedriger Dichte (very low density lipoptroteins) gebunden.
- Triglyceride,
(Verbindungen aus Fettsäuren und Glycerin). Der Erhöhung der Triglyceridwerte im Blut wird in jüngerer Zeit eine größere Bedeutung zugemessen. - Phospholipide
(wasserlösliche Fette mit einem Phosphorsäurerest).
Was ist Cholesterin?
Cholesterin oder Cholesterol gehört zu der Klasse der Steroide (eine Stoffklasse mit dem Grundgerüst des Sterans, dazu gehören Gallensäuren, Steroidhormone, Calciferole, Sterole, Digitalisglykoside, Pheromone, Steroidalkaloide), einer Untergruppe der Fette.
Es ist Bestandteil der Myelinscheiden
Die Myelinscheide ist die "Isolierung" der Nerveleitbahnen. Bei Störungen des Myelinaufbaus der Nervenfasern kommt es zu Störungen des Nervensystems. Die Reizübertragung wird verlangsamt oder völlig gestört. Symptome können von Bewegungsstörungen bis hin zur totalen Lähmung von Armen und Beinen reichen.Es wichtiger Bestandteil der Zellmembranen
Der weitaus größte Teil des Cholesterins (mehr als 90%!!) ist in den Zellen gespeichert. Über die LDL-Fraktion (das so genannte böse Cholesterin) gelangt es in die Zellen hinein und ist unentbehrlich für die optimale Gewährleistung der Zellfunktionen (und tut Gutes).- Es regelt u.a. den Stoffaustausch der Zellen und übt auch eine Schutzfunktion für die Zelle selbst aus.
- Eine Senkung des Cholesterinspiegels kann zu einer empfindlichen Störung der Zellfunktionen führen. Diese kann auch eine negative Auswirkung auf das Immunsystem und die Körperabwehr haben.
- Es gibt in der Zwischenzeit nicht wenige Wissenschaftler, die eine erhöhte Gefahr einer Krebserkrankung mit der medikamentösen Einnahme von Cholesterinsenkern (der Klasse der Statine) in Verbindung bringen. Schon in den 90ger Jahren warnte das amerikanische Ärzteblatt JAMA vor dieser Gefahr (siehe unten).
- Der Lipobay-Skandal im August 2001 war nur der vorläufige Endpunkt. Prof Walli vom Biochemischen Institut Großhadern hat z.B. bei allen von ihm untersuchten Krebspatienten einen deutlich erniedrigten Cholesterinspiegel vorgefunden.
Es ist Ausgangssubstanz der Steroidhormone
Damit der Organismus Steroidhormone synthetisieren kann, bedarf es Vitamin-C. Es aktiviert die Tätigkeit der Nebennierenrinde, das ist der Ort, an dem die Steroidhormone gebildet werden.(Steroidhormone sind Fette, die als Hormone wirken.)- Zudem ist Vitamin-C nötig für den Aufbau des Cortisols.
-
Cortisol: Ist ein Stresshormon und setzt den
Treibstoff Glukose, den der menschliche Organismus für seine Aktivitäten
benötigt, frei.
-
Um die in körperlichen Extremsituationen benötigte
gesteigerte Menge an Cortisol zur Verfügung stellen zu können, produziert
der Organismus eine höhere Menge an Cholesterin (dieser Sachverhalt ist nur
wenig bekannt). Nach Operationen z.B. regelt der Organismus über eine
vermehrte Cortisolproduktion den gesteigerten Energiebedarf.
- Eine Blockade der Cholesterinproduktion stört so den Prozess der Genesung erheblich!
Weibliche und männliche Sexualhormone: Neben der Steuerung der Sexualität und der Fortpflanzung sind diese Hormone am Aufbau der Muskulatur und der Einlagerung von Mineralien und Eiweißen in das Skelett beteiligt.- Eine drastische Senkung des Cholesterinspiegels unter 200mg/dl kann zu einer Störung der Sexualfunktionen (männliche Erektionsprobleme!!), Leistungseinbußen (Muskulaturabbau), Osteoporose (gestörte Einlagerungen von Mineralien und Eiweißen in die Knochen) und auch zu Schlafstörungen (gestörter Aminosäurenstoffwechsel) führen.
Aldosteron:
Es steuert den Mineralhaushalt für alle Elektrolyte über die Rückresorption (Wiederaufnahme) von hauptsächlich Natrium-, Chlor-, Wasertstoff- und Kaliumionen. Vor allem Kalium ist für die Erbringung körperlicher Leistungen wichtig, da es einen enormen Einfluss auf die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System besitzt.
Chemische Struktur des Aldosterons- Es ist denkbar, dass eine Senkung des Cholesterinspiegels Auswirkungen auf den Bereich der Mineralien und Spurenelemente hat, weil die Ausscheidungsrate der Elektrolyte erhöht werden kann und sich so ein Mineraliendefizit im Organismus einstellt.
- Eine Blockade der Cholesterinproduktion stört so den Prozess der Genesung erheblich!
Es ist Vorläufer der Gallensäuren
Diese werden mit der Galle in den Darm abgesondert und steuern die Fettverdauung. Eine Verminderung des Cholesterinspiegels kann zu einer Einschränkung der Produktion der Gallensäuren und daraus resultierend einer gestörten Fettwerwertung führen.Bildung von Vitamin D:
Dass Vitamin D vom Körper in Verbindung mit Sonneneinstrahlung selbst gebildet wird, ist bestens bekannt.- Doch weit weniger hat sich der Zusammenhang zwischen Vitamin-D und Cholesterin ins Bewusstsein eingegraben: Vitamin D wird aus dem sich unter der Haut befindlichen Cholesterin gebildet.
- Bei reduzierten Cholesterinkonzentrationen unter der Haut besteht die Gefahr einer Verarmung an Vitamin D.
- Die Konsequenzen können Beeinträchtigungen des Knochenstoffwechsels (Osteoporose, Wachstumsverzögerungen, Knochendeformationen) sein.
- Es regelt u.a. den Stoffaustausch der Zellen und übt auch eine Schutzfunktion für die Zelle selbst aus.
Gutes und schlechtes Cholesterin
Cholesterin wird als Risikofaktor für die Arteriosklerose bezeichnet. Nach Ansicht der Wissenschaft sei nicht nur die Gesamtmenge dafür verantwortlich, vielmehr soll es auch das Verhältnis von gutem Cholesterin, dem HDL-Cholesterin (hier ist es an Lipoproteine hoher Dichte gebunden) und dem LDL-Cholesterin (Bindung an Lipoproteine niedriger Dichte) sein, welches eine Entstehung der Arteriosklerose fördern soll.
Der Unterschied der Bindung an die Transportproteine ist für die Wirkungen auf die Blutgefäße ganz entscheidend:
- Die HDL-Fraktion des Cholesterins zirkuliert mit dem Blut im Körper und kann Cholesterin aus den Zellen und Gefäßen wieder lösen und abtransportieren. Daher wird HDL-Cholesterin auch als ein Schutzfaktor vor Herzinfarkt angesehen.
- Die Leber sondert das Cholesterin zunächst als VLDL-Cholesterin (sehr geringe Dichte der Lipoproteine) ins Blut, wo es in LDL-Cholesterin "umgebaut" wird.
Bestimmung der Cholesterinwerte im Blut
Cholesterinspiegel werden über das Blut bestimmt. Bei der Messung wird zuerst der Gesamtcholesteringehalt ermittelt, der sich aus der Summe der Transportpartikel ergibt.
