3 Faktoren sind für die Entstehung von Krankheiten enorm wichtig: 1.) Blockaden des Nervensystems, 2.) Mangelzustände und 3.) Gifte. Daher hinterfrage ich regelmäßig gewisse Erkenntnisse und Wahrheiten der konservativen Medizin, stelle meine eigenen, naturheilkundlichen Überlegungen dazu an und beschreite gerne völlig andere Therapiewege, um Licht ins therapeutische Dunkel zu bringen.

ADS / ADHS


Das Krankheitsbild des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) und Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) kann bei den betroffenen Kindern zu folgenden Symptomen führen (Auswahl):
  • Exzessive Ruhelosigkeit,
  • Lernschwächen,
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Ungeschicklichkeit,
  • niedriges Selbstwertgefühl,
  • hohe Frustanfälligkeit und
  • aggressives Verhalten.
Vor allem ausgeprägte Hyperaktivität und starke Konzentrationsschwäche können für Eltern, Erzieher und Lehrer eine große Belastung darstellen. In den letzten Jahren scheinen die Patienten, bei denen ein ADS / ADHS diagnostiziert wird, immer jünger zu werden. Die Zahl der ADS / ADHS-ler in Kindergarten und Schule nimmt dramatisch zu. Viele Presseveröffentlichungen der letzten Jahre (u.a. im Spiegel, Stern, Tageszeitungen und berufsbezogener Fachliteratur) und kontroverse Beiträge in Leserbriefen belegen die gestiegene Brisanz dieses Themas.

Leider gibt es kein eindeutiges Verfahren zur Diagnosestellung des ADS / ADHS. Die Diagnose hängt von graduellen Unterschieden im Verhalten des Kindes zum Verhalten anderer Kinder ab. Viele ADS / ADHS-ler haben Probleme im sozialen und im schulischen Bereich. Wissenschaftler nehmen an, dass ca. 80% der betroffenen Kinder Jungen sind. Im Laufe des Älterwerdens scheint ungefähr die Hälfte der Betroffenen die Symptome zu verlieren; bei weiteren 20-30% stellt sich eine deutliche Besserung der Symptomatik ein. Die frühere Annahme, ein Hirnschaden könnte für die Erkrankung verantwortlich sein, konnte nicht bestätigt werden. Heute geht die Wissenschaft davon aus, ein Mangel des Botenstoffes Dopamin im Gehirn sei Auslöser der Beschwerden und der Vehaltensauffälligkeit im Vergleich zu anderen Kindern.

2
Synaptischer Spalt
Zwischen zwei Nervenzellen (gelb und grün) ist ein kleiner Spalt vorhanden. Der von Gelb ausgeschüttete Botenstoff bindet an den (roten) Rezeptoren der grünen Nervenzelle an.

Funktion der Botenstoffe:

Botenstoffe werden auch als Neurotransmitter bezeichnet. Sie sind chemische Substanzen, die an den Synapsen (Umschaltstelle für eine nicht kontinuierliche Erregungsübertragung von einer Nervenzelle auf eine andere oder ein Erfolgsorgan wie z.B. einer Muskelzelle) die Erregung weiterleiten.
Neurotransmitter werden aus speziellen Speicherbläschen auf einen Reiz hin freigesetzt. Nach Austritt in den synaptischen Spalt bewirken sie an der Membran des anderen Neurons eine Permeabilität (Durchlässigkeit)- und Potentialänderung. Nach der Auslösung des Effektes werden die Neurotransmitter wieder inaktiviert; im Falle des Noradrenalins erfolgt die Inaktivierung durch eine Wiederaufnahme in die Vesikel (Speicherbläschen), bei Azetylcholin z.B. durch ein bestimmtes Enzym. Botenstoffe sind dafür verantwortlich für Denken, Gefühle, Stimmung, Verhalten und auch Leistungsfähigkeit des Gehirn. Bei entsprechenden Mangelzuständen ist mit Veränderungen in allen Bereichen zu rechnen.

Typische Symptome im Schulalter:

  • geringe Frustrationstoleranz
  • Erregbarkeit und Impulsivität,
  • Neigung zur Leistungsverweigerung,
  • das Kind streitet und stört viel, hat Integrationsprobleme mit Gleichaltrigen,
  • trotz guter Intelligenz gibt es Lernstörungen und Probleme in der Schule,
  • Organische Symptome sind u.a.:
    • Bauchschmerzen,
    • Durchfälle,
    • Atemwegsallergien,
    • Hautunverträglichkeiten,
    • Hautekzeme.

Amphetamine

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Amphetamin in Pulverform (Kokain)
Amphetamin bewirkt eine enorme Konzentrationserhöhung der Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin im Gehirn. Der Körper wird auf Leistung getrimmt, Selbstbewusstsein, Euphorie und Libido werden gesteigert, die Aggressionsschwelle wird gesenkt

Zur Normalisierung der Gehirnfunktionen und der Hyperaktivität erhalten diese Kinder oft die Substanz Methylphenidat, besser bekannt unter dem Präparatenamen Ritalin® und Medikinet®. Methylphenidat gehört in die Substanzklasse der Amphetamine, die wegen ihrer aufputschenden und stimulierenden Wirkung z.B. von den Bomberpiloten im letzten Weltkrieg genommen wurden, um lange wach, leistungsfähig und belastbar zu bleiben. Methylphenidat scheint die Konzentration des Botenstoffes Dopamin zwischen 2 Nervenzellen im synaptischen Spalt zu beeinflussen.

Bei Kindern zeigen Amphetamine jedoch einen paradoxen, d.h. dämpfenden Effekt: Die Konzentration wird besser, das Kind wird ruhiger und kann seine Arbeiten besser abschließen. Dieser Effekt ist positiv zu bewerten, doch im persönlichen Gespräch äußern Mütter immer wieder, sie seien doch nicht so ganz glücklich mit der regelmäßigen Einnahme von Methylphenidat durch ihr Kind, da sie von erheblichen Nebenwirkungen wüssten und zum Teil auch schon selbst festgestellt hätten. Die häufigsten Nebenwirkungen sind
  • Kopfschmerzen,
  • Schlafstörungen,
  • Lethargie (Form der Bewusstseinsstörung mit Denkstörungen, Schläfrigkeit und Verlangsamung der psychischen Aktivität) und
  • Appetitmangel.

    2
    Strukturformel des Botenstoffs Dopamin
    Dopamin wird eine Rolle als Glückshormon zugeschrieben, da es in einem bestimmten Teil des Gehirns für den Ausgleich der Emotionen sorgt.

Über Wachstumsbehinderungen wird immer wieder kontrovers berichtet. Es steht jedoch fest, dass Methylphenidat bei fast einem Viertel der Kinder nicht zufriedenstellend wirkt.

In jüngerer Vergangenheit sorgte die Ansicht des Göttinger Neurobiologen Gerald Hüther für Unruhe und Aufregung in Ärzte- und Elternschaft. Hüther hält den Einsatz vom Methylphenidat nur bei den Kindern, die ein überentwickeltes dopaminerges System besitzen, für berechtigt, weil im Laufe der Entwicklung durch die medikamentöse Wirkung des Methylphenidats eine weitere überstarke Entwicklung des dopaminergen Systems auf ein normales Maß reduziert werden könnte. Er warnt gleichzeitig vor einem unberechtigtem Einsatz im Falle eines normal entwickelten dopaminergen Systems bei Kindern mit ADS / ADHS, weil Methylphenidat eine vollständige Entwicklung und Ausreifung der dopaminergen Strukturen im Gehirn verhindern könnte.

