CHIRO-INSTRUMENT-TECHNIK
Chiro-Instrumente
Das blaue Chiro-Instrument ist speziell für Kinder praktisch jeden Alters. Der von beiden Geräten vermittelte Impuls ist sehr sanft
und wird von allen Patienten als sehr angenehm empfunden.
Die Behandlung mit der Chiro-Instrument-Technik fußt auf einem exakt definiertem Diagnose- und Behand- lungssystem.
- Ein Beispiel: Zum Testen, ob der 4. Brustwirbel blockiert ist, bewegt der liegende Patient
das Schulterblatt der
Kurzbeinseite etwas in Richtung Decke. Damit löst er im Segment des Brustwirbels 4 Stress aus, der sich schon im Liegen in Form einer
Beinlängendifferenz zeigt. Das Abklappen der Unterschenkel und die dann daraus resultierende Veränderung der Beinlängendifferenz zeigt, an
welcher Seite des Brustwirbel das Chiro-Instrument zur Behandlung angesetzt werden muss.
Zur Behandlung wird der "Tucker" - so haben Patienten und auch meine Wenigkeit das Gerät scherzhaft getauft - am Wirbelkörper angesetzt, und durch Betätigung der Mechanik wird ein schneller Behandlungsimpuls ausgelöst.
Der Behandlungspunkt an der Wirbelsäule ist mit sehr vielen Rezptoren versehen, welche den sehr schnell auftreffenden Impuls ins Nervensystem weiterleiten. Durch diesen sehr schnellen Impuls beginnt der Organismus, seine Statik zu verändern: Muskellängen verändern sich, Verkrampfungen des muskulären System beginnen sich langsam zu lösen, und als Resultat stellt sich typischerweise eine positive Veränderung des Fehlsitzes des Wirbels ein - und damit eine Linderung der Beschwerden.
Veränderungen im Halte- und Stützsystem mit einhergehenden Schmerzen sind, das belegen Studien, in der Regel in einem Zeitraum von 10 bis 25 Jahren entstanden. Wenn man um diese Zusammenhänge weiß ist es nur logische, dass es mehrerer Behandlungen bedarf, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Normalerweise empfehle ich in der Anfangszeit 2 Therapien pro Woche. Der Zeitbedarf pro Sitzung liegt etwa bei 20 bis 30min.
Ein Tatsache muss ich noch ganz deutlich herausstellen:
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Die Behandlung mit der CIT (Chiro-Instrument-Technik, auch Low-Force [= wenig Kraft] genannt) funktioniert NICHT dadurch, dass der Stempel
des Geräts aktiv den Wirbel repositioniert! Der auf dem Wirbelkörper auftreffende Impuls besitzt hierfür viel zu wenig Kraft. Der
Therapieerfolg entsteht praktisch durch eine Veränderung der "Software Nervensystem", welche sich auf Dauer in Veränderungen des muskulären
und knöchernen Systems zeigt!
Die bei der Behandlung von Kindern eingesetzte Impulsstärke ist noch geringer. Auch wenn Kinder am Anfang etwas skeptisch sind, stimmen sie fast ausnahmslos dazu bereit sich mit der CIT behandeln zu lassen. Zuerst etwas Skepsis, dann fast eine Form von Begeisterung, die sich darin zeigt, dass sie sich ab der zweiten Behandlung mit einem breiten Grinsen auf die Liege legen. Danach gibt es ja auch noch eine kleine Belohnung...
Bislang habe ich es nur einmal erlebt, dass sich ein Kleinkind geweigert hatte. Durch die Krankenvorgeschichte mit gegen den eigenen Willen zwanghaft durchgeführten Untersuchungen war das Kleinkind so verängstigt und verstört, dass selbst eine bloße Berührung mit der Hand mit einem lauten Schreien quittiert wurde, obwohl das Kind auf dem Arm der Mutter getragen wurde. Aber dies war nicht das Problem der CIT.
Weitere, ergänzende Informationen und praktische Tipps gebe ich in der Sprechstunde.
Wichtig:
Inwieweit ich Fragen zu Krankheiten, deren Ursachen und Therapieansätze oder zu mir bekannten Therapeuten in Ihrer Wohnortnähe oder anderswo beantworte, lesen Sie bitte unter Große Bitte nach.Ich bedanke mich für ihr Verständnis.
Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem
Ganzen vereint worden sind.
Vincent van Gogh, (1853 - 1890)

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