I n der Vergangenheit lagen Cholesterinspiegel von 300mg/dl im Bereich des Normalen, heute liegt der Normbereich ungefähr bei 200mg/dl. Dass sich in der Medizin neue Erkenntnisse und Änderungen ergeben, ist ganz selbstverständlich. Die drastische Senkung der Normwerte in einen Bereich um 200mg/dl innerhalb weniger Jahre ist aber nur schwer zu verstehen.
Aktuelle Normwerte:
- LDL - Cholesterin soll unter 1,3g/l liegen
- HDL - Cholesterin soll über 0,45g/ l liege
- Gesamt - Cholesterin soll höchstens 2g/l erreichen
- das Verhältnis Gesamt-Cholesterin : HDL-Cholesterin soll unter 4,5 liegen.
Die Risiken für kardiovaskuläre Erkrankungen erhöhen sich um das Doppelte, wenn der Gesamtcholesterinspiegel von 1,8 auf 2,2g/l, und um das Vierfache, wenn der Cholesterinspiegel über 2,6g/l steigt.
Quellen des Cholesterins
Die Gesamtmenge des Cholesterins im Organismus beträgt ca. 140g (nur Calcium und Phosphat sind in größeren Mengen vorhanden).
- zu etwa 80% aus der Leber
- zu rund 10% aus der Dünndarmwand und
- der Rest aus der Nahrung.
Das Enzym Lipoproteinlipase (LPL)
Die Leber verstoffwechselt das Fett aus der Nahrung. U.a. metabolisiert sie es zu VLDL und schickt mit dem VLDL-Cholesterin Triglyceride in das Gefäßsystem des Körpers.
Einlagerung von Muskelgewebe in arteriosklerotische Abla- gerungen
Das gute HDL-Cholesterin transportiert Cholesterin,welches vom HDL-Cholesterin aus den Arterienwänden wieder gelöst wurde, aus der Peripherie des Körpers wieder zur Leber zurück, damit es dort über spezielle Zellen wieder aufgenommen werden kann.
Der Disse-Raum
Der menschliche Organismus regelt viele Funktionen über einen Rückkoppelungsmechanismus. Er prüft, wie viel eines Stoffes vorhanden ist, und produziert aufgrund des vorhandenen Bestandes die erforderliche Menge. So verhält es sich bei den Hormonen, bei der Verdauung und eben auch beim Cholesterin.

Disse Raum
Im mit Blutplasma gefüllten Disse - Raum findet die eigentliche Entgiftung der Leber statt.
D ie Leber ist das Hauptorgan der Produktion von Cholesterin. Damit die Leber eine adäquate Menge Cholesterin produziert, muss sie über den Disse-Raum zur Bestimmung des Istzustands fähig sein. Ungesunde Lebensweise, verstärkter Verzehr falscher Lebensmittel, gestörte Entgiftungsprozesse und Ablagerungen von Stoffwechselprodukten lassen die Leber oft verschlacken.
Hohes Cholesterin - Dickes Blut
D

Arteriosklerotische Ablagerung
Beispiel einer arteriosklerotischen Ablagerung im Bereich des Aortenbogens. Die Aorta entspringt aus dem linken Teil des Herzens und besitzt mehrere Abzweigungen zur Verteilung des sauerstoffreichen Blutes in die verschiedenen Körperregionen.
Die herausragende Rolle von Vitamin-C
D ie Überbelastung des Fettstoffwechsels führt zu einer Azidose (Übersäuerung), wodurch oxidativer Stress produziert wird (dabei entstehen so genannte Freie Radikale, die Zellen und aufgenommene Stoffe schädigen können). Vitamin-C verhindert in Zusammenarbeit mit Vitamin E die Fette vor Oxidation.
Lipoprotein(a) - der Vitamin-C-Ersatz

Linus Pauling (1901 - 1994)
Aufnahme aus dem Jahr 1954.
Pauling erhielt neben Maire Curie als einziger Mensch einen Nobelpreis in unterschiedlichen Kategorien (1954 in Chemie, 1962 Friedensnobelpreis).
Sein Buch "Das Vitaminprogramm" ist absolut lesenswert. Pauling wurde wegen seiner Höchstdosen an Vtamin C, die er sie selbst täglich einverleibte -bis zu 9 Gramm!) zum Teil heftigst kritisiert. Immerhin wurde er 93 Jahre alt.. Trotz integerer Forschungsergebnisse im Bereich der Medizin scheinen seine Erkenntnisse, die heute aktueller sind denn je, immer mehr ignoriert zu werden...
Pauling erhielt neben Maire Curie als einziger Mensch einen Nobelpreis in unterschiedlichen Kategorien (1954 in Chemie, 1962 Friedensnobelpreis).
Sein Buch "Das Vitaminprogramm" ist absolut lesenswert. Pauling wurde wegen seiner Höchstdosen an Vtamin C, die er sie selbst täglich einverleibte -bis zu 9 Gramm!) zum Teil heftigst kritisiert. Immerhin wurde er 93 Jahre alt. Linus Pauling und Rath konnten schon 1990 beweisen, dass bei einem Vitamin-C-Mangel als Ersatz das so genannte Lipoprotein(a)=LP(a) vermehrt auftritt. Dieses Fetteiweiß besitzt Arteriosklerose und Thrombosen fördernde Eigenschaften und ist ein Indikator für ein erhöhtes Risiko, an arteriosklerotischen Krankheiten zu erkranken.
- LP(a) als Ersatzstoff für fehlendes Vitamin-C und
- Vitamin-C als einen Ersatzstoff für LP(a) an.
| Lipoprotein(a) | Vitamin-C |
| nur beim Menschen, Primaten und Meerschweinchen in bedeutsamen Mengen | ist nur beim Menschen, Primaten und Meerschweinchen ein Vitamin |
| kommt erst seit etwa 40 Mio. Jahren vor | seit ca. 40 Mio. Jahren ein Vitamin |
| dichtet Gefäßdefekte ab | fördert die Erneuerung und stärkt die Struktur der Gefäße |
| Antioxidans | Antioxidans |
| fördert die Arteriosklerose | bei einem Mangel Förderung der Arteriosklerose |
R ath untersuchte den Einfluss eines chronischen Vitamin-C-Mangels auf Meerschweinchen (sie können neben dem Menschen und den Primaten auch kein eigenes Vitamin-C bilden). Rath fütterte zwei Gruppen mit Meerschweinchen mit der gleichen Menge an Cholesterin, Fetten, Eiweißen, Salz, Zucker und anderen Nahrungsbestandteilen.
Nota bene:
EIN VITAMIN-C-MANGEL UND AN LIPOPROTEIN(A) GEBUNDENES LDL-CHOLESTERIN SIND DIE EIGENTLICHEN RISIKOFAKTOREN UND INDIKATOREN ARTERIOSKLE- ROTISCHER PROZESSE!
- LP(a) ist bei Übergewichtigen und Normalgewichtigen gleich verteilt
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden bei erblicher Hypercholesterinämie durch die Höhe der LP(a)- und nicht der LDL-Spiegel bestimmt.
- LP(a)-Konzentrationen werden durch eine cholesterinarme Diät nicht berührt
- arteriosklerotische Plaques enthalten LP(a).