2
Parkinson
Der Neurologe Sir William Richard Gowers zeichnete 1886 das typische Bild einer Parkinsonschen Krankheit.

Bei diesen Betroffenen könnte dann etwa ab dem 50. Lebensjahr das Parkinson-Syndrom (das bekannteste Symptom ist das ausgeprägte starke Zittern) wegen einer unzureichenden dopaminergen Aktivität in den Hirngebieten, die für die Steuerung der Bewegung und Koordination zuständig sind, auftreten. Diese Gefahr medikamentös verursachter Spätfolgen beim Kind möchte natürlich keine Mutter eingehen. Daher ist gerade in letzter Zeit das Interesse an einer Alternative zur Methylphenidattherapie enorm gestiegen.

Aber was könnte unter diesen Aspekten ist eine interessante Alternative zur rein pharmazeutischen Therapie mit Methylphenidat sein? Um diese Frage zu beantworten muss man sich über mögliche Ursachen und deren Aufarbeitung Gedanken machen. Unter anderem scheint eine oder auch mehrere der folgenden Ursachen für die Entwicklung eines ADS / ADHS maßgebend zu sein:

Ursachen


Auf das gesundheitliche Ungleichgewicht muss der kindliche Organismus reagieren und ergreift von sich aus Maßnahmen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Doch diese automatische insbesondere auf den erniedrigten Glukosespiegel des Gehirns wirkt sich wieder auf das Beschwerdebild aus. Besonders darf ich auf das Kapitel Atlas/Kopfgelenksblockade verweisen, in dem ich verdeutliche, dass Blockaden der oberen Halswirbelsäule zu einer Minderdurchblutung des Gehirns führen können. Eine geringere Sauerstoffzufuhr ins Gehirn sowie eine schlechtere Ernährung der Gehirnzellen führen natürlich zu Beeinträchtigungen des geistiger Leistungen.

WICHTIGE URSACHEN UND
EFFIZIENTE THERAPIEANSÄTZE

BIOCHEMISCHE ANSÄTZE

Schwermetallbelastung:

Eine mögliche Ursache des ADS / ADHS könnte eine Schwermetallbelastung des Kindes

2
Quecksilber ist ein Metall, das - für Metalle wirklich ungewöhnlich - verdunstet. Die Entfernung beim Zahnarzt sollte nur unter großen Vorsichtsmaßnahmen stattfinden, sonst können kleinste Partikel in großer Zahl in den Organismus aufgenommen werden. Im Anschluss daran scheint eine Schwermetallentgiftung überlegenswert...

sein, denn eine werdende Mutter gibt im Laufe der Schwangerschaft über die Plazenta (Mutterkuchen) und während der Stillzeit über die Muttermilch bis zu 60% ihrer Schwermetalle an das Kind ab. Die Quellen sind meistens Quecksilberamalgam und bei der Arbeit aufgenommene Schwermetalle. Hauptsächlich sind elementares Quecksilber (Hg0) und ionisiertes Quecksilber dafür verantwortlich. Je nachdem, in welcher Form Quecksilber im Organismus vorkommt, lagert es sich im Gehirn oder Knochen ab, zerstört und inaktiviert Enzyme (Eiweißkörper, die chemische Reaktionen beschleunigen oder verlangsamen, dabei selbst aber unverändert bleiben). Es stört z.B. den Stoffwechsel der Zellen des Nervensystems. Als Folge davon können diese Zellen weniger Nährstoffe aufnehmen, sind unter Umständen nicht in der Lage, Stoffwechselprodukte im ausreichenden Maße abzugeben, vergiften sich dadurch selbst, können sogar absterben oder müssen in chronischer Fehlversorgung leben. Kleinwuchs, verzögertes Wachstum, eine verlangsamte Zunahme an Körpergewicht, verzögerte Entwicklung des Nerven- und Immunsystems können die Folgen sein.
Neben Quecksilber können auch andere Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Kupfer für folgende Krankheiten verantwortlich sein: Lernstörungen, Autismus, Depressionen, Legasthenie (Lese-, Rechtschreibschwäche), Hyperaktivität, Neurodermitis und auch andere Erkrankungen.
Eine Ausleitung der Schwermetalle sollte nur nach Anweisung eines erfahrenen Therapeuten vorgenommen werden. Bei unsachgemäß durchgeführter Ausleitung können mobilisierte Schwermetalle ins Gehirn verschoben werden. Weitere und zum Teil detailliertere Informationen zum Komplex Schwermetalle finden Sie unter Ausleitung Schwermetalle.

Link zu den anderen Ursachen: Schwermetallbelastung Vitalstoffdefizit Aminosäurendefizit Mineralstoffdefizit Fettsäurendefizit: Kryptopyrrolurie Starke Schwankungen des Glukosespiegels

Vitalstoffdefizit:

O bwohl z. B. beim Erwachsenen der Anteil eines ausgebildeten Gehirns mit einem Gewicht von ca. 1,5kg nur etwa 3% am Gesamtkörpergewicht beträgt, verbraucht das Gehirn eines Erwachsenen ca. 20% der vom Körper zur Verfügung gestellten Energie. Damit ist das Gehirn einer der 'Spitzenverbraucher' und spürt ein Energie- und Nährstoffdefizit besonders stark. Ein kindlicher Organismus benötigt zum Teil sogar mehr Nährstoffe als eine Erwachsener.
Eine weitere Ursache für ADS / ADHS könnte daher ein gravierender Mangel an Mikronährstoffen sein. Im Folgenden will ich wenigstens ansatzweise die Rolle einiger Vitalstoffe für die Gehirnfunktion beschreiben:
  • Vitamin C: Bildung der Neurotransmitter Dopamin (dieser Botenstoffmangel soll für das ADS / ADHS verantwortlich sein), Adrenalin, Noradrenalin; hilft bei der Entgiftung der Schwermetalle; wichtig für die Übertragung der Informationen zwischen einzelnen Zellen.
  • 2
    Strukturformel von Vitamin B6
    B6 ist ganz wichtig für den Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel. Es ist an etwa 100 Enzymen (lösen Prozesse der Umwandlung aus) und besitzt daher einen enormen Einfluss auf viele Organsysteme. Viele Neurotransmitter werden aus den kleinsten Bausteinen der Eiweiße, den Aminosäuren, gebildet.

  • Vitamin B1: Bildung von Neurotransmittern und Gehirnzellen.
  • Vitamin B2: Regelt den Energiehaushalt des Gehirns und die Sauerstoffversorgung für Gehirn- und Nervenzellen; es vermindert Reizbarkeit und nervöse Stimmungen; es hat sich bei Lernschwierigkeiten und psychischen Leiden bewährt.
  • Vitamin B6: wird zur Bildung mehrerer Botenstoffe (Noradrenalin, Dopamin und Serotonin) benötigt. Es verbessert die Konzentration und hilft bei Lernschwierigkeiten.
  • Vitamin B12: Ein Mangel kann zu Gedächtnisschwäche, Konzentrationsstörungen, Apathie führen. Es ist für die Sauerstoffversorgung des Gehirns wichtig.
  • Betacarotin: Vorstufe des Vitamin A und steuert die Nähr- und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Bei einem Mangel verhärten die Gehirnzellen und erleiden Funktionseinschränkung.
  • Vitamin E: Schützt vor den negativen Wirkungen des Methylquecksilbers und dient vor allem als Radikalenfänger. Die letzte Eigenschaft ist im Hinblick auf ungesättigte Fettsäuren besonders wichtig, denn nicht nur das kindliche Gehirn benötigt diese Substanzen.
  • Der Unterschied von satt und gut ernährt: Da die Qualität der Nahrung deutlich schlechter geworden ist, hat sich auch die Nährstoffaufnahme aus der Nahrung verringert. Eine Untersuchung aus dem Jahre 1997 hat gezeigt, dass die heutige Ernährung weit weniger Mikronährstoffe zuführt als die unserer Vorfahren. Siehe unten stehende Tabelle:

Die Ernährung gestern und heute

Ernähung im Vergleich zu unseren Urahnen
Mikronährstoff Unsere Urahnen Heutige Ernährung
Folsäure (µg/Tag) 360 170
Vitamin C (mg/Tag) 600 80
Vitamin A (µg/Tag) 17 7
Vitamin E (mg/Tag) 33 7
Zink (mg/Tag) 43 10
Calcium (mg/Tag) 2000 750
Kalium (g/Tag) 10,5 2,5
Natrium (g/Tag) 0,8 4
Ballaststoffe (g/Tag) 100 12
Gesamtfette (% der zugeführten Kalorien) 21 42

Die heutige Nahrung besitzt weit weniger Vitalstoffe als die der Vergangenheit. Eine hohe Technisierung der Lebensmittelindustrie und moderne landwirtschaftliche Produktionsmethoden bescheren uns eine nie gekannte Speisenvielfalt. Doch ausgelaugte Böden und landwirtschaftlicher Anbau in Monokultur verhindern eine adäquate Aufnahme der Mikronährstoffe. Obst und Gemüse aus fernen Ländern werden im unreifen, vitaminarmen Zustand geerntet und reifen während des Transports nach. So kann der frisch gekaufte Pfirsich weniger Vitamin-C enthalten als der Dosenpfirsich, der im absolut reifen Zustand geerntet wird. Letzterer enthält weit weniger als der frisch vom Baum gepflückte.
Dies war das Ergebnis einer Studie zum Vitamin-C-Gehalt von Obst. Optisch wirkt die "Ware" Essen auf uns erstklassig und gibt das Gefühl, beste Qualität gekauft zu haben. Doch leider stimmt in vielen Fällen nur die Verpackung - sprich Aussehen - und nicht der Inhalt. Die Frage ist: Macht uns die Nahrung nur satt oder ernährt sie uns auch richtig? Wegen einer gestiegener Umweltbelastung und eines immer stärker werdenden Stresses ist der Bedarf an diesen Stoffen jedoch größer geworden.

D as ist das Dilemma unserer Zeit: Einerseits ist der Bedarf an Mikronährstoffen gestiegen und andererseits nehmen wir weniger auf. Diese chronische Fehlernährung muss auf Dauer Auswirkungen zeigen. Und das Organ, welches am schnellsten darunter leidet IST DAS GEHIRN.

Link zu den anderen Ursachen: Schwermetallbelastung Vitalstoffdefizit Aminosäurendefizit Mineralstoffdefizit Fettsäurendefizit: Kryptopyrrolurie Starke Schwankungen des Glukosespiegels

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Schnelle Küche
Fast Food nimmt bei vielen Menschen einen hohen Stellenwert in der Ernährung ein. Die Gefahr: Industriell hergestellte Lebensmittel können eine Vitalstoff- verarmung aufweisen. Hinzu kommt, dass viele Fertigprodukte wahre Kalorien- bomben sind.



Schnelle Küche:

F ast Food ist bequem und in vielen Fällen auch noch günstig. Doch leider hat die schnelle Küche auch Nachteile. Brötchen und Cyrrywurst - beispielsweise als Mittagessen genossen - liefern nur wenig Vitalstoffe, dafür übersäuern sie enorm. Und zur Pizza bestellen die wenigsten Menschen einen Salat dazu. Nicht umsonst haben Fast-Food-Spötter Quick Lunch in Quick Lynch umgetauft.

Aminosäurendefizit

Viele Neurotransmitter des Gehirns werden aus Aminosäuren aufgebaut. Für den Herstellungsprzess benötigt der Organismus die richtigen Mikronährstoffe und gute Eiweiße. Bei einem Mangel an bestimmten Vitaminen und weiteren Mikronährstoffen können die Transformations- prozesse des Eiweißstoffwechsels nicht gut genug ablaufen. Die essentielle (muss über die Nahrung aufgenommen werden) Aminosäure L-Tryptophan ist eine Vorläufersubstanz des Botenstoffes Serotonin. Dieser übt einen großen Einfluss auf das Gedächtnis und Psyche aus.

Link zu den anderen Ursachen: Schwermetallbelastung Vitalstoffdefizit Aminosäurendefizit Mineralstoffdefizit Fettsäurendefizit: Kryptopyrrolurie Starke Schwankungen des Glukosespiegels


Mineralstoffdefizit:

F ast alle Mineralien sind beim Krankheitsbild des ADS / ADHS wichtig. Sie sind hilfreich für den Wasserhaushalt und die Stabilität der Nerven- und Gehirnzellen und beeinflussen über diesen Weg Stimmungslagen und Leistungsfähigkeit des Gehirns. Bei einem gestörten Säure-Basen-Haushalt (Süßigkeiten, Cola, Weißmehl!) verwendet der Organismus die aufgenommenen Mineralien, um Säuren auszuscheiden. So entsteht im Laufe der Zeit in Defizit an wichtigen Mineralien.

Link zu den anderen Ursachen: Schwermetallbelastung Vitalstoffdefizit Aminosäurendefizit Mineralstoffdefizit Fettsäurendefizit: Kryptopyrrolurie Starke Schwankungen des Glukosespiegels


Mineralstoffdefizit:

F ast alle Mineralien sind beim Krankheitsbild des ADS / ADHS wichtig. Sie sind hilfreich für den Wasserhaushalt und die Stabilität der Nerven- und Gehirnzellen und beeinflussen über diesen Weg Stimmungslagen und Leistungsfähigkeit des Gehirns. Bei einem gestörten Säure-Basen-Haushalt (Süßigkeiten, Cola, Weißmehl!) verwendet der Organismus die aufgenommenen Mineralien, um Säuren auszuscheiden. So entsteht im Laufe der Zeit in Defizit an wichtigen Mineralien.

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Fettsäuren:

F Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für den Aufbau der Gehirnzellen. Besonders Kinder haben einen großen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren. Muttermilch enthält z.B. viel Omega-3-Fettsäuren. In einigen Ländern sind diese Fette inzwischen Teilen der Säuglingsnahrung beigemischt. Werden diese Fettsäuren nicht in ausreichendem Maße eingenommen, werden statt ihrer ungesättigte Fettsäuren in die Zellmembranen eingelagert. Die Zelle wird hart, kann sich nicht mehr richtig ernähren und entgiften. Weiter sind ungesättigte Fettsäuren wichtig, damit der Botenstoff Serotonin seine Wirkung entfalten kann.

Link zu den anderen Ursachen: Schwermetallbelastung Vitalstoffdefizit Aminosäurendefizit Mineralstoffdefizit Fettsäurendefizit: Kryptopyrrolurie Starke Schwankungen des Glukosespiegels


Kryptopyrrolurie:

D

2
Sension GmbH
Am mittleren Moos 48
86167 Augsburg
+49 821 / 7 49 31 73

Sension.JPG ie Kryptopyrrolurie ist eine Störung der Blutbildung. Diese läuft in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten ab, wobei eine Substanz in eine andere Substanz umgewandelt wird. Ist eine Kryptopyrrolurie vorhanden, läuft einer oder laufen mehrere dieser Umwandlungsschritte nicht mehr richtig ab. Giftig wirkende Stoffe (Pyrrole) werden im ersten an Vitamin B6 und im zweiten Schritt an Zink gebunden und unsichtbar (=Krypto) im Urin (=urie) ausgeschieden, wodurch sich normalerweise ein Vitamin B6- und Zink-Defizit aufbaut. Beide Mikronährstoffe müssen aber für den Ablauf wichtiger Stoffwechselprozesse in ausreichender Menge vorliegen. Ist dies nicht der Fall, laufen die chemischen Umwandlungsprozesse nicht mehr richtig ab, und in letzter Konsequenz können gesundheitliche Störungen fast JEGLICHER ART auftreten.
Kryptopyrrolurie (KPU) ist nicht nur ein Auslöser für ADS / ADHS, sie kann auch viele andere chronische Beschwerden verursachen. Ausführlichere Infos zur KPU gibt es auf der Kryptopyrrolseite meiner Homepage oder sie benützen den Link rechts. In den folgenden Ausführungen beschränke ich mich auf den Gehirn- und Eiweißstoffwechsel.