- Vitamin-C hemmt die HMG-CoA-Reduktase
- Vitamin-C schützt in Verbindung mit Vitamin-E die Fette vor Oxidation
- Vitamin-C stimuliert die Verstoffwechselung der Gallensäuren
Blutspiegel und Risikofaktor von LP(a)
D er Risikofaktor LP(a) lässt sich im Blut bestimmen. Ihm werden wie beim LDL-Cholesterin bestimmte Risiko- und Normwerte zugeordnet.
| Blutspiegel in mg/dl | Risiko |
| unter 20 | gering |
| 20 - 40 | mäßig |
| über 40 | sehr hoch |
Anmerkung: von 0 - 10 ist das Risiko höher als im Bereich von 10 - 20. Es besteht der Verdacht, dass bei sehr niedrigen Werten der Effekt der Gefäßabdichtung eher schlecht ist.
ERKENNTNIS: VITAMIN-C-MANGEL UND OXIDATIVER STRESS VON STOFFWECHSEL- PROZESSEN STÖREN DIE ERNEUERUNG DER GEFÄSSINNENWÄNDE. ERST LP(a) ERMÖGLICHT DAS ANHAFTEN DES LDL-CHOLESTERINS AN DIE INNENWÄNDE DER BLUTGEFÄSSE UND LEITET DEN PROZESS ARTERIOSKLEROTISCHER VERÄNDERUNGEN EIN.
Die Beeinflussung der Cholesterinspiegel
D ie Höhe des Cholesterins im Blut ist über verschiedene Mechanismen verschieden stark zu beeinflussbar.
Über die Nahrung
Vielen Patienten wird empfohlen, bei "erhöhten" Cholesterinwerten die Nahrung umzustellen. Eine Korrektur eines erhöhten Cholesterinspiegels über eine Veränderung der Nahrungsgewohnheiten alleine scheint jedoch nur selten die geeignete Maßnahme zu sein, da der Anteil des über die Nahrung aufgenommenen Cholesterins am Gesamtcholesterin nämlich nur sehr gering ist.
Daher ist auch bei einer konsequenten Umsetzung einer "Cholesterindiät" der Erfolg eher mäßig, wie Betroffene immer wieder berichten. Zudem leidet die Nahrungsvielfalt beträchtlich und lässt im Patienten Frust- und Verzichtsgefühle aufkommen.
Dass erhöhte Cholesterinspiegel nicht mit der Ernährung zusammenhängen, beweist auch die folgende, wahre Geschichte:
Ei
Hühnerei enthält viel Cholesterin.
Die allgemeine Empfehlung lautet, bei erhöhten Cholersterin - Blutspiegeln den Verzehr cholesterinhaltiger Lebensmittel einzuschränken. Ein Ansatz, der schon viele Betroffene gefrustet hat.-
Der Patient hatte Cholesterinwerte im Blut von etwa
200mg/dl. Die Gefäße waren alle bestens in Ordnung. Es gab keine
arteriosklerotischen Ablagerungen. Kein schlechtes Ergebnis für einen 88
Jahre alten Menschen, möchte man sagen.
Noch erstaunlicher war die Tatsache, dass sich dieser Mann (Engländer) seit etwa 15 Jahren tagtäglich 25 (!) Eier einverleibte. Nach der Ansicht heutiger Cholesterinkoryphäen hätte der Mann an den hohen Cholesterindosen und ungesättigten Fettsäuremengen schon lange schwer erkranken oder sterben müssen. Doch er war kerngesund.
Noch eine bemerkenswerte Tatsache: In Afrika gibt es ein Nomadenvolk, welches sich noch genau so ernährt wie seine Urahnen. Der Speiseplan enthält pro Tag etwa 10 Liter sehr cholesterinreiche Kamelmilch, deren Fettgehalt zudem etwa doppelt so hoch wie bei unserer Kuhmilch. Trotz der cholesterin- und fettreichen Ernährung ist dieses Volk von normaler Statur und weist keinerlei Gefäßschäden auf.
Pflanzliche Fette eignen sich aber nur halb so gut, den Cholesterinspiegel zu senken.Zucker und Erhöhung der Cholesterinspiegel
Ü bermäßiger Verzehr raffinierten Zuckers verstärkt die Gefahr eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes, da er die Blutfette erhöht und den HDL-Cholesterin-Anteil senkt. Zucker gehört zur Klasse der Kohlenhydrate, die ihren Namen wegen des immer vorhandenen Anteils an Kohlenstoff und Wasser erhalten haben und deren Funktion in der Bereitstellung von Energie besteht.
Das bedeutendste Kohlenhydrat ist die Stärke. Sie findet sich z. B. in Kartoffeln, Obst und Gemüse. Mit der Aufnahme von 300g Stärke sind ungefähr 50% des täglichen Energiebedarfs gedeckt. In vielen Obst- und Gemüsesorten sind größere Mengen an Einfachzucker (Glukose und Fructose) und Zweifachzucker (bestehend aus Glukose und Fructose) enthalten. Nach einer enzymatischen Aufspaltung gelangt die Glukose über die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf, der sie zu ihrem "Verbrennungsort", den Zellen, transportiert.
Verschiedene Zuckerarten
Zucker kann aufgrund der Stoffwechselwege den Cholesterin - Spiegel erhöhen. Allein der Verzicht auf Zucker (Süßigkeiten etc.) kann einen großen Anteil an der Normalisierung haben.- So entsteht Körperwärme und wird die Aufrechterhaltung der biologischen Zellfunktionen gesichert. Im Laufe der Entwicklung hat sich der menschliche Organismus auf die Aufnahme und Verstoffwechselung von etwa 8g Fructose (aus Obst und Honig) und ca. 300g Glukose aus stärkehaltigen Nahrungsmitteln eingerichtet.
- Nach der Einführung der Saccharose stieg die tägliche Menge des Zuckerverzehrs auf etwa 75g pro Tag. Heute kann man davon ausgehen, dass über Lebensmittel, denen von Geschmacksdesignern mittels Zucker appetitlicher gemacht wurden, und Süßigkeiten die tägliche Menge an aufgenommenen Zucker 100 bis 125g beträgt.
- 100g Saccharose (Haushaltszucker) werden bei Kontakt mit Wasser in 53g Glukose und 53g Fructose getrennt. Während die entstandene Glukose ihren Weg zu den Körperzellen antritt, um dort verbrannt zu werden, verstoffwechselt der Organismus die Fruktose in Acetat, eim Salz der Essigsäure.
- In der aktiven Form als Coenzym A spielt Acetat eine Hauptrolle im Zitronensäurestoffwechsel (Energiegewinnung aus dem Kohlenhydrat- Eiweiß- und Fettstoffwechsel), in der Glykolyse (Verstoffwechselung der Glukose bis zur Milchsäure) und im Fettstoffwechsel.
- Aus Acetat bildet die Leber Cholesterin. D.h. je höher die aufgenommene Menge an Saccharose desto höher die negative Auswirkung auf den Cholesterinspiegel.
- Schon in den 60ger und 70ger Jahren haben Wissenschaftler den Einfluss von Zucker (Saccharose) auf die Höhe des Cholesterinspiegels untersucht. Winitz et al. haben 18 Personen in eine geschlossene Wohneinheit aufgenommen. Es wurde sichergestellt, dass sämtlichen Probanten der heimliche Verzehr anderer Nahrung als der, die das Versuchsprotokoll erlaubte, unmöglich gemacht wurde. In den ersten 3 Wochen wurden die Testpersonen ganz normal ernährt; danach wurden die Probanten mit ausgewogener Nahrung versorgt: Neben vielen Mineralien, Vitaminen, Aminosäuren enthielt die Nahrung wenig Fett und nur Glukose als Kohlenhydrat.
- Schon innerhalb weniger Wochen sank der Cholesterinspiegel deutlich. Nachdem man 25% de Glukosemenge mit Saccharose ersetzt -aber den Rest der ausgewogenen Nahrung unverändert gelassen hatte- zeigte sich wieder eine Erhöhung des Cholesterinwertes.