Neurotransmitterbildung - ohne Vitamin B6 und Zink geht nicht viel

I n der Zwischenzeit hat die Forschung mehrere Hundert Neurotransmitter (Botenstoffe) entdeckt. Ganz wichtig sind Serotonin und Dopamin, die der Organismus im Rahmen eines normal ablaufenden Stoffwechsels in ausreichender Menge selbst herstellen sollte. Die beiden Neurotransmitter sind Endprodukte des Eiweißstoffwechsels: Serotonin wird aus L-Tryptophan, Dopamin aus Tyrosin hergestellt. Für die Umwandlungsreaktionen sind Vitamin B6 und Zink ganz wichtige Partner.

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Weiße Flecken der Fingernägel
Fingernägel eines 14-jährigen Schülers mit einer ADS - Symptomatik. Die weißen Flecken sind Ausdruck eines starken Zink - Defizits. Zink spielt eine große Rolle im Eiweiß - Stoffwechsel. Aufgrund eines ausgeprägten Zinkmangels kann die Bildung der Botenstoffe, die neben Stimmung auch die Gedächtnisleistung steuern, stark leiden.

Vitamin B6 liegt in seiner aktiven Form als Pyridoxal-5-Phosphat im Blut vor und ist bei über 100 Stoffwechselvorgängen beteiligt. Seine wichtigste Funktion erfüllt B6 im Stoffwechsel der Eiweiße bzw. Aminosäuren. Für die Umwandlung des Vitamins in seine aktive Form ist u.a. eine genügende Menge Zink und Vitamin B2 notwendig. Vitamin B6 ist unverzichtbar für die Gewinnung der Energie aus den Kohlenhydrat- und Eiweißspeichern.
Erst seine Anwesenheit ermöglicht die Bildung der Neurotransmitter aus den kleinsten Eiweißbausteinen. Fehlt es, können die entsprechenden Gehirnbotenstoffe (Serotonin, Noradrenalin und Dopamin) nur in unzureichendem Maße gebildet werden. Damit sind Störungen der Gehirnfunktion wie Gedächtnis- und Lernstörungen vorprogrammiert. Störungen im Gehirn- und Eiweißstoffwechsel müssen nicht ausschließlich auf einer Kryptopyrrolurie beruhen, es gibt noch einige andere Auslöser für einen Mangel der beiden Mikronährstoffe.

Zink ist an sehr vielen Stoffwechelprozessen beteiligt. Das verwundert nicht, denn es ist Bestandteil von mehr als 200(!) Enzymen (Eiweißkörper, die chemische Reaktionen auslösen) und beschleunigt oder verlangsamt Stoffwechselvorgänge, steuert so auch die Bildung und Freisetzung von Neurotransmittern und spielt u.a. eine wichtige Rolle bei der Zellteilung.

Anmerkung: Aus den unter 1.) bis 6.) aufgeführten Punkten ist erkenntlich, dass die Mikrostoffe sich gegenseitig in ihrer Funktion und Wirkung unterstützen und durch diese enge Verknüpfung aber auch untereinander abhängig sind. Fehlt nur ein einziger dieser wichtigen Vitalstoffe, kann dies schwerwiegende Konsequenzen für den Neurotransmitterhaushalt und die Versorgungslage des Gehirns bedeuten. Im Kapitel Orthomolekulare Medizin gibt es weitere Infos zu den Mikronährstoffen.

Link zu den anderen Ursachen: Schwermetallbelastung Vitalstoffdefizit Aminosäurendefizit Mineralstoffdefizit Fettsäurendefizit: Kryptopyrrolurie Starke Schwankungen des Glukosespiegels


Starke Schwankungen des Glukosespiegels:

Der menschliche Organismus verstoffwechselt einen Teil der Nahrung in Glukose (Zucker) und versorgt über den Blutweg Muskeln und Zellen mit diesem Energielieferanten. Die Aufgabe des Insulins ist es, den Glukosespiegel in einem für den Organismus günstigen Bereich aufrecht zu erhalten. Der Basiswert beträgt 1g/Liter. Das ist der Normalwert, um Gehirn und Muskeln ausreichend mit Nahrung zu versorgen.
Kinder besitzen nur verminderte Glukosereserven und reagieren deswegen zum Teil heftig auf ausgelassene Mahlzeiten. Wird das Frühstück ausgelassen, können sich in der Schule Konzentrations-, Lern- und Lese-und Rechtschreibprobleme einstellen. Für Kinder ist ein ausgewogenes Frühstück der Energielieferant für den Vormittag.

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Glukose
Abgeleitet aus dem Griechischen: glyk (γλκ) = süß; Synonyme sind Traubenzucker, Dextrose, Glukose, Glykose, α-D-Glu- copyranose. Vorkommen in süßen Früchten, tierischen und menschlichen Geweben, Blut (so genannter Blut- zucker) und in verschiedenen Zuckerarten.


Schüler sollten auf die Ausgewogenheit von Frühstück und Pausenbrot achten, denn vollwertige Kohlenhydrate können nur langsam aufgeschlossen und in Glukose umgewandelt werden. Deswegen geht die Aufnahme des aus vollwertiger Nahrung gebildeten Zuckers und die Anflutung der Glukose im Blut nur langsam vonstatten.
Die Bauchspeicheldrüse muss in diesem Fall nur relativ wenig Insulin produzieren, um den Glukosespiegel im Normalbereich zu halten. Vom Grundwert von 1g/Liter steigt der Blutzuckerspiegel an und fällt wieder ab, wenn das Insulin die Gewebe des Körpers mit Brennstoff versorgt hat. Dabei sinkt der Blutzuckerspiegel bis auf etwa 0,8g/Liter kurzzeitig unter den Grundwert von 1g/Liter in den Bereich einer leichten Unterzuckerung, und der Organismus gewinnt Glukose z.B. aus seinen Fettvorräten, um den Grundwert aufrecht erhalten zu können.
Beim Verzehr von Zucker (Süßigkeiten jeglicher Art), Honig, Konfitüre, Cornflakes, Weißmehlprodukte und zuckerhaltigen Getränken z.B. muss der Organismus nur wenig Stoffwechselarbeit leisten, um den Zucker aufnehmen zu können. Die Glukoseanflutung im Blut erfolgt sehr schnell und die Antwort der Bauchspeicheldrüse ist eine rasche und starke Insulinproduktion, um den Glukosespiegel nicht zu stark ansteigen zu lassen. Doch so schnell wie die Glukose ins Blut gekommen ist, ist sie auch wieder verschwunden; das viele Insulin hat den Zucker schnell aus dem Blut entfernt und ist sogar im Überschuss vorhanden. Jetzt sinkt der Blutzucker deutlich unter den normalen Tiefstwert von etwa 0,8g/Liter sogar bis in den Bereich von 0,4g/Liter. Bei solch tiefen Werten spricht man von einer ausgeprägten Unterzuckerung. Diesen Zustand empfindet der Organismus als sehr bedrohlich und versucht ihn möglichst schnell zu beseitigen, da er den Normalwert von 1g/Liter aufrecht erhalten muss, um funktionstüchtig zu bleiben. Die Konsequenzen sind unter 'Körperliche Gegenreaktion' beschrieben.

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Automatische Gegenregulation des Körpers:

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3D-Modell des Einfachzuckers Glukose
3D-Modell des Einfachzuckers Glukose Glukose ist der Treibstoff des Gehirns. Unterschreitet der Blutzuckerspiegel eine kritische Grenze, versucht der Körper über eine Mobilisierung der Fettreserven den Blutzucker zu normalisieren. Das hierzu verwendete Hormon Adrenalin stellt den Organismus auf Leistungserbringung in Form von Muskelarbeit und Aktivität ein. Viele Mütter berichten von einem regelrechten Ausflippen ihres Kindes nach reichlichem Genuss von Süßigkeiten. Der Grund liegt in dem Bestreben des Körpers, den Blutzucker in einem konstanten Niveau zu halten.