- Schließlich verzichtete man wieder auf die Saccharose, und prompt zeigte sich wieder eine Senkung hoher Cholesterinwerte (genaue Werte siehe Tabelle) bis zu einem absoluten Niedrigstwert.
Einfluss der Saccharoseaufnahme auf den Cholesterinspiegel
Durchschnittswerte von 18 PersonenArt der Nahrung Cholesterin - Spiegel in mg/dl Versuchs - Phase Differenz in % zum Vorwert Differenz in % zum Ausgangs - Wert Zivilisationskost Ausgangswert 227 Beginn des Versuchs - - normale Ernährung 173 nach 2 Wochen - 23,78 - 23,7 ausgewogen - nur Glukose 160 nach 4 Wochen - 7,51 - 29,52 ausgewogen - 75% Glukose und 25% Saccharose 178 nach 7 Tagen +11,25 - 21,59 ausgewogen - 75% Glukose und 25% Saccharose 208 nach weiteren 2 Wochen + 16,8 - 8,38 ausgewogen - nur Glukose 175 nach 2 Wochen - 15,87 - 22,91 ausgewogen - nur Glukose 150 Studienende nach 19 Wochen - 15,29 - 33,93
Allein durch den konsequenten Verzicht auf Saccharose bei einer gleichzeitig vollwertigen und vitalstoffreichen Ernährung konnte bei den Versuchspersonen der Cholesterinspiegel um ein Drittel gesenkt werden!
Neben Winitz et al. haben auch andere Wissenschaftler den Beweis erbracht, dass der Verzehr von Sacchrose den Cholesterinspiegel ansteigen lässt.
Der Umkehrschluss gilt natürlich ebenso. Der Verzicht auf den Konsum von Saccharose wird wahrscheinlich auch einen positiven Einfluss auf die Cholesterinwerte ausüben.
Daher sollte Naschen, Süßen der Getränke, der Verzehr von Kuchen und süßen Teilchen usw. eingeschränkt werden, wenn ein erhöhter Cholesterinblutwert gesenkt werden soll.
Ebenso empfiehlt es sich, die Zusammensetzung der Fertiglebensmittel genau zu kontrollieren, denn ein Großteil der Fertignahrung wird durch einen reichlichen Zuckerzusatz geschmacklich "aufgepeppt"; diese versteckten Zucker machen schon einen Großteil der Zuckeraufnahme aus. Weitere Informationen zum Haushaltszucker und seine Auswirkungen finden Sie unter Diät.
Obst und Gemüse sind Lieferanten der Mikronährstoffe und schützen vor Arteriosklerose. Es ist bekannt, dass 2-3 rohe Karotten den Cholesterinspiegel um 10-20% senken können. Knoblauch Ingwer und Zwiebeln vermindern die Kelbrigkeit der Blutzellen und vermindern die Gefahr des Anhaftens der Blutzellen an den Arterienwänden.
Alkohol scheint, sofern er in Maßen genossen wird (2 Gläser Wein oder Bier pro Tag), einen schützenden Effekt auszuüben, da er die HDL-Fraktion des Cholesterins erhöht. Besonders Rotwein enthält viele Antioxidantien, die eine Oxidation der Blutfette vermeiden helfen.
Kaffee kann in größerer Menge (mehr als 4 Tassen pro Tag) genossen die Blutfettspiegel sogar erhöhen.
Es klafft im Normalfall bei der Empfehlung einer cholesterinfreien oder cholesterinarmen Ernährung eine große Lücke zwischen Wunsch und Wahrheit:
Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten übt wirklich nur einen beschränkten Effekt auf die Höhe des Cholesterinspiegels aus, denn die Schwankungen des Cholesterinspiegels betragen nahrungsbedingt maximal 5% nach oben oder nach unten. Da die Leber die vorhandenen Schwankungen schnell auszugleichen versucht, ist der Effekt der nahrungsbedingten Cholesterinerhöhung oder -senkung innerhalb 12 bis 48 Stunden verpufft.
Dies ist auch der Grund, warum die einfache Rechnung " Kein Cholesterin im Essen = niedrige Cholesterinspiegel = geringe Herzinfarktgefahr" nur selten aufgeht.
Über den Feedbackmechanismus:
W ie weiter oben schon beschrieben wurde, kann eine Verschlackung des Disse-Raumes zu einer nicht angepassten gesteigerten Cholesterinproduktion der Leber führen, die sich in hohen Cholesterinwerten im Blut widerspiegelt.
Daher sollte auf eine konsequente Entschlackung von Organismus, Leber und Disse-Raum Wert gelegt werden, um der Leber eine physiologisch angepasste Cholesterinproduktion zu ermöglichen.
Einnahme von Medikamenten:
A rzneien verhindern auf chemischen Wege die Bildung des Cholesterins, wodurch eine Erniedrigung der Cholesterinspiegel erreicht wird.
Durch die Blockade des maßgeblichen Enzyms verhindern die HMG-CoA-Reduktase-Hemmer einen Teil der Cholesterinbildung und senken die Cholesterinspiegel im Blut. Es gibt noch weitere Mechanismen, der Hemmung der Cholesterinsynthese.
Rückresorption (Wwiederaufnahme) durch die Leber:
D as HDL-Cholesterin transportiert Cholesterin aus der Peripherie der Gewebe (und auch den Blutgefäßwänden) in die Leber zur Verstoffwechselung. LDL-Cholesterin-Rezeptoren entfernen das im Blut zirkulierende Cholesterin.
In den so genannten ITO-Zellen, die auch "fat storing cells" (Fett speichernde Zellen) genannt werden, werden die Grundsubstanzkomponenten gebildet.
Historisches zu den Lipidsenkern
- Schon in den 70er
Jahren wurde auf Initiative der WHO (Welt-Gesundheits-Orgnisation) eine Studie
über den Zusammenhang von Herzinfarkt und Cholesterinspiegeln im Blut
initiiert.
Damals kamen Substanzen der Clofibratgruppe als Lipidsenker zum Einsatz. Nach einiger Zeit musste die Studie wegen zu starker Nebenwirkungen abgebrochen werden. - In den
80ern wurde eine Untersuchung zum Herzinfarktrisiko bei erhöhten
Cholesterinspiegeln durchgeführt.
Die eingesetzte Substanz war Cholestyramin. Das Ergebnis war, dass in der Cholestyramingruppe etwa so viele Menschen am Herzinfarkt starben als in der Kontrollgruppe ohne Medikament. Besonders häufig waren Unfälle und Selbstmorde. - Die Substanzklasse der Statine (HMG-CoA-Reduktase-Hemmer) drängte in der jüngeren Vergangenheit auf den Markt. Doch scheinen diese Lipidsenker nicht nur die Cholesterinproduktion zu drosseln, auch die Produktion vom Coenzym Q10 (Ubiquinon) (Coenzyme sind an Enzymreaktionen beteiligt; Ubiquinon überträgt Wasserstoff in der Atmungskette) wird herabgesetzt. Bei Patienten mit einer Herzmuskelschwäche kann dies zu einer lebensbedrohlichen Herzinsuffizienz führen.
-
"Krebs durch blutfettsenkende Medikamente" war die
Schlagzeile, mit der das "Journal of the Amerikan Medical Association" (JAMA,
Amerikanisches Ärtzeblatt) die medizinische Fachwelt alarmierte.
Die Veröffentlichung erfolgte am 03.01.1996. Die Ärzte Dr. T. Newman und Dr. S. Hulley von der Universität San Franzisko sprachen den Cholesterinsenkern der Substanzklassen "Fibrate" (Clofibrat und Abkömmlinge) und "Statine" potentiell krebserregende Wirkung zu.
Sie empfahlen den Ärzten, diese Substanzen zu meiden. Dieser Artikel sorgte in Amerika für reichlich Unruhe, wurde aber in der BRD irgendwie "überlesen". - In ihrem Artikel berichteten die Forscher nicht etwa von
eigenen Forschungsergebnissen, sondern hatten bei ihrer Recherche
festgestellt, dass in den Zulassungsunterlagen der Hersteller in den
Tierversuchen eine erschreckend hohe Anzahl von Krebsfällen (auch schon bei
niedrigen Dosierungen) aufgetreten war.
Dass die Hersteller trotzdem die Zulassung der FDA (amerikanische Nahrungsmittel- und Gesundheitsbehörde) erhielten ist ein anderer -inzwischen aufgedeckter- Skandal. - Um Lipidsenker marktfähig zu machen, führte man über
Jahrzehnte Versuche an Kaninchen durch. Das Ergebnis war ganz klar: Test
hatten bewiesen, dass Cholesterin arteriosklerotische Veränderungen bei den
Kaninchen hervorgerufen hatte.
Damit konnte man skeptischen Ärzten und Patienten glaubhaft machen, wie böse und gesundheitsgefährdend Cholesterin ist.
Was man verschwieg, war die Tatsache, wie man die Tests durchgeführt hatte. Die armen Tiere wurden Cholesterinspiegeln von 1.200mg/dl ausgesetzt. Damit wurde der eigentliche Basiswert auf das 30-fache gesteigert, was einer Vergiftung der Tiere gleich kam.
Beim Menschen würde das ein Spiegel von 7.000mg/dl bis 9.000mg/dl bedeuten und der betreffende Mensch hätte bei solch hohen Cholesterinspeigeln vielleicht 1 Woche Überlebensfrist.
In dieser Zeit würde sich das Cholesterin in allen Organen ablagern und diese recht schnell funktionsunfähig machen, was unweigerlich zum Tode führen würde.
Die Kaninchen starben an der Verfettung und Funktionsuntüchtigkeit ihrer Organe. Doch bei der Präsentation der Tierversuche wurde verschwiegen, dass die Blutgefäße bis zuletzt sauber geblieben waren. Die Ablagerungen waren erst im finalen Stadium zu bemerken und keinesfalls arteriosklerotischer Art hervorgerufen.
Mikronährstoffe - die Arteriosklerose-Prophylaxe
I n der Ärzteschaft ist bekannt, dass etliche Patienten einen chronisch erhöhten Cholesterinspiegel im Blut gut tolerieren und nicht an den Folgekrankheiten Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall usw. erkranken oder leiden.

Durchschnittliche Cholesterinspiegel
Durchschnittliche Cholesterinspiegel in verschiedenen Altersklassen von 35 bis 64 Jahren.
Die Arbeit von Dr. med. Mustafa Kemal Porsch-Özcürümez, Universität Gießen, 1999, wurde bei 2816 Personen im Auftrag von Krankenkassen durchgeführt. Ab Mitte 30 wäre praktisch jeder Deutsche bei dem heute gültigen Grenzwert von 200mg/dl ein Kunde für Lipidsenker. Goldene Zeiten für die Hersteller der Präparate, weiter steigende Medikamentenkosten für das Gesudheitssystem.
Gerade Vitamin-C spielt hier eine bedeutende Rolle, denn die Zellen unserer Blutgefäße werden miteinander "vernetzt" (Collagengewebe). Für die richtige Vernetzung der Zellen ist hauptsächlich Vitamin-C (und nebenbei noch andere Mikronährstoffe) verantwortlich.
Bei einem chronischen Mangel an Vitamin-C entstehen bei unvollständiger Vernetzung der Zellen untereinander kleine "Löcher" in den Gefäßwänden.
Hier greift das an Apo-a gebundene Cholesterin ein. Es übernimmt gleichsam eine "Kitt-Funktion" und verstopft die kleinen Risse im neu gebildeten Zellverbund der Gefäßwand. Dieser Prozess wird durch den "Klebstoff" des Apo-a erst möglich.
I m Laufe der Zeit werden die Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden immer größer und machen die Blutgefäße immer starrer.MIT DIESEM PROZESS BEGINNT DIE VERKALKUNG DER BLUTGEFÄSSE, DIE ALS ARTEIOSKLEROSE BEZEICHNET WIRD.
Als Folge erscheinen Krankheiten wie Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen (kalte Extremitäten, geistige Beeinträchtigungen, geringere Leistungsfähigkeit wegen einhergehender Herzprobleme, Gefahr des Herzinfarktes) und weitere Erkrankungen.
Die stärkere werdenden Ablagerungen lassen den Durchmesser der Blutgefäße immer kleiner werden und erschweren den Transport von Nährstoffen und Sauerstoff zu Organen und Zellen.
Der Herzinfarkt tritt ein, wenn die Koronararterien (allerfeinste Blutgefäße am Herzen zu stark verstopfen und der Sauerstoff- und Nährstofftransport die Herzmuskelzellen nicht mehr ausreichend versorgen kann.
Beim Herzinfarkt stirbt ein Teil des Gewebes des Herzmuskels ab. Dadurch vermindert sie die Leistungsfähigkeit des Herzens zum Teil erheblich. Durch mehrere Herzinfarkte können so viele Herzmuskelzellen absterben, dass das Herz seine Funktion völlig einstellt.
Der Schlaganfall tritt ein, wenn wegen der Verstopfung der Blutgefäße ein Teil des Gehirns nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden kann. Dabei gehen Gehirnzellen oder ganze Gehirnareale zugrunde. Die Beeinträchtigungen der Lebensqualität nach einem Schlaganfall können von "gar nicht" bis "totale Pflegebedürftigkeit" reichen. In einigen Fällen kann auch der erste Schlaganfall schon zum Tode führen.
Forschungsergebnisse
W ie Rath und Pauling schon anfangs der 90er Jahre erforschten, ist es
- hohes Cholesterin bei Lebewesen, die selbst kein Vitamin-C produzieren können, die Auslösung arteriosklerotischer Prozesse ermöglicht, und
- kann Vitamin-C bei einer ausreichend hohen Aufnahme einen Teil des LP(A) aus der Bindung vom LDL-Cholesterin verdrängen.
- Somit fehlt
dem "bösen Cholesterin" die Möglichkeit, sich an Gefäßen anzuheften und so
kann es trotz evtl. hoher Spiegel im Blut keine arteriosklerotische Prozesse
auslösen.
Eine konstante regelmäßige Einnahme der richtigen Mikronährstoffe in ausreichender Dosierung verhindert aber die Bildung dieser "kleinen Löcher", somit auch die Anlagerung von Cholesterin und minimiert die Gefahr der Erkrankung an o.g. Gesundheitsstörungen.
A rteriosklerose kommt im Bereich der Vitamin- C-produzierenden Tierwelt praktisch nicht vor. Sie tritt aber bei Lebewesen auf, die kein Vitamin-C produzieren können. Daher könnte die neue Gleichung gegen arteriosklerotische Prozesse lauten:
Cholesterin plus ausreichend Vitamin-C = Geringe Gefahr der Arteriosklerose.
Und diese Gleichung hat wesentlich mehr Wahrheitsgehalt als die Gleichung zu Beginn des Artikels. Doch werden diese Forschungsergebnisse im Therapieansatz nicht genützt.