Bei einer starken Unterzuckerung, Sauerstoff- unterversorgung oder Dehydrierung (Verarmung an Wasser) besteht für das Gehirn die Gefahr, in ein lebensbedrohliches Koma zu fallen. Deswegen schaltet der Körper automatisch auf einen 'Überlebensmodus' um und versucht, den Missstand schnell zu beseitigen: Der Organismus produziert Stresshormone, die den Körperstoffwechsel richtig "puschen", um das Defizit im Gehirn zu beseitigen, indem sie Fettreserven in den Gehirntreibstoff Glukose verwandeln. Doch diese Stresshormone verbessern nicht nur die Versorgungslage im Gehirn, sie verändern auch die energetische Situation. Das Kind weiß plötzlich nicht mehr wohin mit seiner Energie und muss sie in den bekannten Symptomen des ADHS ausleben.

In dieser Situation helfen keine Ermahnungen oder Androhungen von Strafen. Das Kind kann nicht anders, es ist Opfer seiner Fehlernährung und der sich daraus ergebenden hormonellen Gegenreaktion des Körpers. Durch die Stresshormone befindet sich der kindliche Organismus wie in einer Fluchtreaktion. Das Kind wird gereizt, bösartig, hyperaktiv oder auch aggressiv. Haushaltszucker, der schnell ins Blut aufgenommen wird und ebenso fix aus dem Blut verschwindet, kann also Hyperaktivität verstärken. Der anfängliche Energieschub verpufft recht schnell und die hormonelle Gegenreaktion des Körpers - um Lebensgefahr zu vermeiden - treibt das Kind in die Überaktivität.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Versorgung mit vollwertiger Nahrung die Rückfallquote bei jugendlichen Straftätern um bis zu 70% - 80% verringerte. Über ein ähnliches Ergebnis berichtete auch der Artikel 'Gemüse macht brav' im Bayreuther 'Nordbayerischen Kurier' vom 26.06.2002. Mikronährstoffe haben also sehr wohl einen Einfluss auf das Verhalten und die Psyche. Es scheint also doch eine Alternative zur rein medikamentösen Therapie des ADS / ADHS zu geben. Es gibt viele Berichte zufriedener Eltern, die nach Substitution ausgewogener Mikronährstoffe von einer drastischen Besserung der Symptomatik des ADS / ADHS berichten.

Bislang habe ich den rein biochemischen Aspekt des ADS / ADHS beleuchtet. Aber es ist auch mit anderen Methoden der Naturheilkunde möglich, Wesen, Charakter und Leistungsfähigkeit eines ADS / ADHS-Kindes positiv zu beeinflussen:

ATLASBLOCKADE / BLOCKADE DER KOPFGELENKE



Ein eher ungewöhnlicher Ansatz zur Behandlung von ADS / ADHS ist die Lösung von Blockaden der oberen Halswirbelsäule. Dieser Ansatz mag im ersten Moment seltsam anmuten, ist aber meiner Meinung nach einer der allerwichtigsten Aspekte in der Therapie.

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Occipitalregion
Occiput = Hinterkopf (lateinisch) Im unteren Bereich der gelben Markierung ist sehr schön zu sehen, dass der erste Halswirbel etwas breiter ist

Die Gründe hierfür sind recht einleuchtend: Alle Steuerungsimpulse werden vom Gehirn ausgehend über die Nervenbahnen in die Peripherie de Körpers verschickt. Der Körper erhält über die gleichen Wegstrecken Zustandsmeldungen, wie die aktuelle Situation ist. Aussenden der Befehle und Rückmeldung des Status laufen über Nervenbahnen und Rückenmark ab. Durch Verschiebungen des ersten Halswirbels kann auf das Rückenmark ein Dauerdruck ausgeübt werden, weil durch die Luxation ( = Verrenkung) des Wirbels der Platz für das Rückenmark zu klein wird. Die räumliche Einengung und die Quetschung des Rückenmarks führen zu einem Sympathikusstress.
Der Sympathikus ist der Teil des Nervensystems, der den Körper auf Leistung einstellt. D.h., Muskeln, Herz-Kreislauf-System, Atmung und die Sinne werden auf Flucht-, Jagd- oder Kampfreaktion vorbereitet und zu Höchstleistungen befähigt. In den Urzeiten mussten wir Menschen Wild jagen, um den Lebensunterhalt zu sichern. Gleichzeitig waren wir auch Beute für große Tiere, mussten uns also wehren können oder schnell das Weite suchen. Die Aufgabe des sympathischen Nervensystems ist es, diese Funktionen zu steuern. Gleichzeitig bedeutet es, dass Körperfunktionen, welche leistungshindernd sind, durch den Sympathikus zurückgefahren werden. Dies betrifft vor allem die Verdauung, denn die Pinkelpause am Baum oder größere Ausscheidungsbedürfnisse hätten uns zu einer leichten Beute gemacht. Diese Prozesse werden übrigens vom Parasympathikus gesteuert. Letzterer wird in der Ruhe aktiv, ersterer in der Phase der Leistung.

Jetzt kommt es durch Dauerdruck auf das Rückenmark zu einer dauerhaften Aktivierung des Sympathikus und damit zur Energiebereitstellung, die ausgelebt werden muss. Dies kann zu Überaktivitätssymptomen führen. Aber - wie oben erwähnt - der Sympathikus stellt auch den Darm ruhig. Verdauungsfunktionen laufen daher dauerhaft nicht mehr richtig ab, weil der Sympathikus aus nachts überaktiv ist. Der kindliche Organismus gerät in ein Defizit an Vitalstoffen (Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Aminosäuren).

Besonders nachteilig wirkt sich ein Mangel an Vitamin B6 und Zink aus. Beide werden zur Bildung der Neurotransmitter benötigt, wobei Zink erst Vitamin B6 in seine aktive Form überführt. Über einen B6- und Zink-Mangel sind Störungen der Neurotransmitterbildung, des Gukosestoffwechsels, der Verstoffwechselung der Eiweiße (nötig zur Neurotransmitterbildung), Entstehung von Allergien, Ausbildung chronischer Verdauungsstörungen bis hin zu chronischen Darmentzündungen, Entwicklung chronischer Kopfschmerzen, Migräne, Gelenk- und Nervenentzündungen u.a.m. erklärbar. In den Kapiteln Kryptopyrrolurie und Vitalstoffdefizit finden Sie nähere Erläuterungen zu diesem Thema.

Ebenso kann durch eine Blockade in der HWS die Durchblutung des Kopfes gestört werden. In der Halswirbelsäule gibt es die Besonderheit, dass in des Querfortsätzen der Halswirbel Arterien zum Kopf verlaufen. Durch eine Verkantung und Verdrehung von Halswirbeln oder Fehlstellung in den Kopfgelenken kann die Blutzufuhr zum Kopf stark (bis etwa 80%) eingeschränkt werden. Die daraus resultierende fehlende Sauerstoff- und Nährstoffzufuhr schränken die Leistungsfähigkeit des Gehirns stark ein. Konzentrationsmangel, gestörte Gedächtnisfunktionen, Müdigkeit und Schlappheitsgefühl sind verständliche Folgen der Minderdurchblutung.

Es gibt noch weitere Aspekte zu einer gestörten HWS und ihren Auswirkungen auf ADS/ADHS. Es würde den Rahmen sprengen, auf weitere Konsequenzen a n dieser Stelle einzugehen. Mehr Informationen zur Atlas- und Kopfgelenksblockade gibt es auf der Unterseite zur Atlasluxation / Blockade der Kopfgelenke.