Statt dessen wird eine Halbwahrheit zum Dogma erhoben und Patienten mit teuren Medikamenten, die von Nebenwirkungen und Risiken nicht frei zu sein scheinen, behandelt.
Die Frage nach dem "Warum" lässt sich einfach beantworten. Vitamine sind nicht patentierbar, neu entwickelte Pharmazeutika schon. Und mit patentierten Medikamenten lässt sich einfach besser Geld verdienen.
Dabei die Atherosklerose mit rein natürlichen Stoffen vermeidbar und auch therapierbar. Die Natur macht es uns vor: Während ihres Winterschlafs lagern Tiere Fett in den Arterienwänden ein. Hier beginnt ein arteriosklerotischer Prozess. Der Auslöser ist die Drosselung der Vitamin-C-Produktion und die fehlende Mikronährsoffaufnahme während des Winterschlafs.
Mit dem Verzehr vitaminreicher Nahrung und der gesteigerten Vitamin-C-Produktion im Frühjahr werden die Fettablagerungen an den Arterienwänden wieder aufgehoben. Die Anlagerung und auch die Auflösung arteriosklerotischer Prozesse sind natürliche Vorgänge! Und auch der Mensch kann die Natur für sich nutzbar machen und arteriosklerotische Ablagerungen langsam wieder auflösen. Er muss nur die richtigen Mikronährstoffe in der richtigen Konzentration einnehmen.
inengung des Aortenbogens
Magnet-Resonanz-Aufnahme einer Einengung des Aortenbogens.
Jede Einengung (egal ob Abschnürung des Gefäßes oder durch Ablagerungen an der Gefäßinnenwand) hat eine verschlechterte Blutzufuhr zur Folge. Wird diese zu stark, leidet die Ernährung des zu versorgenden Gewebes mit der Konsequenz von Minderfunktion bis hin zum Zelltod.
Erblich bedingte Hypercholesterinämie
D iese Form erhöhter Cholesterinspiegel nimmt eine Sonderstellung ein. Hier ist der LDL-Rezeptor der Zellmembran in seiner Funktion gestört und deswegen kann die Leber LDL-Cholesterin in nur unzureichendem Maße aus dem Blut wieder aufnehmen, und es kommt zu Cholesterinspiegeln von über 400mg/dl.
Meist liegt bei dem Personenkreis mit dieser Erkrankung auch ein erhöhter Triglyceridspiegel vor. Bei dieser Form der Hypercholesterinämie verspricht der Einsatz der Cholesterinsenker, da die Betroffenen eine deutliche Neigung zur Arteriosklerose des Gefäßsystems aufweisen, mehr Erfolg.
Die Rolle der Industrie
B islang gibt es keine eindeutigen Bestätigungen, dass eine Senkung des Cholesterinspiegels eine Schutzfunktion für die Gefäßwände ausübt. Schon Mitte der 90ger Jahre lagen klare diesbezügliche Erkenntnisse vor.
Eine große Untersuchung an 12 europäischen Bevölkerungsgruppen z.B. ergab, dass zwischen den Cholesterinwerten und Gefäß- und Herzerkrankungen kein Zusammenhang besteht.
Etliche Studien (Simvastatin, Finnische-Multifaktorielle-Studie, Helsinki-Herz-Studie, Framingham-Studie, Clofibrat-Studie) zeigten einerseits einen nur mäßigen Erfolg, andererseits aber extreme Nebenwirkungen bis hin zu deutlich erhöhten Todesfallraten im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Medikament.
Durch Sponsoring bestimmter Patientenselbsthilfegruppen und Arbeitskreise werden neue Wahrheiten unters Volk gebracht. Natürlich werden nur die Institutionen gesponsort, die im Sinne des Produzenten agieren.
Über freie Journalisten werden bei Tageszeitungen längere Artikel oder gar ganze Seiten als Information für Betroffene plaziert. Zufälligerweise lässt sich aus diesen Informationen auch das modernste und effektivste Medikament erkennen.
Jeder Betroffene möchte für sich aus das beste Medikament und wendet sich natürlich an seinen Arzt, um auf das neueste und auch erfolgversprechendste Therapieprinzip umgestellt zu werden.
H at die JAMA (Amerikanisches Ärzteblatt) doch mit der Behauptung Recht, dass bestimmte Cholesterinsenker äußerst gefährliche bis tödliche Nebenwirkungen haben können? Und wie ist der Lipobay®-Skandal in diesem Kontext zu sehen? War Bayer wirklich bekannt, dass das Medikament gravierendste Nebenwirkungen produzieren kann?
Erfolgte die Meldung an die Gesundheitsbehörden wirklich nicht, weil monetäre Interessen im Vordergrund standen
Fakt ist, dass Hochglanzbroschüren das Prinzip der Cholesterinsenkung als die einzig kardio (Herz)- und gefäßprotektive Maßnahme herausstellen und eine ganze Nation die neuen Ergebnisse und Erkenntnisse immer wieder aufs Neue eingetrichtert bekommt.
Wert dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse
I nzwischen gibt es viele namhafte Wissenschaftler, welche die ganze Cholesterin-Story als blanken Unsinn und als geschickt angelegten Bluff, der nur dazu dient, einen Großteil der Bevölkerung als Lipidsenker-Dauerkunden zu gewinnen, um möglichst viel Profit zu machen.
Es gibt nicht wenige Tatsachen, die gegen die Cholesterinhypothese sprechen:- Die Todesraten in
Frankreich betragen nur etwa ein Drittel der Todesfallrate der USA oder von
Großbritannien. In den 3 Ländern ist der Wert des Blutcholesterins ungefähr
gleich, wobei der in Frankreich sogar darüber liegt.
Die belgische Rate beträgt nur die Hälfte der dänischen, und die griechische Herzinfarktrate mit Todesfolge ist nur ein Drittel so hoch wie die nordirische. In allen Ländern ist die Lebenserwartung in etwa gleich. - Die These, Länder mit einem niedrigeren Fettkonsum wiesen
eine niedrigere tödlich verlaufende Herzinfarktrate auf, ist falsch: Amerikaner
und Engländer leben cholesterinbewusst.
Trotzdem ist ihre Herzinfarkt-Todesrate wesentlich höher als die der Japaner oder Franzosen, die bekanntlich viele Fette zu sich nehmen. - Der Rückgang der Herzinfarktrate in den Industrieländer beruht auf verbesserten operativen Techniken, die es ermöglichen, etwa 60% der Herzinfarktpatienten zu retten, und hat mit Cholesterinsenkern nichts zu tun.
- Bei seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen liegt der
Normalwert des Serumcholesterins bei etwa 250mg/dl. Die Normwertgrenze bei
ungefähr 200mg/dl anzusetzen, ist physiologisch gesehen äußerst bedenklich, da
Cholesterin von allen Einheiten der Zelle für eine normale Funktion benötigt
wird.
Ein Absinken des Cholesterinspiegels führt daher zu Funktionseinschränkungen der Zelle. Im schlimmsten Fall kann daraus Krebs entstehen. - Die Framingham-Studie (1950 initiiert) sollte den
Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesterin und einer Verkalkung der
Herzkranzgefäße beweisen. 1969 drehte Nixon den Geldhahn zu und die Studie wurde
abgebrochen, denn in den Jahren zuvor wurde 1952, 1954, 1956 und 1958 immer
wieder der Grenzwert "korrigiert", um zu "Ergebnissen" zu kommen.
1964 verschwanden sogar die Analysedaten von 5000 Patienten! Erst wesentlich später gelang im Jahre 1987 die Einsicht in die Originaldaten und offenbarten Ungeheuerliches: Es zeigte sich, dass bei einigen Gruppen die Serumcholesterinwerte der Koronarsklerosepatienten mit im Mittel 235mg/dl sogar niedriger lagen als in der Gruppe der Gesunden; hier lag der Durchschnittswert bei 242mg/dl.
Das eigentlich Erschreckende ist, dass schon 1960 statistisch gesichert war, dass erhöhte Cholesterinspiegel keine Koronarsklerose verursachen, aber aus kommerziellen Gründen wurde diese Tatsache verschwiegen, um auf keinen Dollar aus dem Verkauf der Lipidsenker verzichten zu müssen. Für Studienteilnehmer und für viele Patienten mit gravierenden Folgen? - Eine Analyse von 60 Studien zu Ernährung und Diät ergab, dass eine Diät keinen Einfluss auf die Höhe der Cholesterinspiegel hat,die Form der Ernährung keinen Einfluss auf das Auftreten der Koronarsklerose besitzt.
- Bei der Clofibrat-Studie zeigte sich ein Anstieg der Gesamtsterblichkeit und der Krebssterblichkeit unter einer Clofibrat-Medikation. Nach 4 Jahren musste die Studie abgebrochen werden.
- Die Simvastatin-Studie wird wegen ihrer ungenauen
statistischen Anlage kritisiert. Die Patienten wurden nicht nach dem
Zufallsprinzip in die Studiengruppen verteilt. Daher fehlt ihr echtes
wissenschaftliches Niveau und Aussagefähigkeit. Hinzu kommt, dass die Studie in
den Labors des Herstellers realisiert wurde.
Die klinischen Parameter wie auch die Feststellung der Todesursache wurde nicht von Ärzten (und wenn doch, waren sie kardiologisch unvollständig ausgebildet), sondern von medizinischem Pflegepersonal, von Angehörigen der Studienteilnehmer und über Leichenschauscheine, die eine sehr hohe Fehlerquote besitzen, durchgeführt. - Die Finnische Multifaktorielle Studie sollte den Schutz
einer Cholesterinsenkung vor arteriosklerotischen Prozessen wissenschaftlich
begründen. Genau das Gegenteil kam dabei heraus:
-
Die medikamentös behandelte
Gruppe hatte eine dreifach höhere Herzinfarktrate als die Gruppe ohne
Medikament. In der behandelten Gruppe war die Zahl der gesamten Todesfälle um
ein Drittel höher als in der unbehandelten Gruppe. Die Zahlen sprechen für sich.
- Die Helsinki-Herzstudien I und II: In beiden Studien
(Veröffentlichung 1987) ergab sich kein Unterschied zwischen der behandelten und
unbehandelten Gruppe einer koronaren Arteriosklerose. Die Todesfallraten waren
in beiden Studiengruppen gleich.
In der Gruppe mit der medikamentösen Cholesterinsenkung trat eine Zunahme der Todesfälle von etwa 40%, die nicht auf koronare Arteriosklerose zurückzuführen war auf. Die Gesamttodesrate lag in der Gruppe der Cholesterinsenkung um 20% höher als in der Kontrollgruppe.
- Die zweite
Helisnki-Herz-Studie (Veröffentlichung 1993) zeigte noch alarmierendere
Ergebnisse: Die Steigerung betrug 50% bei der tödlichen, bei der nichttödlichen
Rate der Herzinfarkte und auch bei der Gesamtsterblichkeit. Die Krebstodesfälle
nahmen um 43% zu.
Trotz dieser Studienergebnisse preisen Hochglanzprospekte, Artikel in der Zeitung und Video-Informations-Cassetten das einzigartige Prinzip der Cholesterinsenkung zur Verhütung arteriosklerotischer Prozesse. Ich habe vie zu diesem Thema gelernt, mir eine eigene Meinung gebildet und meine auch, jetzt die getroffenen Aussagen beurteilen zu können.
Genau so sollte jeder Patient und Betroffene vorgehen. Er sollte sich auch die Mühe machen, Aussagen zu hinterfragen und auch über die andere Seite der Medizin ein Problem zu beleuchten und verstehen zu wollen. Vieles klärt sich dann von selbst.
Im Falle des Gesundheitsrisikos erhöhter Cholesterinspiegel konnten Sie jetzt schon reichlich Informationen sammeln. Im Buchhandel gibt es genügend weiterführende kritische und fachkompetente Literatur zu diesem und auch zu anderen Themen.
Oxycholesterin
N ach allem möchte ich Ihnen doch noch ein " böses Cholesterin" präsentieren: Es heißt Oxycholesterin. Sie haben noch nichts davon gehört?
Das ist keine Schande, kennen doch selbst profilierte Ernährungswissenschaftler und Ernährungsberater diese Substanz nicht. Es gibt nur wenig Forschungserkenntnisse darüber und diejenigen Personen, die davon wissen, reden nur wenig darüber.
Warum es totgeschwiegen wird? Weil es besorgniserregende Erkenntnisse dazu gibt.
Oxycholesterin ist oxidiertes Cholesterin und entsteht bei der industriellen Verarbeitung (Sprühtrocknung unter Sauerstoff) der Fette. Produkte, die Oxycholesterin enthalten, sind u.a.: geriebener abgepackter Parmesan, Puddingpulver, Blätterteigwaren, Eipulver, Nudel-Eiergerichte, Eiscremes. Gerade Fertigmenüs (und speziell die für die Mikrowelle) enthalten große Mengen dieses schädlichen Stoffes.
D.h., gerade der Personenkreis, der Fertiggerichte und bequemes Kochen favorisiert, sollte sich überlegen, ob er diese Art von Speisen weiterhin im gleichen Ausmaß verzehren möchte. Meist sind es industriell zubereitete Produkte, die arm an Mikronährstoffen sind.
Und da sich Anhänger einer "Junk-Food-Ernährung" sowieso vitalstoffarm ernähren und deswegen sowieso schon gefährdeter für arteriosklerotische Veränderungen sind, hat Oxycholesterin bei ihnen noch leichteres Spiel.
Das wäre doch eine Infomation für diejenigen, die sonst alle anderen wichtigen neuen Erkenntnise auf Hochglanzbroschüren oder Video(ten)-Cassetten unters Volk bringen. Und es wäre auch eine Information die es wirklich wert wäre, unter das Volk gebracht zu werden, weil Oxycholesterin wirklich die Gesundheit beeinflussen kann.
Schlussfolgerung
Cholesterin ist also ein eminent wichtiger Stoff für den menschlichen Organismus. Es ist an hormonellen Prozessen beteiligt, ist wichtig für den Stoffwechselprozess und die Stabilität der Zellen, spielt eine große Rolle bei der Leistungsfähigkeit des Immunsystems und übt noch weitere Funktionen im Körper aus.
Versuche aus den 30er Jahren bewiesen schon die Wichtigkeit des Vitamin-c-Moleküls für die Gefäßwände.
Rath konnte nachweisen, dass ein chronischer Vitamin-C-Mangel zu arteriosklerotischen Prozessen der Arterieninnenwand führt und diese Prozesse auch durch Vitalstoffe wieder aufgelöst werden können.
Den LP(a)-LDL-Cholesterin-Komplex als Hauptverursacher arteriosklerotischer Prozesse zu erkennen, war sicherlich ein herausragendes Ergebnis medizinischer Forschung. Doch leider blieb die pharmazeutische Forschung auf halben Wege stehen und nahm die Forschungsergebnisse von Rath und Pauling nicht in ihr Therapiekonzept der Hypercholesterinämie auf.