REFLEXTHERAPIE UND -STIMULATION



Seit längerer Zeit habe ich einen Therapieansatz zur Behandlung des ADS / ADHS aufgenommen. Es handelt sich hier um eine Therapieform, die hauptsächlich über Reflexbehandlung funktioniert. Hierzu bedarf es eigentlich einer fünftätgig hintereinander stattfindenen Behandlung. Dabei werden bestimmte Körperzonen gezielt stimuliert. Diese Körperzonen sind z.B. Handflächen, Zonen um einzelne Gelenke, die Kopfhaut u.a.m.. Es kommen auch einzelne Griffe aus der Akupressur zur Anwendung.

"Nach heutiger Auffassung besteht eine segmentale Dysfunktion (sog. Blockierungen) nicht nur aus einer gelenkmechanischen Komponente, sondern zeigt auch vor allem neurophysiologische Aspekte: Erniedrigung der nozizeptischen Reizschwelle (Wahrnehmung von Schmerz) in den zugeordneten metameren (abschnittsweisen) Strukturen, Änderung des Tonus der segmentalen Muskulatur, eventuell Störungen von zentralen Steuerungselementen und haltungs- oder bewegungsabhängige Schmerzen. Schließlich auch Störungen vegetativer Funktionen in den segmental zugeordneten Organen und Hautzonen"
(W. Coenen)

Die gezielte Reizung der Reflexbögen kann nach mehrmaliger Durchführung zu einer deutlichen Umstimmung in den stimulierten Bereichen führen und bewirkt auch eine starke Aktivierung gewisser Gehirnareale. Diese Veränderung zeigt u.a. bei ADHS und auch in vielen Fällen spastischer Zustände eine enorme Normalisierung der Symptomatik. Der erste Therapieblock von 5 Behandlungstagen muss aus Gründen der Stabilisierung nach 3 Monaten wiederholt werden. Eine einzelne Behandlung dauert etwa 15 - 20min.
In der Zwischenzeit bin ich dazu übergegangen, Eltern in die Reflextherapie nach Pfaffenroth einzuweisen, damit auch die Eltern etwas für ihr(e) betroffene(s) Kind(er) zu Hause tun können. So können sich Eltern die tägliche Fahrt zur Praxis im ersten Therapieblock ersparen, und ich kann meinen Schwerpunkt auf die Behandlung eventueller Probleme der oberen Halswirbelsäule, eines Mikronährstoffmangels und der konstitutionellen homöopathischen Therapie konzentrieren. Diese Reflextherapie ist relativ einfach in der Durchführung und kann von den Eltern sehr schnell erlernt werden. Diese können dann den Ordnungsprozess durch Stimulation der Reflexbogen unterstützen.
Dieser interessante Behandlungsansatz kann auch bei Erkrankungen wie Skoliose, Haltungsstörungen, Autismus, Lern- und Verhaltensstörungen, Konzentrationsmangel, Schmerzsyndromen, Migräne, Schwindelanfällen oder Tinnitus eingesetzt werden. Weitere Informationen zur Reflextherapie allgemeiner Art erhalten sie unter Bowentherapie / NST.

Nach meinem Dafürhalten ist die Klassische Homöopathie "DAS HEILVERFAHREN" schlechthin, um Psyche, Verhalten und Konzentration zu fördern. Die Klassische Homöopathie ist eine ganz individuelle Medizin und muss deshalb je nach Symptomatik eigens für den Patienten gewählt werden. Homöopathische Medikamente wirken vor allem im psychischen Bereich. Sie helfen aber auch, Körperfunktionen zu normalisieren und stabilisieren. Mehr Informationen zu diesem einzigartigen Heilverfahren in Klassische Homöopathie.

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AUSWAHL UNTERSTÜTZENDER HEILVERFAHREN



Kinesiologie:

Ein weiteres, sehr wichtiges Heilverfahren, in welchem ich zwar eine Ausbildung besitze, es aber aufgrund meiner Spezialisierung nicht mehr ausübe, ist die Kinesiologie. Dies ist ein Muskeltestverfahren, welches anhand der Veränderung eines Testmuskels (griechisch: kineo = ich bewege, logos = Wisseenschaft) herausfinden kann, welche Situationen, Erlebnisse oder Traumata für den Körper Stress bedeuten. Da Stress die Gehirnfunktionen massiv beeinträchtigt und dies zu einer Dominanz der Hirnareale Führt, in denen unwillkürliche Verhaltensmuster abgelegt sind, wird der Bereich, in dem die Möglichkeit zu Entscheidungen und auch das Wissen abgelegt ist, quasi abgeschaltet - Wissen kann nicht mehr reproduziert werden.

Oft ist das Lernen für Kinder schwer oder unmöglich, weil die beiden Gehirnhälften nicht gut miteinander zusammenarbeiten und der Informationsaustausch zwischen beiden nicht gut funktioniert. In der Kinesiologie gibt es ein klar definiertes System, die Schwächen genau zu analysieren und über so genannte lerngymnastische Übungen die Zusammenarbeit der Gehirnhälften zu harmonisieren.

Bachblütentherapie:

N eben der Klassischen Homöopathie bietet auch die Bachblütentherapie bestimmte Medizinen an, um den Kindern zu helfen. Auch diese Mittel haben wie die Klassische Homöopathie besonderen Bezug zur Psyche. Clematis, Impatients, Larch, Olive, Cayenne, Mimulus und Mustard dürften die am meisten verwendeten Blüten bei Schulkindern sein. Informationen und die deutsche Bedeutung englischen Bezeichnungen finden sie z.B. bei bach-blueten-therapie.de.

Schüßlermineralien:

G ute Erfolge zeigen auch die Schüßlermineralien. Die Hauptmittel sind Calcium-phos (Nr.2), Silicea (Nr.11), Natrium-phos (Nr.9) und Ferrum-phos (Nr.3). Je nach Zustand und körperlicher Symptomatik bietet sich die zusätzliche Einnahme weiterer angezeigter Schüßlermineralien an. Diese Mineralien sind vor allem auf der körperlichen Ebene wirksam.

Geopathie:

S chädliche geopathische und technisch induzierte Strahlungen können

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Zitronensäure mit Polfilter
In Speisen versteckte Säuren können zusätzlich zu einer basenarmen Ernährung die Übersäuerung des Gesamtorganismus beschleunigen.

einen erholsamen und gesunden Schlaf empfindlich stören. Trotz eines langen Schlafes sind Personen auf schlechten Schlafplätzen meist unausgeschlafen und berichten von einem schweren aber nicht erholsamen Schlaf. Dieser kann nach Verlegung des Betroffenen auf einen ungestörten Platz oft deutlich verbessert werden. Mehr Infos gibt es hier: Belastungen der Umwelt

Säure-Basen-Haushalt:

Die Korrektur eines in den sauren Bereich verschobenen Säure-Basen-Haushaltes kann auch in der Therapie des ADS / ADHS sehr hilfreich sein. Zu viel Säure bewirkt eine Verdickung des Blutes, welches jetzt nur noch schlecht durch die allerfeinsten Blutgefäße hindurch gehen kann. So kann das Blut seine Sauerstofftransport- und Ernährungsfunktion nicht mehr richtig erfüllen. Das Gehirn leidet am schnellsten unter der schlechten Durchblutung. Der Organismus versucht den Missstand der Fehlernährung im Gehirn durch eine vermehrte Produktion an Stresshormonen sofort auszugleichen. Die Konsequenzen sind unter Gegenreaktion des Körpers beschrieben. Ausführliche Informationen unter Säure-Basen-Haushalt.