Diese beiden Forscher hatten schon 1990 bewiesen, dass eine ausreichende Versorgung mit Vitamin-C (und auch andere Mikronährstoffe sind wichtig) den Risikofaktor Lipoprotein(a), der dem LDL-Cholesterin das Anhaften an der Gefäßinnenwand ermöglicht, senkt und damit aus das Risiko arteriosklerotischer Prozesse minimiert. Ob die pharmazeutische Industrie diese Forschungsergebnisse nicht kannte oder sogar bewusst ignorierte, sei der Phantasie jedes einzelnen überlassen.
Fakt ist, dass ein logisch klingendes Therapiekonzept zur Behandlung der Hypercholesterinämie über Lipidsenker geschaffen und in die Praxen getragen wurde. Jahrelange Kampagnen konnten einiges in den Köpfen der Therapeuten und Bürger verändern. Eine Halbwahrheit (oder besser eine Lüge?) ist zum "Credo" geworden.
D och ein Absenken physiologisch notwendiger Cholesterinspiegel in einen unphysiologisch niedrigen Bereich hat für den Konsumenten Konsequenzen:
Eine Reduzierung physiologischer Cholesterinspiegel kann auf die Funktion des menschlichen Organismus und seiner Zellen massive negative Einflüsse haben. Leistungsabfall, unerklärliches Unwohlsein sind erste Symptome, die nach einiger Zeit der Einnahme von Lipidsenkern auftreten können. Auch ernstere Nebenwirkungen bis hin zur Krebsgefahr sind in der Diskussion. Auch berichten Patienten mit Hypercholesterinämie nach einem Absetzen der Medikation von wieder ansteigender Vitalität und Leistungssteigerungen.
An Apo-a gebundenes LDL-Cholesterin hat aber auch die unangenehme Eigenschaft, sich in den Innenwänden der Blutgefäße anzulagern und Arteriosklerose zu verursachen. Doch dieser Prozess ist nur möglich, weil der (Wieder)Aufbau der Blutgefäße aufgrund eines Mikronährstoffmangels (neben Vitamin-C fehlen auch andere Vitalstoffe) nicht funktioniert!
Eiscreme
Ein möglicher Lieferant von Oxycholesterin, dem gefährlichsten Cholesterin. Zudem enthält Eiscreme im Regelfall viel Saccharose.
Der Verzehr von Saccharose (Haushaltszucker) sollte stark eingeschränkt und die Nahrung möglichst vollwertig und unverfälscht eingenommen werden. Leider ist die heutige Nahrung nicht mehr so vitalstoffreich wie in vergangenen Jahrzehnten.
Daher scheint in vielen Fällen die Einnahme von Mikronährstoffpräparaten angebracht zu sein. Mehr Infos hierzu in Orthomolekulare Medizin.
Was macht es da für einen Sinn, Cholesterinspiegel zu senken, wenn die Ursache ein Nährstoffmangel ist!?! Würde es nicht mehr Sinn machen, die Aufnahme der Vitalstoffe zu verbessern, um auf diese Weise die Erneuerung der Blutgefäße zu optimieren?
Würde es nicht mehr Sinn machen, einen Großteil des Apo-a aus der LDL-Cholesterin-Bildung zu drängen, um das Ankleben des LDL-Cholesterins an der Gefäßwand unmöglich zu machen? <
Was nützt es, einem Patienten 60 Jahren bei einem Cholesterinspiegel von 230mg/dl vor erhöhter Artersiosklerosegefahr Angst zu machen? Der Durchschnittspatient diesen Alters produziert Cholesterinspiegel von 250mg/dl!
Hier wäre eine Empfehlung zur Eliminierung des eigentlich "Bösen", des LP(a), durch eine ausreichende Einnahme von Mikronährstoffen weit geeigneter!
So manches Mal berichten mir Patienten, sie trauten sich nicht mehr, ihrem Therapeuten gegenüber das Wort Vitamine in den Mund zu nehmen oder würden wegen des Vorschlags, es doch einmal auf "natürliche Weise" probieren zu wollen, nur ausgelacht.
Die ganze Zeit der Menschheitsentwicklung gab es nur Medizin aus der Apotheke der Natur. Diese Medizin hatte ihre Grenzen, konnte aber bei richtiger Anwendung Unglaubliches vollbringen. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die pharmazeutische Forschung und erforschte wirklich potente Medikamente -allen voran die Antibiotika.
Doch ist es nicht ein Zeichen von Hybris, dann alles, was einen natürlichen Therapieansatz ausmacht, zu verteufeln? Warum geht man denn in den Regenwald, um neue Wirkstoffe gerade für die Krebstherapie zu finden? Weil die Chemie an ihre Grenzen gestoßen ist!
Die JAMA (Amerikanisches Ärzteblatt) berichtete am 15.04.1998, dass nach Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs Nebenwirkungen pharmazeutischer Präparate zur vierthäufigste Todesursache geworden sind. Es ist also nicht so, dass pharmazeutische Präparate keine Nebenwirkungen haben.
Für Patienten ist die Beurteilung von Wahrheit und Unwahrheit/Lüge (das eine ist gewollt und gewinnt damit eine ganz andere Qualität) immer recht schwierig, neigt man als Nichtmediziner doch dazu, den "Spezialisten des Fachs" mehr zu vertrauen als Nichtstudierten.
Doch welches Gesetz verbietet es dem Menschen, sich selbst eine eigene Meinung zu bilden? Das erfordert allerdings, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, sich intensiv mit dem Für und Wider einer Therapie auseinanderzusetzen und nach reichlicher Stoffsammlung und Überlegung zu entscheiden. Jeder hat das Recht, seine nur von ihm gewünschte Therapieform selbst zu bestimmen.
Mikronährstoffe besitzen die Fähigkeit ganz entscheidend das Risiko der Arteriosklerose zu minimieren. Sie müssten dazu regelmäßig und ausreichend dosiert eingenommen werden. Doch in den Augen vieler Therapeuten ist die Einnahme der Vitalstoffe nur ein Spleen und hat mit echter Medizin nichts zu tun.
Wäre es nicht genial, die Veränderungen an den Blutgefäßen wieder zu lösen? Mit der Einnahme der RICHTIGEN MIKRONÄHRSTOFFE ist es möglich, arteriosklerotische Prozesse zu stoppen und evtl. sogar im Laufe längerer Zeit wieder aufzulösen.
Mit etwa 30.-€ im Monat ist eine hochdosierte Versorgung mit natürlichen, qualitativ hochwertigen Mikronährstoffen zu haben. Es ist also gar nicht so teuer, selbst etwas für die Gesundheit zu tun!
Wer keine angeborene Cholesterinkrankheit hat, sollte, sich nicht um seinen Cholesterinspiegel kümmern, da jede Senkung des Gesamtcholesterins schädlich ist (Prof. Apfelbaum, Ernährungswissenschaftler aus Frankreich).
Werden Bürger, Patienten und Ärzte nur "gezielt" im Sinne gewisser Interessensgruppen informiert?
Wird ein Teil der Tatsachen verschwiegen? Es wird aber niemand so richtig belogen? Oder doch? Oder ist das Verschweigen von Tatsachen keine Lüge?

Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!
(Friedrich Wilhelm Nietzsche) - Die Todesraten in
Frankreich betragen nur etwa ein Drittel der Todesfallrate der USA oder von
Großbritannien. In den 3 Ländern ist der Wert des Blutcholesterins ungefähr
gleich, wobei der in Frankreich sogar darüber liegt.

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