Die Feingold-Diät:

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Gehirn eines ADHS - Patienten
Das Gehirn mit der ADHS - Symptomatik scheint wesentlich mehr unter Strom zu stehen (links) als das so genannte normale Hirn. Eine mögliche Ursache eine vermehrte Aktivität erregend wirkender Aminosäuren sein, wie sie aufgrund eines gestörten Eiweißstoffwechsels erscheinen kann.

K Kinder können auf große Phosphatmengen in bestimmten Lebensmitteln (Wurst, Limonade, Milchprodukte [außer Butter und Sahne], industriell verarbeiteten Lebensmitteln) mit hyperaktiven Symptomen reagieren. Als Verursacher werden u.a. Lebensmittel, die so genannte Salicylate, künstliche Geschmacks- oder Farbstoffe enthalten, aufgeführt. Die Feingold-Diät verzichtet auf solche Lebensmittel und kann damit die eigentliche Therapie unterstützen. Als alleiniger Therapieansatz hat sich die Feingold-Diät trotz anfänglicher Euphorie nicht bewähren können.



D ie von mir bislang aufgeführten Ansätze, dem ADS / ADHS auf natürlichem Wege zu begegnen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Meditation, Psychotherapie als begleitende Therapie, Entspannung mit Yoga, Akupunktur, Akupressur, Phytotherapie und etliche andere Heilverfahren sind sicherlich nicht nur unterstützender Natur.
Persönlich konnte ich oft feststellen, die Therapie des ADS / ADHS über den Ausgleich der Mikronährstoffe - evtl. in Verbindung mit der Schwermetallausleitung - und mit der Klassischen Homöopathie zu beginnen, ist für Eltern und Kinder ein sehr guter Weg. Er ist nicht belastend und raubt der Familie praktisch keine (Frei)Zeit.
Wird dieser Weg konsequent eingehalten, stellt sich fast immer eine Normalisierung der Symptomatik und ein Verzicht auf eine medikamentöse Therapie, die zumindest bei einem Teil der Verwender auch deutliche Nebenwirkungen zeigen kann, ein. Außerdem zeigt eine Therapie mit Methylphenidat bei etwa 20%-25% der Patienten keine Wirkung. Was dann?

Kritische Stimmen zur Methylphenidat-Therapie



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Produktion von Methylphenidat in den USA
Von 1990 bis zum Jahre 2000 stieg die Produktion von Methylphenidat in den USA von kann 2.000 kg auf etwa 15.000 kg an. Zahlen der Bundesopiumstelle belegen für 1993 einen Verbrauch von 34 kg Methylphenidat für Deutschland, für 2001 geht man von 693 kg aus, 2005 wurden über 1.200kg an deutsche Verbraucher (zu etwa 95% Kinder und Jugendliche) abgegeben. Das entspricht 40 Millionen Tagesdosen zu je 30mg und einer Steigerung um das 35-Fache innerhalb von 12 Jahren, was einer jährlichen Steigerung von knapp 35% entspricht. In Deutschland sollen 300.000 - 500.000 Kinder von ADS / ADHS betroffen sein.

V on vielen Kritikern der Methylphenidat-Therapie wird die fehlende Erfahrung bei längerer Einnahme der Substanz kritisiert und auf die Gefahr bleibender Hirnschädigungen hingewiesen. Erfahrene Therapeuten widersprechen den Kritikern vehement und weisen auf ca. 50 Jahre Methylphenidattherapie ohne bleibende Schädigungen hin.
Dazu ist zu bemerken, dass in den vergangenen Jahrzehnten eventuell bleibende Einwirkungen von Methylphenidat auf das menschliche Gehirn nicht untersucht bzw. als Ursache bei Beschwerden des Alters bei den jetzt gealterten Patienten hinterfragt wurden. Außerdem ist die Verschreibung dieser Substanz erst in den letzten Jahren enorm angestiegen. Dass anfänglich gute Erfahrungen mit Medikamenten später doch revidiert werden müssen hat das 'Maligne neuroleptische Syndrom' gezeigt. Neuroleptika (Nervendämpfungsmittel) wurden etwa ab 1952 in der Therapie eingesetzt, doch erst 30 Jahre später wurde das maligne neuroleptische Syndrom mit Muskelsteifheit, Fieber, Stupor und Bewusstseinsstörungen als Folge des Einnahme von Neuroleptika anerkannt.

D ie US-Armee steht Methylphenidat sehr kritisch gegenüber. Personen, die in die Army eintreten möchten, dürfen nach dem zwölften Lebensjahr kein Methylphenidat mehr genommen haben, da die Army Methylphenidat als 'mind-altering drug', als eine das Denken verändernde Droge, einstuft. Methylphenidat ist sicherlich in der akuten Phase, wenn die Symptomatik ganz extrem ist oder z.B. ein Schulverweis droht, eine Möglichkeit, das Kind auf einen vernünftigen Level zu bringen. In der Kurzzeitanwendung dürfte auch keine nachhaltige Beeinflussung des Gehirns zu erwarten sein. Gewisse Bedenken bei einer Langzeitverwendung konnten bislang wissenschaftlich nicht widerlegt werden.

Folgende Nebenwirkungen einer Methylphenidat-Therapie werden diskutiert und könnten damit in Zusammenhang stehen:

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Amphetamin
Molekulare Struktur.

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  • Wachstumsstörungen (unerwünschte Wirkung; Häufigkeit <1%)
  • Bereitschaft für Krampfanfälle (unerwünschte Wirkung, keine Angabe der Häufigkeit)
  • visuelle Störungen (unerwünschte Wirkung; Häufigkeit <1%)
  • Schlaflosigkeit (unerwünschte Wirkung; Häufigkeit >10%, aber soll im Laufe der Therapie abklingen)
  • Nervosität (unerwünschte Wirkung; Häufigkeit >10%, aber soll im Laufe der Therapie abklingen)
  • Magersucht u.a.m.
D er Methylphenidat-Kritiker Peter Breggin berichtet, dass die Langzeiteinnahme von Methylphenidat bei Kindern genau die Symptome hervorrufen kann, gegen die das Medikament eingenommen wird: Reizbarkeit und Hyperaktivität. In seinem Buch "toxic psychiatry" (Giftige Psychiatrie) berichtet Breggin von einer Abnahme der Gehirnmasse bei mehr als der Hälfte der Versuchspersonen (insg. 24 Erwachsene), die mit Psychostimulantien behandelt wurden. In einer anderen Studie, die in Johannesburg durchgeführt wurden, reagierten von 14 Kindern nur 2, wobei eines einige Verschlechterungen aufwies, das andere nur gering auf die Substanz reagierte. Die Wirkung auf den Gehirnstoffwechsel und Gehirndurchblutung ist auch umstritten: Hierzu gibt es von verschiedenen Autoren (Zametkin, Lou, Ernst, Matochik) sich widersprechende Arbeiten, die in verschiedenen Studien keinen oder einen Einfluss auf die Parameter des Gehirnstoffwechsels bzw. Gehirndurchblutung gefunden haben, der eine Veränderung im Verhalten erklären würde.
In den Studienergebnissen zeigt sich wieder einmal: In der Medizin ist nichts absolut, ansonsten müsste Methylphenidat auch bei Kindern aufputschend wirken. Aber bei einem gewissen Anteil der behandelten Kinder tritt genau die unerwünschte Nebenwirkung auf. Ob bleibende negative Auswirkungen auf den Gehirnstoffwechsel in Form einer mangelnden Ausreifung des dopaminergen Systems gegeben sind, ist nicht auszuschließen aber auch nicht bewiesen. Die schwere Entscheidung einer möglicherweise konsequenzträchtigen längeren medikamentösen Methylphenidattherapie liegt in der Hand der Eltern, die ihrem Kind oft die Tabletteneinnahme ersparen möchten.


Schwere Entscheidung?



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Elternpflicht
Eltern sollten nicht wie die Liebenden auf dem Bild (Illustration aus Goethes Faust) über das Zupfen einer Blume die Wahrheit finden und so die Entscheidung treffen. Das ganze Thema ist so komplex, dass es sicher harte Arbeit ist, sich gut zu informieren. Aber das sind Eltern der Zukunft ihres Kindes schuldig.

D ie oben aufgeführten naturheilkundlichen Ansätze stellen eine interessante, im Allgemeinen gefahrlose und vor allem nebenwirkungsarme Alternative dar, wenn sie durch einen erfahrenen, verantwortungsbewussten Therapeuten durchgeführt werden. Doch benötigen diese Verfahren auch etwas Zeit, bis sie greifen, und wirken nicht wie Methylphenidat nach etwa 30 Minuten auf das Verhalten des Kindes. Nicht wenige Eltern, die eine Verarmung an Vitalstoffen als Ursache des ADS / ADHS ihrer Kinder betrachteten, berichten von einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik des ADS / ADHS nach ausreichender Substitution an Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Aminosäuren! Im Falle einer Kryptopyrrolurie ist die alleinige Substitution von Vitamin B 6 und Zink schon eine große Hilfe in der Therapie. Die einzunehmende Menge ist jedoch abhängig vom Analysewert.

M einer Meinung nach sollten sich Eltern ausführlich über Möglichkeiten der Therapie des ADS / ADHS informieren. Die Verantwortung für das eigene Kind erfordert es, Sachverhalte und Dinge kritisch zu hinterfragen und die Entscheidung zu treffen, die für die weitere Entwicklung des eigenen Kindes am besten ist. Nicht immer ist der bequemste Weg auch der Beste. Aber oft kann der unbequeme Weg gegen den Widerstand verschiedener Kräfte der geeignete für das Kind sein. Eltern sollten auch die Natur ihres Kindes zu respektieren und sich für eine Therapieform entscheiden, welche die Entwicklung des kindlichen Organismus in seiner Ganzheit unterstützt.

"Jedes Mal, wenn wir ein Kind unter Drogen setzen, entscheiden wir uns für unsere Bequemlichkeit und unseren Seelenfrieden auf Kosten der wirklichen Bedürfnisse des Kindes. Es ist unethisch, ein Kind für unsere eigene Bequemlichkeit unter Drogen zu setzen. Es ist falsch, die Gehirnfunktion eines Kindes zu verzerren, um das Verhalten des Kindes zu verbessern"
(Peter Breggin, Autor des Buches 'No more Ritalin')



Wie ich als betroffener Elternteil vorgehen würde



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Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen.
ALESSANDRO MANZONI (1785-1873), ital. Dichter

N achdem Sie sich durch alle Informationen gekämpft haben, werden Sie sich fragen, was jetzt am wichtigsten ist, um einen guten Einstieg in die Behandlung zu bekommen? Persönlich erachte ich ein Mikronährstoffdefizit und eine Atlasblockade für die großen Blockaden, die sich im Laufe einer Therapie als unüberwindbar erweisen können.
Ein Mikronährstoffdefizit kann durch Übersäuerung des Darms, aufgrund schlechter Ernährung (im Sinne von Junk-Food), vitalstoffarmer Nahrung, einer Ruhigstellung des Darms oder einer Kryptopyrrolurie entstehen. Sollte der Verdacht auf eine KPU im Raume stehen, wäre in meinen Augen der erste Schritt die Durchführung eines Tests (bei mir erhältlich oder über die Firma Sension). Parallel dazu würde ich Blockaden der HWS lösen, denn eine gestörte HWS kann einen ganzen Organismus durcheinander bringen.

E rst wenn keine Organsteuerungsproblematiken und keine Kommunikationsstörungen im Organismus mehr vorliegen (Atlaskorrektur) und der Körper in die Lage versetzt wird, seine Zellfunktionen und Stoffwechselprozesse nach Beseitigung eines Vitalstoffmangels richtig auszuüben, wird er fähig sein, auf andere naturheilkundliche Verfahren wirklich gut zu reagieren. Dass ein Organismus trotz einer Atlasblockade und eines Mikronährstoffmangel Reaktionen auf Naturheilansätze zuwege bringt, will ich nicht bestreiten.
Die Frage ist nur, ob der Harmonisierungsimpuls der Naturheilkunde auch vollständig ablaufen und zum Geichgewicht auf allen Ebenen führen kann!?! Oft genug höre ich "Haben wir schon alles probiert, hat nur kurz geholfen!" Der Grund mag in einer mangelnden Reaktionsfähigkeit des Körpers liegen.

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Influenza - Virus Typ A
In vielen Bereichen wird Prophylaxe betrieben. Die Grippe (Influenza) - Schutzimpfung ist eine der Vorsorgemaßnahmen, um sich gegen die jährliche Grippewelle zu schützen. Bei Impfgegnern jedoch höchst umstritten. Gegen die Verarmung des Organismus an Mikronährstoffen wird nur von den wenigsten Erwachsenen etwas getan. Kinder aber haben einen recht großen Bedarf an Vitalstoffen während der Entwicklungsphase. Kennen Sie einen Test, der offiziell empfohlen wird, auf Vitalstoffverarmung bei Erwachsenen oder Kindern?

W er das Funktionsprinzip des menschlichen Organismus mit dem eines Autos vergleicht, liegt gar nicht so falsch:
Beide verbrennen das, was sie aufnehmen, und verwandeln es in Energie. Neben dem Treibstoff (Benzin/Kohlenhydrate, Fette.....) benötigt das KFZ auch Betriebsstoffe (Getriebeöl, Bremsflüssigkeit, Scheibenwasser/Mineralien, Vitamine, Spurenelemente ....). Wenn elektronische Steuerungen gestört ist, funktionieren bestimmte Motoren/Geräte nicht mehr. Und der Körper ist auf die korrekte Übermittlung der Impulse aus der Steuerzentrale Gehirn angewiesen, damit er richtig arbeiten kann. Sind Nervenstränge blockiert oder ist die Steuerzentrale Gehirn durch Sympathikusstress falsch programmiert, erhalten Organe falsche Steuerbefehle und verfallen in eine Fehlfunktion.

Beim Auto gibt es Warnlampen bei Unterschreitung einer Mindestmenge bei bestimmten Betriebsstoffen. Bei unserem Körper gibt es Ähnliches nicht. Wir sind als Menschen auf die regelmäßige Zufuhr dieser Stoffe angewiesen. Die Warnlampe des Organismus ist ein "Symptom". Doch wir haben gelernt ein Symptom (wie z.B. Kopfschmerzen) zu ignorieren; eine Tablette - und zack geht es wieder. Beim Auto schrauben Sie ja auch nicht die Birne des Warnlichts heraus! Beim Auto achten wir auf regelmäßige Wartung. Beim Körper tun wir das eher nicht. Wer macht sich schon Gedanken, was ein gut funktionierender Stoffwechsel im Laufe des Tages alles benötigt? Hinzu kommt, dass wir - meiner Ansicht nach - falsche Ernährungs- empfehlungen erhalten. Das beste Beispiel ist tägliche Dosisempfehlung zu Vitamin C...



Netzwerk zur Behandlung von Lernstörungen



Die Behandlung von Lernstörungen jeglicher Art ist ein sehr komplexes, aber auch ein sehr interessanter Themenbereich, und für jeden Therapeuten aufgrund der vielen, möglichen Heilverfahren eine Herausforderung. Damit Eltern und Schüler sich zur Behandlung in möglichst kompetente Hände begeben können, habe ich ein Netzwerk zur Behandlung von Lernstörungen ins Leben gerufen. Mehr hierzu auf Netzwerk zur Behandlung von Lernstörungen in Nordbayern.

Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde

Wichtig:

Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.
Ich bedanke mich für ihr Verständnis.

Tu einem Kind Ehre an, und es wird auch dir Ehre antun.
(Sprichwort aus Zimbabwe)